Allgemeine Schutzmaßnahmen

Tipps für eine betriebliche Pandemieplanung, Empfehlungen für die unterschiedlichen Formen des Kundenkontakts, Regeln für Sozialräume – eine Übersicht zu erforderlichen Schutzmaßnahmen im Betrieb.

Die hier aufgeführten Maßnahmen sind nicht abschließend. Ergänzen Sie diese je nach Situation vor Ort gegebenenfalls durch weitere Maßnahmen.

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Wie stellen sich Unternehmer auf die Krankheitswelle ein?

Auf einen Schlag können viele Beschäftigte gleichzeitig ausfallen. Sie erkranken entweder selbst oder müssen erkrankte Familienangehörige pflegen. Durch Quarantänemaßnahmen der Gesundheitsämter kann sich der Personenkreis, der nicht mehr zur Arbeit gehen kann, schnell vergrößern. Um die betrieblichen Abläufe dennoch sicherstellen zu können, ist es erforderlich, im Vorfeld eine ganze Reihe von Fragen zu klären. Beispielsweise wie Geschäftsabläufe bei Personalausfällen sichergestellt werden sollen. Die Unfallversicherungsträger haben als Hilfestellung zehn Tipps zur betrieblichen Pandemieplanung zum Download zusammengestellt. Wichtig ist es, durch eine sachliche Risikokommunikation Paniksituationen zu vermeiden.

Stand 18.03.2021

Wie soll mit Kolleginnen und Kollegen umgegangen werden, die husten oder niesen?
  • Stellen Sie bei Verdacht auf eine Infektion der oder dem Beschäftigten eine medizinische Gesichtsmaske zur Verfügung.
  • Sorgen Sie dafür, dass die/der Beschäftigte den Betrieb möglichst schnell verlässt. Für den Fall, dass die/der erkrankte Beschäftigte nicht selbst nach Hause/zum Arzt fahren kann, organisieren Sie einen Transport organisieren, z. B. durch externen Fahrdienst o. ä. 
  • Legen Sie einen Raum fest, in dem die/der erkrankte Beschäftigte vorübergehend untergebracht werden kann (möglichst auch liegend). 
  • Lüften Sie den Raum und reinigen Sie die Einrichtung gründlich, wenn die/der Beschäftigte den Raum verlassen hat: Kontaktflächen (z. B. Türklinke, Arbeitstisch, Tastatur…) mit haushaltsüblichen (fettlösenden) Reinigern reinigen, benutzte Textilien (z. B. Handtuch) bei mindestens 60°C waschen. Desinfektion ist notwendig, wenn Kontamination durch Körpersekrete vorliegt (z. B. durch Erbrechen).

Weitere Informationen finden in dem DGUV-Flyer zu Verdachts- und Erkrankungsfällen im Betrieb

Stand 06.04.2021

Welche Gefahr geht von importierten Waren oder Postsendungen aus?

Für eine Übertragung des Virus durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen oder über kontaminierte Oberflächen, wodurch nachfolgend Infektionen beim Menschen aufgetreten wären, gibt es derzeit keine belastbaren Belege. Dennoch sind zur Vorsorge die allgemeinen Corona-Hygieneregeln zu beachten. Weitere Hintergrundinformationen, insbesondere zur möglichen Überlebensfähigkeit von SARS-CoV-2 auf Oberflächen, finden Sie auf dieser Seite des Bundesinstitutes für Risikobewertung.

Stand 18.03.2021

Mutterschutzgesetz: Was ist bei der Beschäftigung von Schwangeren zu beachten?

Während Schwangerschaft und Stillzeit stehen berufstätige Frauen unter dem besonderen Schutz des Mutterschutzgesetzes. Die Maßnahmen des betrieblichen Arbeits- und Infektionsschutzes müssen unter dem Aspekt des Schutzes von werdenden und stillenden Müttern gesondert betrachtet werden.

Nach derzeitigem Kenntnisstand ist nicht davon auszugehen, dass während einer Schwangerschaft eine höhere Empfänglichkeit für eine Infektion mit SARS-CoV-2 besteht, auch entwickeln infizierte Schwangere vergleichsweise selten und dann zumeist milde bis moderate Symptome. Allerdings gibt es gleichzeitig Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe, vor allem, wenn Risikofaktoren vorhanden sind. Hinzu kommt, dass während einer Schwangerschaft Behandlungsmöglichkeiten eingeschränkt oder mit zusätzlichen Gefährdungen für Mutter oder Kind verbunden sind – beispielsweise ist die Auswahl einsetzbarer Medikamente stark eingeschränkt.

Gefahren können beispielsweise aufgrund einer Tätigkeit mit vielen Personenkontakten, aufgrund nicht ausreichender Distanzierungsmaßnahmen und Lüftungsverhältnisse oder durch die Notwendigkeit der Verwendung von Atemschutz entstehen. Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung sind ausreichende Schutzmaßnahmen festzulegen, um eine unverantwortbare Gefährdung für Schwangere ausschließen zu können. Die Schutzmaßnahmen müssen im Arbeitsalltag jederzeit eingehalten werden können.

