Direkt zum Inhalt | Direkt zur Navigation

DGUV Information 208-050 „Notfallmanagement beim Umschlag und innerbetrieblichen Transport von Gefahrgütern und gefährlichen Stoffen“ veröffentlicht

Die DGUV Information 208-050 stellt eine Planungshilfe für Betriebe zum Aufbau eines Notfallmanagements dar und gibt u.a. Hinweise, welche Aufgaben bei einem Notfall durch welche Personen übernommen werden und wie diese sich zu verhalten haben.

Die DGUV Information 208-050 „Notfallmanagement beim Umschlag und innerbetrieblichen Transport von Gefahrgütern und gefährlichen Stoffen“ ist auf der Internetseite der DGUV veröffentlicht worden: zur Publikation

In Speditionen und in Betrieben des Öffentlichen Dienstes werden täglich gefährliche Stoffe und Güter in Gebinden umgeschlagen. Dabei finden an den Schnittstellen zwischen Fahrzeugen bzw. Ladungsträgern und Umschlagsbereichen sowie in den Umschlagsbereichen selbst zahlreiche Transporte dieser Gebinde statt. Zusätzlich müssen auch innerhalb von Betrieben und Einrichtungen gefährliche Stoffe und Güter in Gebinden aus Lägern an Verbrauchstellen (z. B. Produktion oder Labor) bereitgestellt und von dort zu Entsorgungsstellen gebracht werden. Diese innerbetrieblichen Transporte können von Hand, mit Flurförderzeugen oder mit Förderanlagen erfolgen. Dabei sind Beschädigungen von Gebinden nicht auszuschließen, durch die gefährliche Stoffe und Güter unbeabsichtigt freigesetzt werden können.

Daher ist es besonders wichtig, beim Umschlag und innerbetrieblichen Transport von gefährlichen Stoffen und Gütern auf einen derartigen, unbeabsichtigten Austritt vorberei­tet zu sein. Die Einführung eines Notfallmanagements gewährleistet ein zielgerichtetes und planvolles Vorge­hen bei der Schadensbegrenzung und Beseitigung der ausgetretenen Stoffe, ohne die Notfallhelferinnen und Notfallhelfer bzw. die Personen im Umfeld der Schadens­stelle zu gefährden.

Die DGUV Information 208-050 wurde im Sachgebiet „Fördern, Lagern, Logistik im Warenumschlag“ erarbeitet und vom Fachbereich „Handel und Logistik“ der DGUV beschlossen.

Von Seiten der BGHW waren Herr Dr. Hermesdorf (RD Südwest, Standort Mainz) und Herr Dr. Auras (Direktion Mannheim, Referat Chemische Einwirkungen) an der Erarbeitung beteiligt.