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„Offensive Psychische Gesundheit“

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Bündnis für mehr Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen auf Initiative von drei Bundesministerien. Über 50 Institutionen machen mit.

Die psychische Gesundheit in allen Bereichen der Gesellschaft zu stärken: Dieses Ziel hat sich die bundesweite „Offensive Psychische Gesundheit“ gesetzt. Auch die BGHW beteiligt sich an diesem bundesweit einmaligen Bündnis.

Ob am Arbeitsplatz, in Schule, Ausbildung oder Privatleben - der Alltag ist nicht erst durch die Corona-Pandemie für viele Menschen eine Herausforderung geworden. Permanente Belastungen können zu Überlastung und (dauerhafter) Erschöpfung führen. Psychische Erkrankungen können die Folge sein. Wie ernst das Problem ist, belegen die Zahlen: Arbeitsbedingte Ausfallzeiten wegen psychischer Erkrankungen nehmen seit Jahren zu. Psychische Gesundheit – so viel ist klar – geht alle an; sie zu stärken, bedarf einer gemeinsamen Anstrengung.

Logo: Offensive Psychische Gesundheit - Wir machten mit!

Genau das will die Offensive Psychische Gesundheit erreichen, die von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ins Leben gerufen wurde. Über 50 Institutionen machen mit, unter anderem Berufsgenossenschaften wie die BGHW, die gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), Berufsverbände, Krankenkassen oder die Bundesagentur für Arbeit. Sie alle möchten einen Beitrag dazu leisten, dass der gesellschaftliche Umgang mit psychischer Belastung offener wird.

„Wir beteiligen uns an der Offensive, weil es wichtig ist, dieses Thema in die Öffentlichkeit zu bringen“, erklärt Dr. Klaus Schäfer, Präventionsleiter der BGHW. „Psychische Belastung muss ernst genommen und angesprochen werden. Dabei wollen wir Unternehmen und Beschäftigte unterstützen.“ Wichtig ist Schäfer auch, dass die Offensive die Präventionslandschaft in Deutschland mit ihren zahlreichen Anbietern besser vernetzen will. So soll es in diesem Jahr zwei Dialogveranstaltungen geben, bei denen die Partner der Offensive sich und ihre Angebote miteinander vernetzen werden.

PegA und PsyGa

Die BGHW hat in den vergangenen Jahren ihr mediales Präventionsangebot in Sachen psychische Belastung ausgebaut: Unter anderem wurde das  Programm PegA  entwickelt, dass Unternehmer und Unternehmerinnen bei der Gestaltung gesunder Arbeitsbedingungen zu unterstützt. PegA ist die Abkürzung für  „Psychische Belastung erfassen – gesunde Arbeit gestalten“. Es besteht aus mehreren Modulen, die praxisnah dabei helfen, die psychische Belastung im Betrieb zu erfassen und so die Gesundheit der Beschäftigten zu erhalten.  

Daneben gibt die BGHW den für den Handel und die Warenlogistik aufbereiteten Ordner “Kein Stress mit dem Stress“ aus dem Projekt Psyga heraus. Er hilft das Bewusstsein für das Thema „psychische Gesundheit“ zu stärken und gibt praxisnahe Tipps und Empfehlungen für den betrieblichen Alltag. Psyga ist ein vom Bundesministerium für Arbeit gefördertes Projekt der Initiative INQA (Initiative Neue Qualität der Arbeit).

 

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