Für die Umsetzung des Mutterschutzes sind jeweils die Bundesländer verantwortlich, die zuständigen Aufsichtsbehörden finden sich z. B. hier.

Stand 17.02.2021

Viele Bundesländer haben zur Umsetzung des Mutterschutzes im Hinblick auf SARS-CoV-2 eigene Umsetzungshilfen erstellt. Wo dies nicht der Fall ist, kann auf die Umsetzungshilfe zurückgegriffen werden, die das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BaFzA), Ausschuss für Mutterschutz herausgegeben hat.

Informationen zum Mutterschutz in den einzelnen Bundesländern

Baden-Württemberg

Bayern

Berlin (keine spezielle Umsetzungshilfe)

Brandenburg

Bremen

Hamburg (keine spezielle Umsetzungshilfe)

Hessen

Mecklenburg-Vorpommern (keine spezielle Umsetzungshilfe)

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Rheinland-Pfalz

Saarland (keine spezielle Umsetzungshilfe)

Sachsen 

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Symbol für einen Hinweis aus dem Gesetz
Was ist bei Sozialräumen und Sanitärräumen zu beachten?

Die in der SARS-CoV2-Arbeitsschutzregel und der SARS-CoV2-Arbeitschutzverordnung festgelegten Schutzmaßnahmen müssen auch in den Sozialräumen angewendet werden. Dies darf insbesondere in Situationen nicht vernachlässigt werden, in denen keine Masken getragen werden können (z. B. Essen, Trinken, Rauchen).

  • Sorgen Sie auch in den Sozialräumen für ein Einhalten der Abstandsregeln von mindestens 1,5 m, z. B. durch Begrenzung der Personenzahl und eine vorgegebene Anordnung von Stühlen und Tischen.
  • Weisen Sie auf die Einhaltung der allgemeinen Hygiene hin, z. B. Nies- und Hustenetikette und das Waschen der Hände vor den Pausen.
  • Organisieren Sie die Pausen so, dass sich die jeweiligen Schichten und Teams nicht in den Sozialräumen bzw. Raucherbereichen oder auf dem Weg dorthin begegnen.
  • Die benutzten Oberflächen wie Tische, Stuhllehnen und ähnliches in den Sozialräumen wie Teeküchen, Pausenräume oder Kochgelegenheiten sind nach jeder Benutzung zu reinigen. Stellen Sie hierfür fettlösende Reinigungsmittel und Tücher bzw. Lappen zur Verfügung.
  • Die beschriebenen Maßnahmen, insbesondere das Halten von Abstand und das regelmäßige Lüften gelten auch für Sanitärräume. Achten Sie darauf, dass auch bei Raucherpausen die Mindestabstände eingehalten werden.
  • Mehr Infos zur Lüftung siehe Lüftung: Was ist bei Lüftunganlagen, mobilen Lüftungsanlagen, Luftreinigern und natürlicher Lüftung zu beachten?

Stand: 18.03.2021

Muss ich Beschäftigte von externen Betrieben in den betrieblichen Informationsketten berücksichtigen?

In vielen Betrieben sind neben der Stammbelegschaft auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von externen Betrieben, z.B. Handwerksbetrieben oder Zeitarbeitsfirmen tätig. Auch diese Personen müssen über die Maßnahmen informiert sein, die aktuell im Betrieb hinsichtlich des Coronavirus getroffen werden. Rechtsgrundlage hierfür ist § 8 des Arbeitsschutzgesetzes. Die entsprechenden Informationsketten müssen in Zusammenarbeit mit den externen Betrieben in der betrieblichen Pandemieplanung berücksichtigt sein. Konkret müssen insbesondere folgende Informationen an externe Betriebe und deren Beschäftigte kommuniziert werden, wenn sie im Betrieb tätig sind:

  • Gibt es Veränderungen in den Betriebsabläufen, die sich auf die Zusammenarbeit auswirken?
  • Gibt es im Betrieb besondere Infektionsrisiken, die zu beachten sind?
  • Wer ist im Betrieb zu informieren, falls ein Verdachts- oder Erkrankungsfall bei externen Beschäftigten oder Selbstständigen auftritt?
  • Wie wird informiert, falls in der Stammbelegschaft ein Verdachts- oder Erkrankungsfall auftritt?

Informationen über das betriebliche Vorgehen helfen zum einen, dass alle Beteiligten schnell über mögliche Verdachts- oder Erkrankungsfälle Bescheid wissen. Zum anderen kann so der Verunsicherung und Verbreitung von Gerüchten vorgebeugt werden.

Stand 18.03.2021

Was ist bei Dienstreisen ins Ausland zu beachten?

Grundsätzlich sollten in Pandemiezeiten nur unbedingt erforderliche Dienst-/Geschäftsreisen erfolgen. Prüfen Sie daher zunächst, ob geplante Dienstreisen durch Telefon- oder Videokonferenzen ersetzt oder verschoben werden können. Dienst-/Geschäftsreisen aus inländischen Risikogebieten bzw. in in- oder ausländische Risikogebiete (s. u.) sollten abgesagt bzw. verschoben werden.

