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Dienst- und Geschäftsreisen

Viele Menschen reisen nicht nur privat, sondern häufig auch im Auftrag ihres Arbeitgebers. Auch dann stehen sie grundsätzlich unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Wann liegt eine Dienstreise vor?

Eine Dienstreise liegt vor, wenn die Mitarbeiter/innen sich von der Betriebsstätte des Beschäftigungsunternehmens in dessen Auftrag entfernen oder die Reise unmittelbar von zu Hause aus antreten. Es hat auf den Versicherungsschutz keinen Einfluss, welches Verkehrsmittel benutzt wird. Unerheblich ist auch, ob Sie während oder außerhalb der gewöhnlichen Geschäftszeit im Auftrag Ihres Unternehmens dienstlich verreisen. Während Dienstreisen stehen die Mitarbeiter grundsätzlich unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. 

Welche Tätigkeiten sind versichert?

  • Das Vorbereiten einer Dienstreise, beipielsweise eine Fahrkarte lösen oder das Gepäck aufgeben.
  • Die mit der Dienstreise verbundenen Aufgaben, zum Beispiel Kundenbesuche oder dasTeilnehmen an Besprechungen.
  • Mit der Dienstreise zusammenhängende Wege von und zur Unterkunftsstätte; zum Beispiel das Verlassen des Hotelspeisesaals für eine dienstliche Besprechung oder der Weg zum Hotelzimmer nach einer dienstlichen Besprechung.
  • Tätigkeiten, die zwangsläufig im engen Zusammenhang mit der Reise stehen,  zum Beispiel nach der Ankunft im Hotel das Aufsuchen und Belegen des Zimmers.
  • Auch der Weg zu einem nicht unverhältnismäßig weit entfernten Restaurant und zurück ist versichert.
  • Die aufgrund der Dienstreise erforderlichen Überstunden, selbst wenn die gesetzlich vorgeschriebene Höchstarbeitszeit überschritten wird.
  • Rein persönliche, eigenwirtschaftliche Tätigkeiten wie private Unternehmungen, Essen, Trinken oder Schlafen sind auf Dienstreisen nicht versichert.
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