Corona FAQ: Allgemeine Schutzmaßnahmen im Betrieb

Tipps für eine betriebliche Pandemieplanung, Empfehlungen für die unterschiedlichen Formen des Kundenkontakts, Regeln für Sozialräume

Die hier aufgeführten Maßnahmen sind nicht abschließend. Ergänzen Sie diese je nach Situation vor Ort gegebenenfalls durch weitere Maßnahmen.

Symbol für einen informativen Hinweis
Muss jedes Unternehmen ein Hygienekonzept für die Bekämpfung von SARS-CoV-2 erstellen?

Gemäß Arbeitsschutzgesetz hat jedes Unternehmen eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen. Auf dieser Grundlage sind gemäß SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung die weiterhin erforderlichen Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes festzulegen und umzusetzen. Das betriebliche Hygienekonzept umfasst alle betrieblichen Infektionsschutzmaßnahmen. Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel enthält dazu bereits Konkretisierungen für die Erfüllung der Vorgaben aus dem staatlichen Arbeitsschutzrecht in Zeiten der Pandemie (z.B. AHA+L-Formel). Sie helfen auch bei der Erstellung eines betrieblichen Hygienekonzepts. Diese Grundanforderungen müssen alle Betriebe und Verwaltungen bereits jetzt erfüllen. Ergänzt wird die Corona-Arbeitsschutzregel durch branchenspezifische Handlungshilfen der BGHW und der anderen Unfallversicherungsträger. Sie geben Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern Orientierung, die richtigen Lösungsansätze für ihre jeweilige Branche zu finden und entsprechend umzusetzen. Ein darüber hinausgehendes Hygienekonzept als eigenständiges Dokument ist für die Betriebe nicht erforderlich.

Die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung können Sie hier einsehen.

Stand: 4.10.2022

 

Was ist bei Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung zu beachten?

Für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung ist die Minderung  der Infektionsgefahr besonders wichtig. Über die gesundheitlichen Faktoren, die mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung einhergehen, müssen die Beschäftigten unterwiesen werden. Als Grundlage hierfür können die Angaben des Robert-Koch-Institutes genutzt werden.

Die vordringliche Schutzmaßnahme für diese Personengruppe besteht darin, die Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren und die erforderlichen Mindestabstände sicher einzuhalten. Ein Einsatz in Bereichen mit hohem Kundenaufkommen, in denen die Einhaltung der Mindestdistanzen von der betroffenen Person selbst nicht vorhersehbar und steuerbar ist, ist hiermit in der Regel nicht vereinbar oder erfordert zusätzliche Maßnahmen des Arbeitsschutzes.

Um Sicherheit für diese Beschäftigten zu gewährleisten, ist eine Beratung durch die Betriebsärztin oder den Betriebsarzt zu ermöglichen. Dies gewährleistet eine individuelle, auf die Verhältnisse am Arbeitsplatz bezogene Beurteilung und Beratung der Beschäftigten, sowie eine Mitteilung an den Arbeitgeber über erforderliche Maßnahmen des Arbeitsschutzes (unter Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht). Wenn diese Arbeitsschutzmaßnahmen einem Tätigkeitswechsel  entsprechen, erfolgt die Mitteilung an den Arbeitgeber nur mit Einwilligung durch die betroffene Person.

Stand: 4.10.2022

Wie gehe ich mit psychischen Belastungen in der Belegschaft um?

Gute Arbeitsbedingungen angesichts der Coronavirus-Pandemie zu schaffen, stellt viele Arbeitgebende vor eine große Herausforderung.

Die Handlungshilfe möchte Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Verantwortliche für Sicherheit und Gesundheit in den Betrieben dabei unterstützen, die psychische Belastung von Beschäftigten im Verlauf der Coronavirus-Pandemie im Blick zu behalten.

Handlungshilfe FBGIB-005 „Psychische Belastung und Beanspruchung von Beschäftigten während der Coronavirus-Pandemie“

Stand: 4.10.2022

Was ist bei Dienstreisen zu beachten?

