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Impfen ist eine "großartige Chance"

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 #ImpfenSchützt ist das Motto einer Aktionskampagne der BG Kliniken, Berufsgenossenschaften und Unfallkassen sowie ihres Verbandes, der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Die Kooperationspartner möchten ein Bewusstsein für die Bedeutung der Impfangebote schaffen. Die Kampagne richtet sich zunächst an Menschen in Pflege- und Gesundheitsberufen. Sie soll in den nächsten Monaten auf andere Berufsgruppen ausgeweitet werden. 

 

Das Coronavirus kann zu schwerwiegenden Krankheitsverläufen, längerfristigen Gesundheitsbeeinträchtigungen und zum Tod führen. Sich impfen zu lassen bedeutet nicht nur, sich selbst gegen eine Covid-19-Erkrankung zu schützen, sondern kann auch dazu beizutragen, eine Überlastung der Krankenhäuser zu verhindern und die Verbreitung der Infektionen zu reduzieren. Eine hohe Impfquote kann auch den Infektionsschutz am Arbeitsplatz und im Bildungsbereich erhöhen.

Um Beschäftigte fürdie Impfangebote zu sensibilisieren, startete die DGUV jetzt eine Aktionskampagne #ImpfenSchützt, die sich zunächst an Menschen in Pflege- und Gesundheitsberufen wendet, später auch an andere Berufsgruppen.

Dr. Stefan Hussy, DGUV-Hauptgeschäftsführer, bezeichnete die Impfung als „großartige Chance". Zunächst gehe es darum, Erkrankungen bei - insbesondere älteren - Personen mit einem hohen Risiko für schwere Erkrankungen und bei Beschäftigten zu vermeiden. „Sie tragen ein besonders hohes Expositionsrisiko bei der Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung“, sagte Hussy. „Mit der Impfung wird nun schrittweise allen besonders exponierten Berufsgruppen eine wesentliche Präventionsmaßnahme zugänglich sein, die Erkrankungen und auch die psychischen Belastungen enorm reduzieren wird.“

Reinhard Nieper, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der BG Kliniken, sagte dazu: "Das Personal in den BG Klinken und vielen anderen Krankenhäusern in Deutschland steht im Einsatz gegen Covid-19 an vorderster Front. Die Impfungen sind jetzt unser wichtigster Verbündeter, um weiteres Leid von unseren Patientinnen und Patienten abzuwenden und die Bevölkerung dauerhaft zu schützen."

Covid-19 als Berufskrankheit

Die Pandemie hat deutliche Spuren im Berufskrankheitengeschehen in Deutschland hinterlassen. Bis zum 31. Dezember 2020 haben die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen 30.329 Verdachtsanzeigen auf eine Berufskrankheit durch Covid-19 erhalten. Das geht aus vorläufigen Zahlen für das vergangene Jahr hervor, die die DGUV am 3. März 2021 veröffentlicht hat. Bis zum Jahresende 2020 haben die Unfallversicherungsträger 22.863 Fälle entschieden, 18.069 Covid-19-Erkrankungen wurden als Berufskrankheit anerkannt.

Zur Aktion #ImpfenSchützt

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