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Hautkrebs vermeiden mit dem richtigen Sonnenschutz

Wie sich Beschäftigte, die häufig im Freien arbeiten, vor dieser Gefahr schützen können, zeigt ein Film der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

Heller Hautkrebs durch Sonnenstrahlung kann seit 2015 als Berufskrankheit anerkannt werden. Wie sich Beschäftigte, die häufig im Freien arbeiten, vor dieser Gefahr schützen können, zeigt ein Film der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV).

"Bei Tätigkeiten im Freien können Beschäftigte das Mehrfache einer Sonnenbranddosis am Tag abbekommen. Das ist eine extreme Belastung für die Haut", sagt Dr. Marc Wittlich vom Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA). Wittlich betreut das Projekt „"GENESIS-UV". Dabei wird die Sonnenstrahlung in verschiedenen Berufen mit Dosimetern gemessen, die die Beschäftigten während ihrer Arbeit tragen. Wittlichs Ergebnisse lassen keinen Zweifel: Menschen, die im Freien arbeiten, müssen sich schützen.

Die Möglichkeiten vorzubeugen sind vielfältig. Am effektivsten ist es, Arbeitsplätze zu beschatten. Ist dies nicht möglich, sollte der Arbeitgeber zunächst organisatorische Maßnahmen in Betracht ziehen. Können Arbeitszeiten vielleicht in den Vor- oder Nachmittag verlegt werden, um die heftige mittägliche Sonneneinstrahlung zu vermeiden? Auch jeder einzelne Beschäftigte kann etwas tun: Die Kleidung sollte möglichst langärmlig sein und eine Kopfbedeckung. Cremen Sie unbedeckte Haut vor Arbeitsbeginn reichlich mit Sonnenschutzcreme (LSF ≥ 30) ein und wiederholen Sie dieses alle zwei Stunden.

Heller Hautkrebs ist zunächst unauffällig. Deshalb bringt oft erst ein Gang zum Hautarzt Klärung. „Aber wenn heller Hautkrebs früh genug erkannt wird, kann er gut behandelt werden“, sagt Professor Swen Malte John, Experte für berufsbedingte Hauterkrankungen.

Weitere Informationen:

 

Quelle: DGUV

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