Grundsätzlich sollten in Pandemiezeiten nur unbedingt erforderliche Dienst-/Geschäftsreisen erfolgen. Prüfen Sie daher zunächst, ob geplante Dienstreisen durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben werden können. Dienst-/Geschäftsreisen in Virusvariantengebiete (s. u.) möglichst nicht unternommen werden.

Prüfen Sie hierzu die aktuellen Informationen der Bundesregierung, die aktuellen Hinweise und Reisewarnungen auf den Seiten des Auswärtigen Amtes sowie die Hinweise zu Virusvariantengebieten und Fallzahlen auf den Seiten des RKI. Beachten Sie darüber hinaus die eventuell spezifischen Regelungen der einzelnen Bundesländer in den jeweiligen Corona-Länderverordnungen. In Hotspot-Regionen mit sehr dynamischem Infektionsgeschehen können örtlich besondere Regelungen greifen.

Sind Dienst-/Geschäftsreisen erforderlich, sind die Reisenden über die Corona-Hygiene- und -Notfallmaßnahmen zu unterweisen. Spezielle Gefahren für besonders schutzbedürftige Beschäftigtengruppen sind zu berücksichtigen.

Maßnahmen und Informationen im Zusammenhang mit Auslandsreisen sind zusammengefasst in den Coronavirus (SARS-CoV-2) Empfehlungen für beruflich bedingte Auslandsreisen der DGUV. 

Für Dienst-/Geschäftsreisen innerhalb Deutschlands sollten betrieblicherseits Vorgaben bzw. Betriebsanweisungen erstellt werden (z.B. für die Nutzung von Dienstfahrzeugen oder die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln). Genauere Ausführungen hierzu finden sich in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel / Dienstreisen und Besprechungen.

Bei einer Reisewarnung handelt es sich um einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, entsprechende Reisen nicht zu unternehmen, die Reisewarnung stellt aber kein Reiseverbot dar. Der Arbeitgeber ist allerdings im Rahmen seiner bestehenden Fürsorgepflicht gehalten, hier sehr sorgfältig abzuwägen. Kriterien hierzu sind neben Dauer, Art und Weise der Entsendung auch die Infektionsgefahr am Einsatzort. Entscheidend ist, ob und welche Schutzmaßnahmen angemessen, erforderlich und zumutbar sind. Gegebenenfalls gelten bei der Wiedereinreise aus einem Virusvariantengebiet besondere Melde-, Test- und Quarantänepflichten.

Von einer Dienst-/Geschäftsreise sollte jedenfalls dann abgesehen werden, wenn für diese Region eine ausdrückliche Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt oder die Region durch das RKI als Virusvariantengebiet eingestuft wurde.

Unter denselben Voraussetzungen kann es umgekehrt erforderlich sein, Beschäftigte von Dienst-/Geschäftsreisen abzuziehen, wenn die Region während des Aufenthaltes als Risikogebiet eingestuft wird bzw. eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes ergeht.

Quelle: DGUV

Stand: 4.10.2022

Muss ich Beschäftigte von externen Betrieben in den betrieblichen Informationsketten berücksichtigen?

In vielen Betrieben sind neben der Stammbelegschaft auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von externen Betrieben, z.B. Handwerksbetrieben oder Zeitarbeitsfirmen tätig. Auch diese Personen müssen über die Maßnahmen informiert sein, die aktuell im Betrieb hinsichtlich des Coronavirus getroffen werden. Rechtsgrundlage hierfür ist § 8 des Arbeitsschutzgesetzes. Die entsprechenden Informationsketten müssen in Zusammenarbeit mit den externen Betrieben in der betrieblichen Pandemieplanung berücksichtigt sein. Konkret müssen insbesondere folgende Informationen an externe Betriebe und deren Beschäftigte kommuniziert werden, wenn sie im Betrieb tätig sind:

  • Gibt es Veränderungen in den Betriebsabläufen, die sich auf die Zusammenarbeit auswirken?
  • Gibt es im Betrieb besondere Infektionsrisiken, die zu beachten sind?
  • Wer ist im Betrieb zu informieren, falls ein Verdachts- oder Erkrankungsfall bei externen Beschäftigten oder Selbstständigen auftritt?
  • Wie wird informiert, falls in der Stammbelegschaft ein Verdachts- oder Erkrankungsfall auftritt?

