Mutterschutzgesetz: Was ist bei der Beschäftigung von Schwangeren zu beachten?

Stand 19.11.2020

Nach Informationen des Robert Koch Instituts (RKI) scheint die WHO davon auszugehen, dass Schwangere kein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Es ist aber zu beachten, dass es Medikamente gibt, die in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden dürfen. Schwangere, die beruflich tätig sind, gelten außerdem als Personengruppe mit einem besonderen gesetzlichen Schutz (MuSchG). Für den Arbeitsplatz der Schwangeren ist eine Gefährdungsbeurteilung durchzuführen, bei der die möglichen Gefährdungen durch das neuartige Corona Virus berücksichtigt werden.

In vielen Betrieben stellt sich derzeit die Frage, welche Schutzmaßnahmen für schwangere Beschäftigte zu ergreifen sind.

Bei dem Begriff „Beschäftigungsverbot“ muss zwischen dem infektionsschutzrechtlichen Beschäftigungsverbot nach § 56 Abs. 1 IfSG einerseits und den mutterschutzrechtlichen Beschäftigungsverboten nach dem Mutterschutzgesetz anderseits unterschieden werden.

Die Unfallkasse Nord und das Sozialministerium Schleswig-Holstein stellen hierzu das Merkblatt für Arbeitgeber  "Mutterschutzgesetz: Betriebliches Beschäftigungsverbot für eine schwangere Frau aufgrund des neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) - Merkblatt für Arbeitgeber zu COVID-19 "Coronavirus-Krankheit-2019" (Stand 18.03.2020)"  bereit.

Die „Information zum Mutterschutz im Zusammenhang mit dem Coronavirus“ des Bayerischen Staatsministeriums für Familie Arbeit und Soziales vom 11.11.2020 erläutert das mutterschutzrechtliche Beschäftigungsverbot unter COVID-19-Virusinfektion. 

 

Diesen Beitrag teilen
Diesen Beitrag teilen