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Alles andere als langweilig – Arbeitsschutz in der Berufsausbildung

Als Ausbilder oder Ausbilderin übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre Auszubildenden - auch im Hinblick auf den Arbeitsschutz. Doch wie nehmen Sie Einfluss darauf, dass Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Köpfen des Nachwuchses ankommt und als wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeitsleistung wahrgenommen wird? Mit den folgenden drei Tipps möchten Ihnen Peter Bartsch, Referent aus dem Dezernat Qualifizierung Anhaltspunkte geben, wie Sie nachhaltig Sicherheits- und Gesundheitsaspekte in der Berufsausbildung fördern.
Alles andere als langweilig – Arbeitsschutz in der Berufsausbildung

©Ingo Bartussek- Fotolia.com

Tipp 1

Sie sind für Ihre Azubis ein zentrales Vorbild. Ihre Einstellung zum Arbeitsschutz wird aufmerksam wahrgenommen. Sie stellt die Handlungsgrundlage für kommende Mitarbeitergenerationen dar.
Senden Sie daher durch Ihr eigenes Verhalten stets die Botschaft, dass Ihnen sicheres und gesundes Arbeiten wichtig ist. Sorgen Sie dafür, dass sich auch andere Führungskräfte oder Kollegen dieser Vorbildwirkung bewusst sind. Das gilt besonders für die Personen, mit denen Ihre Azubis im Laufe der Ausbildung zusammen arbeiten.

Tipp 2

Unterstützen Sie Ihre Azubis dabei, selbst eine Arbeitsschutzaktion im Unternehmen zu „managen“. Binden Sie Auszubildende bei Unterweisungen anhand moderner Methoden ein. Bieten Sie Möglichkeiten zum aktiven Mitgestalten an, anstatt Themen ausschließlich zu vermitteln – beispielsweise indem Azubis selbst an Unterweisungsinhalten beteiligt sind.
Ihre Auszubildenden werden so für Arbeitsschutzinhalte sensibel und verinnerlichen diese, anstatt nur davon gehört zu haben. Echte Beteiligung trägt zu dem Gefühl bei, für etwas verantwortlich zu sein und fördert nachhaltig die Einbeziehung des Arbeitsschutzes in das Praxishandeln der Azubis.

Tipp 3

Denken Sie an Ihre Führungsfunktion und an die damit verbundenen (Fürsorge-)Pflichten im Arbeitsschutz. Sicherlich sind Sie als Ausbilder oder Ausbilderin sensibel für mögliche altersspezifische Gefährdungen in Ihrer Abteilung und beurteilen diese nach Ihren Möglichkeiten.
Diskutieren Sie Ihre Fragen und eigenen Erkenntnisse zu Risikobereitschaft und altersbedingten Verhaltensweisen bei Azubis mit der Fachkraft für Arbeitssicherheit in Ihrem Unternehmen.
Sind diese Aspekte in einer Gefährdungsbeurteilung bedacht worden?
Erfolgt ein Einsatz der Azubis in unterschiedlichen Unternehmensbereichen, sollten Sie sich auch mit den Verantwortlichen dort über mögliche Gefährdungen austauschen.

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