Mund-Nase-Bedeckungen: Die Fakten

Befürchtungen, dass Mund-Nase-Bedeckungen der Gesundheit schaden, sind unbegründet - Kein Haftungsrisiko für Schulen und Unternehmen - Spitzenverband DGUV veröffentlicht Stellungnahme
Mund-Nase-Bedeckungen: Die Fakten

Foto: Shutterstock/MIA_Studio

Die BGHW, aber auch andere Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, erhalten derzeit vermehrt Anfragen zum Gebrauch von Mund-Nase-Bedeckungen (MNB). Dahinter steht meist die Sorge, dass das Tragen von MNB der Gesundheit schaden könnte. Allerdings gebe es dafür aktuell  keine Belege, stellt die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) klar. In einem jetzt veröffentlichten Statement des Spitzenverbandes der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen heißt  es:

 "Den Berufsgenossenschaften und Unfallkassen liegen aktuell keine Informationen vor, die belegen, dass das Tragen einer MNB aus textilem Gewebe die Atmung in einem gesundheitsgefährdenden Maße beeinträchtigt oder eine so genannte 'CO2-Vergiftung' auslösen könnte. Umgekehrt sehen die Träger der gesetzlichen Unfallversicherung in MNB eine Maßnahme, das Risiko von Tröpfcheninfektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 zu verringern, wenn der Mindestabstand nicht gewährleistet ist.“

Zur  Stellungnahme der DGUV

Kein Haftungsrisiko für Unternehmens- und Schulleitungen

Ergänzend veröffentlichte die DGUV nun eine weitere Information, die die Verantwortlichkeiten in Bezug auf das Tragen von MNB klärt: "Personen, die Verantwortung für die Sicherheit und Gesundheit anderer Menschen tragen, setzen sich keinen Haftungsrisiken aus, wenn sie das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen anordnen, wie es in Verordnungen und Standards zum Schutz vor Infektionen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 vorgesehen ist."

Das heißt im Klartext, Unternehmer und Unternehmerinnen, Schulleitungen oder Lehrkräfte, die Maßnahmen zum Schutz vor Infektionen anordnen oder umsetzen, können sich dabei auf die Haftungsfreistellung durch die gesetzliche Unfallversicherung verlassen.

Zur Pressemitteilung der DGUV

Mehr zum Thema Mund-Nase-Bedeckung finden Sie auch in den Corona-FAQs der BGHW.

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