Informationen über das betriebliche Vorgehen helfen zum einen, dass alle Beteiligten schnell über mögliche Verdachts- oder Erkrankungsfälle Bescheid wissen. Zum anderen kann so der Verunsicherung und Verbreitung von Gerüchten vorgebeugt werden.

Stand: 4.10.2022

Was ist bei Sozialräumen und Sanitärräumen zu beachten?

Die in der SARS-CoV2-Arbeitsschutzregel und der SARS-CoV2-Arbeitschutzverordnung festgelegten Schutzmaßnahmen müssen auch in den Sozialräumen angewendet werden. Dies darf insbesondere in Situationen nicht vernachlässigt werden, in denen keine Masken getragen werden können (z. B. Essen, Trinken, Rauchen).

  • Sorgen Sie auch in den Sozialräumen für ein Einhalten der Abstandsregeln von mindestens 1,5 m, z. B. durch Begrenzung der Personenzahl und eine vorgegebene Anordnung von Stühlen und Tischen.
  • Weisen Sie auf die Einhaltung der allgemeinen Hygiene hin, z. B. Nies- und Hustenetikette und das Waschen der Hände vor den Pausen.
  • Organisieren Sie die Pausen so, dass sich die jeweiligen Schichten und Teams nicht in den Sozialräumen bzw. Raucherbereichen oder auf dem Weg dorthin begegnen.
  • Die benutzten Oberflächen wie Tische, Stuhllehnen und ähnliches in den Sozialräumen wie Teeküchen, Pausenräume oder Kochgelegenheiten sind nach jeder Benutzung zu reinigen. Stellen Sie hierfür fettlösende Reinigungsmittel und Tücher bzw. Lappen zur Verfügung.
  • Die beschriebenen Maßnahmen, insbesondere das Halten von Abstand und das regelmäßige Lüften gelten auch für Sanitärräume. Achten Sie darauf, dass auch bei Raucherpausen die Mindestabstände eingehalten werden.
  • Mehr Infos zur Lüftung siehe Lüftung und Luftreiniger 

Stand: 4.10.2022

Mutterschutzgesetz: Was ist bei der Beschäftigung von Schwangeren zu beachten?

Während Schwangerschaft und Stillzeit stehen berufstätige Frauen unter dem besonderen Schutz des Mutterschutzgesetzes. Die Maßnahmen des betrieblichen Arbeits- und Infektionsschutzes müssen unter dem Aspekt des Schutzes von werdenden und stillenden Müttern gesondert betrachtet werden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht für Schwangere im Falle einer Infektion mit SARS-CoV2 ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und Schwangerschaftskomplikationen – insbesondere bei Vorliegen zusätzlicher Risikofaktoren. Nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe sollten sie daher als Hochrisikogruppe betrachtet werden. Hinzu kommt, dass während einer Schwangerschaft Behandlungsmöglichkeiten eingeschränkt oder mit zusätzlichen Gefährdungen für Mutter oder Kind verbunden sind – beispielsweise ist die Auswahl einsetzbarer Medikamente stark eingeschränkt.

Tätigkeitsbezogene Gefahren können insbesondere durch häufige Personenkontakte, nicht ausreichende Distanzierungsmaßnahmen und Lüftungsverhältnisse oder durch die Notwendigkeit der Verwendung von Atemschutz entstehen. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung sind ausreichende Schutzmaßnahmen festzulegen, um eine unverantwortbare Gefährdung für Schwangere ausschließen zu können. Die Schutzmaßnahmen müssen im Arbeitsalltag jederzeit eingehalten werden können.

