Ausgabe 2/Mai 2009
zuletzt verändert:
06.05.2009 17:58
- GDA - Präventionsdienste ziehen bundesweit an einem Strang
- Die Präventionsarbeit in Deutschland wirkungsvoller und effizienter gestalten – dieses Ziel hat sich die „Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie“ (GDA) gesetzt. Bund, Länder und Unfallversicherungsträger haben gemeinsam eine Reihe von Arbeitsschutzzielen vereinbart, die sie unter dem Dach der GDA bis 2012 realisieren möchten. Auch die BGHW ist aktiv in die Umsetzung des bundesweiten Projekts eingebunden.
- GDA – Arbeitsprogramm „Gesundheitsschutz bei Feuchtarbeit und Tätigkeiten mit hautschädigenden Stoffen“
- Die Träger der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) haben in enger Abstimmung mit den Sozialpartnern (Arbeitgeber und -nehmer) als ein Ziel die Verringerung von Häufigkeit und Schwere von Hauterkrankungen festgelegt. Handlungsfelder werden dabei die Feuchtarbeit und hautschädigende Stoffe sein.
- GDA – Arbeitsprogramm „Sicher fahren und transportieren“
- Das Arbeitsprogramm „Sicher fahren und transportieren“ ist eines der so genannten Leuchtturm-Projekte der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA). Das heißt, ihm wird von den Trägern, das sind Bund, Länder und Unfallversicherungsträger, höchste Priorität bei der Umsetzung beigemessen. Die Leitung dieses Projekts, das bundesweit einheitlich und verbindlich umgesetzt werden soll, liegt bei der BGHW.
- Aktuelles
- Schutzhelme rechtzeitig austauschen * Neue „Runter vom Gas!“-Motive * Mit vollem Krafteinsatz
- Förderpreis: Die Gewinner 2008, Teil 1
- Eine Wäschetrommel kann bis zu 50 Kilogramm wiegen. Der Austausch der Bauteile ist ein anstrengender Job. Mit einem praktischen Hebewerkzeug hat der Technische Kundendienst Profectis aus Nürnberg seinen Mitarbeitern den Trommelwechsel erheblich erleichtert. Dafür erhielt das Unternehmen den ersten Preis in der Kategorie „Innovationen in der Prävention“ beim Förderpreis 2008 der BGHW. Die ersten Preise in den anderen Kategorien gingen an die Warenhauskette Globus und die Metro Group.
- Einzelhandel: Zwei Jahre Hautschutzkampagne: Eine Bilanz
- „Deine Haut – die wichtigsten 2 m2 Deines Lebens“: Unter diesem Motto stand die Präventionskampagne Haut der Berufsgenossenschaften, die jetzt nach über zwei Jahren ausläuft. Von Anfang an hat sich die BGHW, damals als BGE, sehr intensiv in diese Kampagne eingebracht. Rückblickend gab es eine Reihe von wichtigen Meilensteinen in diesem Projekt, die hier abschließend noch einmal zusammengefasst sind.
- Großhandel und Lagerei: BGHW fördert Fußschutzleiste
- In vielen Betrieben sind Mitgänger-Flurförderzeuge bei der täglichen Arbeit im Einsatz. Gerade beim Rangieren mit den schweren Transportgeräten, passieren immer wieder Unfälle. Am häufigsten sind Fußverletzungen. Sie machen fast 50 Prozent aller im Bereich Großhandel und Lagerei registrierten Unfälle mit Mitgänger-Flurförderzeugen aus. Gemeinsam mit einem Lieferanten von Flurförderzeugen hat die BGHW eine Fußschutzleiste entwickelt, die solche Unfälle in Zukunft nahezu unmöglich machen soll.
- Gro0handel und Lagerei: Fachtagung zum Thema Warenlogistik
- Der Transport von Waren und Gütern hat sich mit der Globalisierung zu einem Wirtschaftszweig entwickelt, der hochtechnisiert und feinmaschig vernetzt ist. Gleichzeitig steigen auch die Anforderungen an die innerbetriebliche Prävention und den Arbeitsschutz. Eine Fachtagung der BGHW „Sicherheit und Gesundheit in der Warenlogistik“ beschäftigt sich im Oktober drei Tage lang mit diesem Themenkomplex.
- Nachtrag zur Satzung beschlossen
- Die Vertreterversammlung der BGHW hat auf ihrer Sitzung am 5. November einen zweiten Nachtrag zur Satzung der BGHW beschlossen. Im Detail hat das Bundesversicherungsamt (BVA) am 2. Februar 2009 folgenden Änderungen und Ergänzungen zugestimmt...
- Beitrag und Umlage: Die Beitragserhebung in den beiden Sparten
- In diesen Tagen haben die Mitglieder der BGHW den Beitragsbescheid für 2008 erhalten. Auch im Umlagejahr 2008 werden die Beiträge noch auf dem Wege getrennter Umlagerechnungen für die Zuständigkeitsbereiche „Großhandel und Lagerei“ und „Einzelhandel“ erhoben. Bei der Umlage 2008 werden die Regelungen des Unfallversicherungsmodernisierungsgesetzes (UVMG) zur Lastenverteilung erstmalig berücksichtigt.
- Beitrag und Umlage: Neue Lastenverteilung zwischen den Berufsgenossenschaften
- Das Unfallversicherungsmodernisierungsgesetz (UVMG) sieht eine neue Rentenlast-Verteilung zwischen den gewerblichen Berufsgenossenschaften vor, die den bisherigen Lastenausgleich ablöst und erstmals für das Umlagejahr 2008 zur Anwendung kommt. Nach dem neuen System werden zukünftig insbesondere solche Rentenaltlasten von der Solidargemeinschaft aller Berufsgenossenschaften getragen, die durch den Strukturwandel bedingt sind.
- Beitrag und Umlage: Entgeltnachweis für den Büroteil im Rahmen der DEÜV-Meldung
- Bei der Entgeltnachweisung im Rahmen der DEÜV-Meldung beziehungsweise an die Berufsgenossenschaft haben die Unternehmen, soweit sie bei der Sparte Großhandel und Lagerei versichert sind, zu unterscheiden zwischen der Nachweisung für die gewerblichen Tarifstellen und für die besondere Bürotarifstelle. Diese Unterteilung beruht auf der Gliederung des Gefahrtarifs dieser Sparte. Für die Bürotarifstelle dürfen nur die Entgelte der ausschließlich im Büro mit Büroarbeiten beschäftigten Versicherten nachgewiesen werden. Eine Entgeltaufteilung von wechselseitig im Büro und im gewerblichen Betriebsteil tätigen Versicherten auf die Büro- und die gewerblichen Gefahrklassen ist dagegen – auch wenn dies durch die neuen Lohnprogramme ab 1. Januar 2009 möglich sein sollte – nicht erlaubt.
