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Tag der Menschen mit Behinderung: "Inklusion betrifft auch die Inklusion in der Arbeitswelt"

Noch immer kämpfen Menschen mit Behinderung mit Vorurteilen und Barrieren im täglichen Leben. Am Tag der Menschen mit Behinderung soll die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen und ihren Belangen gestärkt werden. Auch für die Arbeitswelt ist Inklusion von großer Bedeutung.

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

m 3. Dezember erklärt der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) - Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, Dr. Joachim Breuer:

"Am 3. Dezember ist der Internationale Tag der Menschen mit Behinderung. Viele Medien nutzen diesen Jahrestag, um über die Inklusion von Menschen mit Behinderung zu berichten. Häufig stehen dabei Themen wie Behindertenpolitik, Gesundheitsthemen oder die Inklusion im Bildungswesen im Fokus. Laut einer Studie der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) findet ein Bereich dagegen bislang wenig in der Berichterstattung statt: die Inklusion der Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz. Das ist erstaunlich, wenn man sich vergegenwärtigt, wie viele Menschen dieses Thema betrifft: Eine Million Menschen sind mit erheblichen Beeinträchtigungen auf dem Arbeitsmarkt tätig und engagieren sich für ihre Unternehmen und Institutionen. Insgesamt leben in Deutschland etwa drei Millionen Menschen mit erheblichen Beeinträchtigungen im erwerbsfähigen Alter. Diese Zahlen belegen eindrücklich: Inklusion betrifft auch die Inklusion in der Arbeitswelt. Es gibt viele Beispiele, die zeigen, wie Inklusion im Berufsleben gelingen kann. Auch sie sollten das mediale Bild prägen."

 

Harald Wendling, Referent für Teilhabe bei der BGHW, erläutert: „Die Wirtschaft hat es bereits erkannt. Menschen mit Behinderungen  sind die Fachkräfte von Morgen. Seit den neunziger Jahren wandelt sich die Behindertenpolitik in Deutschland stetig. Dies spiegelt sich auch in UN-Behindertenrechtskonvention wieder. Die Fähigkeiten der Menschen werden in den Vordergrund gestellt. Dazu wird die gebaute Umwelt so gestaltet, dass auch Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen diese ohne fremde Hilfe nutzen können. Für den Arbeitsmarkt bedeutet dies, die Potentiale der Menschen mit Behinderung durch gelebte Inklusion zu nutzen.“

 

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