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Umfrage des IFA: Manipulation von Schutzeinrichtungen

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Das Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) startet eine Umfrage zur Manipulation von Schutzeinrichtungen. Es soll ermittelt werden, wie aktuell das Thema Maschinenmanipulation in den Unternehmen ist. Gefragt ist die Meinung von Fachleuten in den Unternehmen.

Gefährlicher Alltag mit schweren Arbeitsunfällen

Demontierte Maschinenverkleidungen und Schutzzäune, überbrückte Schutztürschalter: Manipulierte Schutzeinrichtungen sind in vielen Betrieben gefährlicher Alltag und sorgen immer wieder für schwere, oft tödliche Unfälle. Um die aktuelle Relevanz des Themas besser einschätzen zu können, führt das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) eine anonyme Umfrage durch. Sie richtet sich insbesondere an Fachleute in Unternehmen, aber auch an Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Berufsgenossenschaften und staatlichen Aufsichtsbehörden.

Schutzeinrichtungen sollen die an einer Maschine arbeitenden Personen vor den Gefährdungen der Maschine schützen. Dennoch werden die vom Hersteller vorgesehenen Schutzeinrichtungen immer wieder abmontiert, überbrückt oder anderweitig außer Kraft gesetzt. Der Grund: Die Bedienenden möchten sich die Arbeit erleichtern oder Störungen schneller beheben können. Häufig mit fatalen Folgen: Arbeitsschutzexpertinnen und -experten gehen davon aus, dass rund ein Viertel aller Arbeitsunfälle an stationären Maschinen nur deswegen geschehen, weil zuvor Schutzeinrichtungen manipuliert wurden.

Die Umfrage des IFA besteht aus rund 15 Fragen und dauert etwa fünf Minuten. Fragen sind unter anderem: Wie schätzen Sie das derzeitige Manipulationsgeschehen an Maschinen und Anlagen ein? Wird das Thema bei der Personalführung ausreichend berücksichtigt? Was würde Ihrer Meinung nach zu einer Eindämmung des Manipulationsgeschehens beitragen?

Auf der Internetseite des IFA finden Sie die Fragebögen zur Umfrage:

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