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Tipps zur Stressbekämpfung

Jeder ist ab und zu gestresst. Stress entsteht wenn wir uns unter Druck gesetzt fühlen, von einer oder gar mehreren Seiten, und wenn wir glauben nicht mehr zurechtzukommen.

Stress ist ein Risikofaktor für

  • die Schwächung des Immunsystems
  • erhöhten Blutdruck
  • Diabetes
  • erhöhte Cholesterinwerte

Diese Symptome können zu weiteren Erkrankungen führen, wie zum Beispiel Herzerkrankungen.

Menschen, die ausgeglichen sind können mit Stress aber auch positiv umgehen. Dies funktioniert um so besser, je eher wir die Warnzeichen für Stress erkennen und lernen, damit umzugehen. Die Checkliste hilft Ihnen zu erkennen, ob Sie einer hohen psychischen Belastung ausgesetzt sind.

Tipps für den Umgang mit Stress

  • Ändern Sie die Dinge, die Sie ändern können.
    Stress baut sich Zug um Zug auf. Deshalb kann es schon helfen, wenn Sie die Stressfaktoren bei der Arbeit  identifizieren. Die, die Sie ändern können, sollten Sie auch ändern – selbst wenn es sich nur um Kleinigkeiten handelt (z. B. den Schreibtisch aufzuräumen oder Ordnung in Ihre  E-Mails bringen).
  • Setzen Sie sich und anderen klare Grenzen.
    Am Ende Ihres Arbeitstages sollten Sie nicht mehr an die Probleme bei der Arbeit denken. Wenn Sie sich richtig erholen und  gut schlafen, sind Sie am nächsten Tag wieder fit für die Arbeit. Deshalb sollten Sie hier konsequent sein. Es ist meist wenig hilfreich, die Probleme nach der Arbeit mit Kollegen, Freunden oder der Familie immer wieder hin- und herzuwälzen. Und wenn Extrastunden oder Bereitschaftsdienste manchmal wirklich notwendig sind, sollten Sie darauf achten, dass dieses Mehr nicht zur Routine wird.
  • Organisieren Sie Ihren Tagesablauf.
    In Stresssituationen weiß man oft nicht mehr, was man als Nächstes tun sollte. Wenn Sie fürchten, nicht alle Aufgaben erledigen zu können, beginnen Sie einfach mit der, die gerade auf Sie zukommt. Planen Sie Ihren Tag. Denn in einer halben Stunde intensiver und gut organisierter Arbeit erreichen Sie mehr, als wenn Sie eine Stunde im Chaos herumwuseln.
  • Machen Sie bewusste Pausen.
    Versuchen Sie nicht, Ihre Anspannung mit Hilfe von Alkohol, Nikotin oder Essen zu lösen. Ein Spaziergang um den Block oder ein paar tiefe Atemzüge können schon helfen, einen klaren Kopf zu bekommen – es wird leichter, zur Ruhe zu kommen und neue Perspektiven zu entwickeln.
  • Ändern Sie Ihre Erwartungshaltung.
    Stress kommt teilweise aus Ihnen selbst heraus, wenn Sie z.B. zu viel von sich verlangen. Überprüfen Sie Ihre eigene Erwartungshaltung und orientieren Sie sich an Zielen, die Sie und Ihre Kollegen bei der Arbeit auch tatsächlich erreichen können.
  • Sagen Sie sich „Stopp“ und denken nach.
    Je mehr Sie sich bei einer Aufgabe unter Druck setzen, desto geringer ist die Chance, dass Sie sie auch schaffen. Wie gestresst Sie sich auch fühlen: Nehmen Sie sich etwas Zeit und versuchen Sie, Abstand zu gewinnen. Betrachten Sie die Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln und planen Sie erst dann Ihren nächsten Schritt. Lernen Sie „Nein“ zu sagen, wenn man Sie in solchen Stresssituationen mit zusätzlichen Arbeiten beauftragt.
  • Lernen Sie zu reden.
    Haben Sie keine Angst davor, mit Kollegen zu sprechen oder nach Hilfe zu fragen. Das ist kein Zeichen für Versagen, sondern ein Zeichen für gute Teamarbeit.

 

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