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Psychische Belastungen in der Gefährdungsbeurteilung

Psychische Belastung ist ein Aspekt der Gefährdungsbeurteilung, d. h. Arbeitgeber sind verpflichtet im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung die psychische Belastung zu berücksichtigen.
Hierbei werden folgende Aspekte genauer unter die Lupe genommen:

Lupen

Es geht also um eine Beurteilung der Arbeitsbedingungen im Hinblick auf psychische Belastung, nicht um die Leistungsfähigkeit oder die psychische Gesundheit einzelner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Wird festgestellt, dass eine gesundheitliche Gefährdung besteht, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die diese Gefährdung ausschließen oder so gut wie möglich reduzieren. Anschließend wird überprüft, ob diese Maßnahmen erfolgreich waren. Das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung, die festgelegten Maßnahmen und das Ergebnis ihrer Überprüfung müssen dokumentiert werden. Hilfreich ist es den gesamten Prozess zu dokumentieren.

 

Wie die Gefährdungsbeurteilung durchgeführt wird, kann jedes Unternehmen grundsätzlich selbst entscheiden. Als Hilfestellung zum Vorgehen und zu Inhalten für den Teil der psychischen Belastung in der Gefährdungsbeurteilung gibt es auf der Homepage www.gda-portal.de Empfehlungen: "Arbeitsschutz in der Praxis – Empfehlungen zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung", Hrsg.: Leitung des GDA-Arbeitsprogramms Psyche, c/o Bundesministerum für Arbeit und Soziales.

 

PegA: Psychische Belastung erfassen, gesunde Arbeit gestalten – ein Programm für den Einzelhandel

So gelingt eine strukturierte Beurteilung der psychischen Belastung

Mit PegA bietet die BGHW  Ihnen ein komplettes Programm an, um die psychische Belastung im Rahmen der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung zu erfassen. Dieses beinhaltet Instrumente, Auswertungshilfen sowie viele Praxishilfen z. B. zur Unterstützung der Kommunikation im Unternehmen. Die Materialien sind praxisnah auf die Bedürfnisse des Einzelhandels abgestimmt und helfen, die Gefährdungsbeurteilung unter dem Aspekt psychische Belastungen strukturiert und erfolgreich durchzuführen.

PegA wurde entwickelt von der BGHW und der Initiative Neue Qualität der Arbeit mit Projektpartnern aus der Wissenschaft und mit Unterstützung der Sozialpartner des Einzelhandels.

PegA-Start
In der Einführungsbroschüre PegA-Start erhalten Sie einen Überblick über den Prozess, die Instrumente und Varianten für den Teil der psychischen Belastung in der Gefährdungsbeurteilung.

 

Für die Ermittlung der arbeitsbedingten psychischen Gefährdungen stehen Ihnen folgende Instrumente zur Verfügung:

PegA-Expertencheck – So bringen Begehungen wertvolle Ergebnisse

PegA-Befragung – Befragungen erfolgreich durchführen

PegA-Team- Mit Workshops Arbeitsbedingungen verbessern

Zu jedem Instrument gehören eigene Broschüren , die ausführlich erläutern, wie Sie die Instrumente erfolgreich im Unternehmen einsetzen und den Teil der psychischen Belastung im Rahmen Ihrer Gefährdungsbeurteilung strukturiert bearbeiten können. Für den Einsatz in der betrieblichen Praxis stellen wir Ihnen darüber hinaus viele Praxishilfen zum Download zur Verfügung, die Ihnen z. B. die Information Ihrer Beschäftigten oder die Auswertung der Instrumente erleichtern. Kurzum: Sie erhalten von uns ein Rundum-Sorglos-Paket!