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Informationen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer
Erfahren Sie mehr zum Versicherungsschutz und zu den Leistungen der BGHW.
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Rentenabfindungen
Abfindungen sind einmalige Geldzahlungen. Sie können ganz oder teilweise an die Stelle einer monatlichen Rentenzahlung treten. Abfindungen haben keinen Einfluss auf andere Leistungen der BGHW (z. B. ärztliche Behandlung, Pflege oder Leistungen zur Teilhabe). Sofern diese wegen der Folgen des Versicherungsfalls erforderlich sind, werden sie weiterhin erbracht.
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Verletztenrenten
Die BGHW zahlt im Fall eines Arbeitsunfall oder einer Beruferkrankung eine Rente, wenn die Erwerbsfähigkeit durch den Versicherungsfall länger als ein halbes Jahr um mindestens 20 % gemindert ist.
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Übergangsgeld
Während der Teilnahme an qualifizierten Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten Versicherte Übergangsgeld, soweit sie kein Arbeitsentgelt erzielen. Dies wird erforderlich, weil diese nicht gleichzeitig - neben der Maßnahmenteilnahme - für ihren eigenen und ggf. den Lebensunterhalt ihrer Familie sorgen können. Hierdurch soll einerseits fehlendes Einkommen ausgeglichen und andererseits motiviert werden, eine solchen Maßnahme aufzunehmen und (erfolgreich) zu Ende zu führen.
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Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
Ist die berufliche und soziale Wiedereingliederung der Versicherten gefährdet, unterstützt sie die BGHW frühzeitig und gezielt durch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (berufliche Teilhabe). Das können zum Beispiel der organisatorische beziehungsweise technische Umbau des Arbeitsplatzes, der Einsatz von Hilfsmitteln oder eine Arbeitsassistenz sein. Ist eine Rückkehr an den vorhandenen Arbeitsplatz trotzdem nicht möglich, wird versucht, zumindest das Beschäftigungsverhältnis beim bisherigen Arbeitgeber zu erhalten, zum Beispiel durch Neu- oder Weiterqualifizierung und Umsetzung auf einen anderen Arbeitsplatz.
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Erhaltung oder Erlangung eines Arbeitsplatzes
Ziel ist, den Betroffenen eine Weiterbeschäftigung zu sichern, wenn möglich, am gleichen Arbeitsplatz. Unsere Rehabilitationsberaterinnen und -berater sprechen mit den Arbeitgebern und suchen mit diesen geeignete Wege, den bisherigen Arbeitsplatz zu erhalten. Wir unterstützen diesen Prozess beispielweise durch passgenaue Umbauten am bestehenden Arbeitsplatz, den Einsatz individuell zur Verfügung gestellter Hilfsmittel oder eine Arbeitsassistenz.
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Erstattung entstandener Auslagen
Kosten, die durch Reisen in Zusammenhang mit Ihrem Versicherungsfall entstehen, werden erstattet. Dies können z. B. Reisen zur Heilbehandlung wegen Unfallfolgen oder wegen einer Berufskrankheit, wegen Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben oder zur ärztlichen Begutachtung sein. Die Erstattung wird nach Antragseingang bei der Berufsgenossenschaft im notwendigen und angemessenen Umfang nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen und den Richtlinien der Unfallversicherungsträger über Reisekosten geprüft.
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Leistungen an Arbeitgeber
Wir unterstützen die Bereitschaft von Arbeitgebern, Betroffenen nach einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit eine Beschäftigung zu ermöglichen, durch verschiedene Maßnahmen.
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Berufsfindung, Arbeitserprobung
Die Frage, ob und welche Tätigkeiten von Versicherten tatsächlich dauerhaft ausgeübt werden können, ist nicht immer ohne Weiteres zu beantworten. In diesen Fällen klären die Rehabilitationsberaterinnen und -berater die jeweilige berufliche Eignung ab. In Abstimmung mit den Versicherten unter Berücksichtigung deren individueller Lebenssituation können sie verschiedene Maßnahmen der Berufsfindung und Arbeitserprobung einleiten. Diese helfen bei der berufliche Orientierung und erfolgreichen Wiedereingliederung.
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Geldleistungen/Entschädigung
Während der Rehabilitationsmaßnahmen erhalten die Versicherten, soweit sie in dieser Zeit kein Gehalt beziehen, Entgeltersatzleistungen in Form von Verletztengeld und Übergangsgeld. Damit sind sie während der medizinischen oder beruflichen Rehabilitation finanziell abgesichert.
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