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Das Coronavirus – Tipps für Handel und Warenlogistik

Das neuartige Coronavirus verunsichert im Moment die Menschen. Gerade für Unternehmen im Handel und in der Warenlogistik stellt sich die Frage, was zu tun ist, wenn Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen aus China, zu Frachtcontainern oder aber auch Briefen oder Paketen aus diesem Land besteht. Wie soll man sich richtig verhalten? Wir haben alle Fakten zu diesem neuartigen Virus zusammengestellt.

Was wissen wir über das neuartige Corona-Virus?
Es ist von Mensch zu Mensch übertragbar und verursacht nach Aussage des Robert-Koch-Institutes in erster Linie Erkrankungen der Atemwege. Es können auch Atemwegserkrankungen mit Fieber, Husten, Atemnot und Atembeschwerden auftreten. Es ist davon auszugehen, dass die Übertragung - wie bei anderen Coronaviren - primär über Tröpfchen beim Husten oder Niesen erfolgt. Ständig aktuell gehaltene Informationen zu den wichtigsten Fragen rund um das Coronavirus (u.a. Übertragungswege, Symptomatik, Vorbeuge- und Bekämpfungsmaßnahmen, aktuelle Lageeinschätzung) finden Sie auf den Seiten des Robert-Koch-Institutes.

Welche Gefahr besteht bei Kontakten mit Briefen, Paketen und Frachtcontainern?
Nach Aussage des Robert Koch-Institutes ist eine Übertragung des neuartigen Coronavirus über unbelebte Oberflächen bisher nicht dokumentiert. Eine Infektion über Oberflächen etwa bei importierten Waren, Postsendungen oder Gepäck, erscheint unwahrscheinlich. Auch die relativ geringe Überlebenswahrscheinlichkeit von Coronaviren in der unbelebten Umwelt spricht gegen eine Infektionsgefahr über importierte Waren oder Postsendungen. 

Was sollte man bei Kontakten zu Kolleginnen und Kollegen und Geschäftspartnern, die aus China nach Deutschland kommen beachten?
Grundsätzlich sollte man derzeit mit der Person im Vorfeld Kontakt aufnehmen, und darauf hinweisen, dass in Deutschland derzeit eine große Verunsicherung hinsichtlich möglicher Infektionsrisiken besteht. Das Risiko, dass Personen, die aus nicht betroffenen Gebieten aus China nach Deutschland einreisen, das Virus in sich tragen, ist derzeit gering. Dennoch sollte geprüft werden, ob solche Reisen beziehungsweise Sitzungen oder andere Arbeiten zwingend erforderlich sind. Sofern ein persönlicher Kontakt unbedingt erforderlich ist, sollte im Vorfeld die Wahrscheinlichkeit einer Infektion geklärt werden. Im Sinne einer für alle transparenten Risikokommunikation sollte die Belegschaft unbedingt über die im Vorfeld geklärten Sachverhalte informiert werden.  

Wie sieht es mit Reisen nach China aus?
In den Fällen, in denen Beschäftigte aus Deutschland nach China reisen sollen oder sich bereits dort befinden, empfehlen wir die Hinweise des Auswärtigen Amtes tagesaktuell zu beachten. Derzeit wird vor Reisen in die Provinz Hubei gewarnt und von Reisen in das übrige Staatsgebiet der Volksrepublik China mit Ausnahme der Sonderverwaltungszonen Hongkong und Macao bis auf weiteres abgeraten. Hilfreiche Hinweise finden sich beispielsweise auch bei der Industrie- und Handelskammer München.

Verschiedene Staaten wie USA, Australien und Neuseeland haben für Ausländer, die aus oder über China (Festlandchina) einreisen wollen, Einreisebeschränkungen erlassen. Beachten Sie bei beabsichtigten Reisen in andere Staaten im Anschluss an Aufenthalte in China die aktuell geltenden Einreisebestimmungen der jeweiligen Zielländer. Das Drehkreuz Hongkong ist davon zurzeit nicht betroffen.

Weitere Informationen

Robert Koch-Institut 

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin 

Auswärtiges Amt

ECDC

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