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BGHW bietet psychologische Hilfe nach dem Anschlag in Berlin an: Hotline 030 85301-4594

Berlin, Weihnachtsmarkt Breitscheidplatz: Einen Tag nach dem schrecklichen Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin ist die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) bestrebt, den Betroffenen schnell und unbürokratisch zu helfen. Für die betroffenen Unternehmen in den angrenzenden Geschäften und für freiwillig versicherte Unternehmer des sogenannten nicht stationären Gewerbes auf dem Weihnachtsmarkt bietet die BGHW psychologische Betreuung an. Diese Unterstützung gilt generell für jede Art von Gewaltdelikten. Geschieht eine solch schreckliche Tat am Arbeitsplatz, ist dies ein Fall für die Berufsgenossenschaft.

BGHW bietet psychologische Hilfe nach dem Anschlag in Berlin an:  Hotline 030 85301-4594

© Fotolia.com

Am Tag danach ist der Schock groß. Sowohl für die Verletzten und Angehörigen der Opfer des Anschlages und für die angrenzenden Händler auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz entsteht ein Gefühl der extremen Hilflosigkeit, des Ausgeliefertseins und der Lebensbedrohung. Dies ist für die meisten Menschen ein traumatisches Erlebnis. Jeder reagiert anders darauf. Während die einen sehr emotional werden, lassen sich andere zunächst nichts anmerken. Der psychische Zusammenbruch kann erst Tage später kommen. „Es ist uns daher wichtig, schon ab dem ersten Tag mit einem Team aus geschulten Fachleuten Kontakt zu unseren Versicherten aufzunehmen und Hilfe anzubieten“, erklärt Dr. Udo Schöpf, Vorsitzender der BGHW-Geschäftsführung. „Das vermittelt Sicherheit und das Wissen, dass sie nicht allein gelassen werden. Erste Unternehmen haben sich heute Morgen auch schon an uns gewandt.“

Hierfür sind derzeit auch Präventionsberater der BGHW vor Ort, um in den versicherten Betrieben Unterstützung anzubieten. „Wir haben zudem eine Hotline geschaltet. Unter der Rufnummer 030 85301-4594 helfen speziell geschulte Kolleginnen und Kollegen unseren versicherten Unternehmen schnell und unbürokratisch weiter“, so Schöpf. Auch in den kommenden Tagen kann über diese Hotline Hilfe eingeholt werden. Die Telefone sind immer bis 18 Uhr besetzt.

Therapeutische Gespräche können nach solchen Gewaltdelikten Balsam für die Seele sein. „Im Dialog klären wir über normale, körpereigene Reaktion nach einem psychisch belastenden Ereignis auf“, meint Schöpf. „Niemand sollte sich deshalb scheuen, psychologische Hilfe anzunehmen. Denn sie bietet die Chance, den Betroffenen zu stabilisieren, zu stärken und gegebenenfalls Schlimmeres zu verhindern.“


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Hintergrund : 

Die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) ist die gesetzliche Unfallversicherung für Unternehmen der Branchen Einzelhandel, Großhandel und Warenverteilung. Sie betreut rund 5,2 Millionen Versicherte in 404.000 Unternehmen. Dazu zählen auch die nicht-stationären, freiwillig versicherte gewerbetreibende Händler auf Weihnachtsmärkten. Während die Unternehmer sich selbst versichern müssen, sind alle Beschäftigten bei der BGHW versichert. Die Berufsgenossenschaften kümmern sich um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz in den Mitgliedsbetrieben. Außerdem übernimmt die BG die Haftung ihrer Mitgliedsunternehmen für Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten seiner Beschäftigten.

 

 

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