Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

Ist Atemschutz im Lager erforderlich?

Bei den Schutzmaßnahmen im Lager hat das Abstandhalten erste Priorität. Sollte z. B. eine Störungsbeseitigung in einem automatisierten Lager oder ein Lastentransport nur zu zweit durchführbar sein, ist Abstand halten sicherlich nicht immer umsetzbar. Im Rahmen eines engen Kontaktes kann es zu einer Übertragung von SARS-CoV-2-Viren kommen. In diesen Situationen kann das Tragen von Mund-Nasen-Schutzmasken (MNS), umgangssprachlich auch OP-Maske genannt, durch die Beschäftigten während dieser Tätigkeiten unter engem Kontakt das Übertragungsrisiko vermindern.

Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass ein MNS oder die Mund-Nasen-Bedeckung korrekt sitzt (d.h. eng anliegend getragen wird), bei Durchfeuchtung gewechselt wird, und dass während des Tragens keine (auch keine unbewussten) Manipulationen daran vorgenommen werden. Es sollte auf jeden Fall mindestens eine Ersatzmaske mitgeführt werden. Beim Auf- und Absetzen der Maske ist darauf zu achten, dass die Innenseite nicht berührt wird und die Maske so zusammengelegt wird, dass keine anderen Oberflächen mit der Innenseite in Kontakt kommen. Durchfeuchtete oder verschmutzte Masken sollten in einem separaten Beutel gesammelt werden, der idealerweise zusammen mit den Masken gewaschen werden kann.

Auf keinen Fall sollte das Tragen eines MNS oder einer Mund-Nasen-Bedeckung dazu führen, dass Abstandsregeln allgemein nicht mehr eingehalten oder Husten- und Niesregeln bzw. die Händehygiene nicht mehr umgesetzt werden.

FFP-2 und FFP-3 Atemschutzmasken sind für Situationen gedacht, in denen in unmittelbarer Nähe an infizierten Patienten gearbeitet wird. Eine vergleichbare Exposition sowohl hinsichtlich der Nähe als auch der Höhe der Exposition wird bei der Zusammenarbeit bei der Störungsbeseitigung zu zweit oder beim gemeinsamen Transport von Lasten nicht angenommen.

Diesen Beitrag teilen
Diesen Beitrag teilen