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Präventionskonzepte für Arbeitsmediziner entwickeln

BGHW beteiligt an Forschungsprojekt am Uniklinikum Jena. Zwei Professuren werden eingerichtet. Ausbildung von Betriebsärzten wird verstärkt.

Präventionskonzepte für Arbeitsmediziner entwickeln

Vertragsunterzeichnung am Uniklinikum Jena. Foto: M. Szabo/ UKJ

Die BGHW und weitere Träger der gesetzlichen Unfallversicherung fördern gemeinsam die Forschung und Weiterbildung in der Arbeitsmedizin am Universitätsklinikum Jena (UKJ). Partner sind außerdem die Thüringer Ministerien für Wirtschaft und Wissenschaft sowie Arbeit und Gesundheit. Der am heutigen Freitag, 10. Juni, unterzeichnete Kooperationsvertrag sieht die Einrichtung von zwei Professuren mit den Schwerpunkten der Prävention von Berufskrankheiten und der Epidemiologie. Außerdem sollen verstärkt Fachärzte für Arbeitsmedizin ausgebildet werden.

Durch die Kooperation und die Einrichtung der beiden Professuren sollen individuelle Präventionskonzepte entwickelt werden, mit denen Betriebsärzte und Arbeitsmediziner für die Herausforderungen der modernen Arbeitswelt gerüstet sind.

 Zunächst soll eine Professur mit Schwerpunkt Prävention besetzt werden, die dann von einer zweiten zur Epidemiologie der Arbeitsmedizin ergänzt wird. „Diese Professuren fügen sich bestens in unseren Schwerpunkt Altern und altersassoziierte Erkrankungen und nehmen sich einer zentralen Herausforderung unserer Gesellschaft an“, betont der Dekan der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Klaus Benndorf.

Auch Fachdisziplinen wie die Unfallchirurgie oder die Dermatologie haben große arbeitsmedizinische Expertise in der Begutachtung  von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, ihr Know-how wird hier ebenfalls gefragt sein. Die Vorbeugung und Behandlung  arbeitsbedingter muskuloskelettaler oder pneumologischer Erkrankungen sind Dauerthemen in der Arbeitsmedizin, in jüngerer Zeit spielen aber auch psychosoziale und psychomentale Aspekte der Arbeit eine wachsende Rolle. Dr. Klaus Schäfer, Leiter Prävention der BGHW, ergänzt: „Die Entwicklung der Gesundheitskompetenz der Beschäftigten und arbeitsmedizinische Aspekte von Inklusion und Diversität der Arbeit sind weitere Fragestellungen mit großem Forschungsbedarf.“ 

Die Unterzeichner: Monika Engmann, Wirtschaftsministerium Thüringen, Dr. Ulrich Grolik, VBG, Prof. Dr. Klaus Benndorf, UKJ, Ministerin Heike Werner, Dr. Klaus Schäfer, BGHW, Renate Müller, UKT, Klaus-Richard Bergmann, BG Bau, Klaus Marsch BGN ( auf dem Foto von links).

Zur Pressemitteilung des UKJ

 

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