Für die Umsetzung des Mutterschutzes sind jeweils die Bundesländer verantwortlich, die zuständigen Aufsichtsbehörden finden sich z. B. hier.

Viele Bundesländer haben zur Umsetzung des Mutterschutzes im Hinblick auf SARS-CoV-2 eigene Umsetzungshilfen erstellt. Wo dies nicht der Fall ist, kann auf die Umsetzungshilfe zurückgegriffen werden, die das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BaFzA), Ausschuss für Mutterschutz herausgegeben hat.

Stand: 4.10.2022

Welche Gefahr geht von importierten Waren oder Postsendungen aus?

Für eine Übertragung des Virus durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen oder über kontaminierte Oberflächen, wodurch nachfolgend Infektionen beim Menschen aufgetreten wären, gibt es derzeit keine belastbaren Belege. Dennoch sind zur Vorsorge die allgemeinen Corona-Hygieneregeln zu beachten. Weitere Hintergrundinformationen, insbesondere zur möglichen Überlebensfähigkeit von SARS-CoV-2 auf Oberflächen, finden Sie auf dieser Seite des Bundesinstitutes für Risikobewertung.

Stand: 4.10.2022

Wie soll mit Kolleginnen und Kollegen umgegangen werden, die husten oder niesen?
  • Stellen Sie bei Verdacht auf eine Infektion der oder dem Beschäftigten eine FFP2-Maske zur Verfügung.
  • Sorgen Sie dafür, dass die/der Beschäftigte den Betrieb möglichst schnell verlässt. Für den Fall, dass die/der erkrankte Beschäftigte nicht selbst fahren kann, organisieren Sie einen Transport, z. B. durch externen Fahrdienst o. ä. Eine medizinische Abklärung der Erkrankung (und ggf. ein PCR-Test) ist auch für Geimpfte/Genesene wichtig, da auch bei diesen eine symptomatische COVID-19-Erkrankung möglich ist. Ein negativer Antigenschnelltest genügt nicht, um dies sicher auszuschließen.
  • Legen Sie einen Raum fest, in dem die/der erkrankte Beschäftigte vorübergehend untergebracht werden kann (möglichst auch liegend).
  • Lüften Sie den Raum und reinigen Sie die Einrichtung gründlich, wenn die/der Beschäftigte den Raum verlassen hat: Kontaktflächen (z. B. Türklinke, Arbeitstisch, Tastatur…) mit haushaltsüblichen (fettlösenden) Reinigern reinigen oder desinfizieren, benutzte Textilien (z. B. Handtuch) bei mindestens 60°C waschen.

Weitere Informationen finden in dem DGUV-Flyer zu Verdachts- und Erkrankungsfällen im Betrieb

Stand: 4.10.2022

Was ist bei der Händehygiene zu beachten?

Zur Beseitigung eventuell auf die Hände gelangter SARS-CoV-2 -Viren ist das richtige Händewaschen mit Seife wirksam. Die Regeln zum richtigen Händewaschen gelten auch an Arbeitsplätzen, an denen auch im Normalfall keine besonderen Vorschriften zu beachten sind. 

 Als Anlässe zum Händewaschen im Handel sind besonders zu nennen:

  • Nach Betreten der Betriebes
  • Nach dem Besuch der Toilette
  • Vor der Pause / vor dem Essen, Trinken, Rauchen
  • Naseputzen, Husten oder Niesen mit vorgehaltener Hand (bitte vermeiden)
  • Kontakt mit Abfällen
  • Verschmutzungen (z. B. defekte Joghurtbecher …)
  • Kontakt mit Gegenständen, die offensichtlich kranke Personen zuvor berührt haben (auch ohne den konkreten Verdacht auf eine COVID-Erkrankung)

An Arbeitsplätzen, an denen besonders häufig Anlässe bestehen, die Hände zu waschen, wird die Haut stark belastet. Hier ist die Verwendung von Händedesinfektionsmitteln als die weniger belastende Alternative zu empfehlen. Für die Anwendung sind die Angaben des Herstellers zu beachten.

