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Sprachliche Gleichbehandlung der Geschlechter

Männlich, weiblich, divers: Nach der Einführung des dritten Geschlechts in Deutschland ist die gesetzliche Unfallversicherung auf dem Weg zur gendergerechten Sprache.
Sprachliche Gleichbehandlung der Geschlechter

Foto: shutterstock.com/ LvNL

Seit Januar 2019 ist es offiziell. Neben „männlich“ und „weiblich“ gibt es im Geburtenregister eine dritte Geschlechtsoption. Ihre Bezeichnung lautet „divers“. Sie wurde für intersexuelle Menschen eingeführt, die aufgrund ihrer biologischen Merkmale weder Mann noch Frau sind. Mit dem „Gesetz zur Änderung der in das Geburtenregister einzutragenden Angaben“ sollen nun auch Varianten der Geschlechtsentwicklung berücksichtigt werden.

Die Anerkennung des dritten Geschlechts hat große gesellschaftspolitische Auswirkungen und stellt auch die gesetzliche Unfallversicherung vor neue Herausforderungen. Diese beginnen bereits auf der Ebene der Sprache. Wie kann in Zukunft gendergerecht kommuniziert werden? „Wir als BGHW beschäftigen uns mit dem Thema und wollen zeitnah zu einer guten Lösung kommen. Insbesondere für die persönliche Kommunikation mit unseren Versicherten und Unternehmen, aber auch unseren Beschäftigten“, sagt Dr. Stefan Hussy, Geschäftsführer der BGHW. Wichtige Impulse erwartet die BGHW von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), die derzeit Empfehlungen erarbeitet, wie die Unfallversicherungsträger sprachlich mit der geänderten Rechtslage zum Personenstandsgesetz umgehen können.

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