Versuchen Sie, das Gesicht, insbesondere Augen, Mund und Nase, nicht mit der Hand zu berühren. 

Das Tragen von Einmalhandschuhen ist nicht geeignet, um eine Weitergabe von Keimen mit den Händen zu verhindern und wird deshalb nicht empfohlen.
Häufiges Händewaschen, die Händedesinfektion und das Tragen von Einmalhandschuhen belasten die Haut sehr. Ihre stark beanspruchten Hände brauchen Pflege.

Für das Verräumen von Waren aus der Anlieferung oder dem Lager besteht außer dem gebotenen Mindestabstand zu anderen Personen keine Notwendigkeit besonderer Vorkehrungen zum Infektionsschutz.

Stand: 4.10.2022

Wie pflege ich meine stark beanspruchten Hände?

Für Arbeitsplätze, an denen bereits ein Hautschutzplan aufgrund von Hautgefährdungen oder Hygienevorschriften vorhanden ist, sind die dort festgelegten Maßnahmen weiterhin zu beachten und keine zusätzlichen Maßnahmen erforderlich.

Für Personen, die sonst keine Tätigkeiten mit erhöhter Hautbelastung ausüben, z. B. Kassenkräfte, Bürokräfte, Personen an der Information, kann sich infolge der zusätzlichen Hygienemaßnahmen der Pflegebedarf der Hände erhöhen. Häufiges Händewaschen, die Händedesinfektion und das Tragen von Handschuhen belasten die Haut. Die konsequente Anwendung von Hautpflegemitteln zur Regeneration der Hautbarriere und Vermeidung von Hautveränderungen ist deshalb sehr wichtig.

Hautpflegemittel sollten möglichst feuchtigkeitsbindende Inhaltsstoffe, wie z. B. Urea oder Glycerin, enthalten und idealerweise frei von Duftstoffen sein. Für die Anwendung während der Arbeitszeit ist eine schnell einziehende Creme oder Lotion geeignet. Für das Eincremen nach der Arbeit in der Freizeit sind fetthaltigere Cremes zu empfehlen, um der Haut ausgewaschene Fette und Feuchtigkeit zurückzugeben.

Üblicherweise werden Hautpflegemittel vor längeren Pausen und nach Arbeitsende aufgetragen. Sie können aber auch zwischendurch, z.B. nach dem Händewaschen, angewendet werden.

Tipp: Beim Eincremen an Fingerkuppen, Nagelfalz und Fingerzwischenräume denken!

Werden Einmalhandschuhe verwendet, ist folgendes zu beachten:

  • Handschuhe möglichst wechseln, wenn sie innen feucht sind, wventuell Baumwollhandschuhe unterziehen (ebenfalls rechtzeitig wechseln)
  • Nach der Benutzung Hautpflegemittel auftragen

Die Anwendung von Hautschutz- oder Hautpflegemitteln unter Einmalhandschuhen wird nicht empfohlen, da für eine Schutzwirkung (Verringerung der Hautquellung, bzw. des Schwitzens) bisher keine überzeugenden Wirksamkeitsnachweise vorliegen. Zudem kann je nach Zubereitungsform das Aufquellen der Haut unter dem Handschuh und das Herauslösen von Handschuhinhaltsstoffen gefördert werden.

Stand: 4.10.2022

Zurück nach oben springen

Ihr Kontakt zu uns

Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!

Ansprechpartnersuche

Finden Sie durch die Eingabe Ihrer Postleitzahl Ihre Ansprechpersonen für Ihre Frage über unsere Ansprechpartnersuche

Oder richten Sie Ihre Anfrage per Kontaktformular an uns:
Kontaktformular