Prüfen Sie hierzu die täglich aktualisierten Informationen für Auslandsreisen auf den Seiten der WHO zu Risikogebieten und Fallzahlen oder auf den Seiten des RKI. Für innerdeutsche Reisen über das COVID-19-Dashboard ebenfalls auf den Seiten des Robert Koch-Instituts. Beachten Sie darüber hinaus die spezifischen Regelungen der einzelnen Bundesländer in den jeweiligen Corona-Länderverordnungen.

Sind Dienst-/Geschäftsreisen zwingend erforderlich, sind die Reisenden über die Corona-Hygiene- und -Notfallmaßnahmen zu unterweisen. Spezielle Gefahren für besonders schutzbedürftige Beschäftigtengruppen sind zu berücksichtigen.

Maßnahmen und Informationen im Zusammenhang mit Auslandsreisen sind zusammengefasst in den Coronavirus (SARS-CoV-2) Empfehlungen für beruflich bedingte Auslandsreisen der DGUV. 

Für Dienst-/Geschäftsreisen innerhalb Deutschlands sollten betrieblicherseits Vorgaben bzw. Betriebsanweisungen erstellt werden (z.B. für die Nutzung von Dienstfahrzeugen oder die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln). Genauere Ausführungen hierzu finden sich in der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel im Abschnitt 4.2.5 Dienstreisen und Besprechungen.

Bei einer Reisewarnung handelt es sich um einen dringenden Appell des Auswärtigen Amts, entsprechende Reisen nicht zu unternehmen, die Reisewarnung stellt aber kein Reiseverbot dar. Der Arbeitgeber ist allerdings im Rahmen seiner bestehenden Fürsorgepflicht gehalten, hier sehr sorgfältig abzuwägen. Kriterien hierzu sind neben Dauer, Art und Weise der Entsendung auch die Infektionsgefahr am Einsatzort. Entscheidend ist, ob und welche Schutzmaßnahmen angemessen, erforderlich und zumutbar sind.

Von einer Dienst-/Geschäftsreise sollte jedenfalls dann abgesehen werden, wenn für diese Region eine ausdrückliche Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt oder die Region durch die WHO oder das RKI als Risikogebiet eingestuft wurde.

Unter denselben Voraussetzungen kann es umgekehrt erforderlich sein, Beschäftigte von Dienst-/Geschäftsreisen abzuziehen, wenn die Region während des Aufenthaltes als Risikogebiet eingestuft wird bzw. eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes ergeht. Hier hat der Arbeitgeber/die Arbeitgeberin auch die Verantwortung die übrigen Beschäftigten vor einer möglichen Ansteckung durch den rückkehrenden Reisenden zu schützen.

Quelle: DGUV
Stand: 19.03.2021

Was ist beim Einsatz mobiler bzw. dezentraler Lüftungsgeräte zu beachten?

Der Betrieb von Umluftgeräten wie Klimageräten, Heizlüftern oder Ventilatoren führt nicht dazu, dass die Luft im Innenraum mit Außenluft ausgetauscht wird. Sie tragen lediglich zu einer gleichmäßigen Verteilung der Luft im Raum bei und können im Zuge der Luftumwälzung virenhaltige Aerosole im gesamten Raumbereich verteilen. Beachten Sie beim Einsatz solcher Geräte:

  • Sorgen Sie für eine ausreichende Frischluftzufuhr von außen.
  • Schalten Sie Lüftungs- oder Klimageräte, die nur Raumluft umwälzen, nach Möglichkeit aus.
  • Betreiben Sie Umluftgeräte nur in Innenräumen mit Einzelbelegung.
  • Sollen trotzdem Umluftgeräte in Innenräumen mit einer Belegung von mehreren Personen eingesetzt werden, ist dies in der Gefährdungsbeurteilung zu begründen. Dabei ist insbesondere darauf zu achten, dass der Luftstrom nicht direkt von einer Person zu einer anderen Person geht, um ein erhöhtes Risiko einer Übertragung von virusbelasteten Tröpfchen oder Aerosolen zu vermeiden. Die spezifischen Randbedingungen, z. B. Raumgeometrie, Arbeitsplatzanordnung, Gerätestandort und die Strömungsverhältnisse der Raumluft sind zu beachten.

Stand 19.03.2021

Was ist bei freier Lüftung über Fenster zu beachten?

Ein intensives, sachgerechtes Lüften von Innenräumen bewirkt eine Abfuhr und damit Verringerung der Konzentration luftgetragener Viren. Durch kurzeitiges weites Öffnen der Fenster findet mittels Stoßlüftung der Austausch von Raumluft durch Außenluft auf Grund von Temperatur- und Druckdifferenzen statt.

  • Regelmäßige Stoßlüftung sollte über die gesamte Fensterfläche, wenn möglich als Querlüftung/Durchzug ausgeführt werden.
  • Unter Berücksichtigung der Temperatur- und Druckdifferenz zwischen innen und außen sollen Lüftungsdauer von 10 Minuten im Sommer, 5 Minuten im Frühjahr/Herbst und 3 Minuten im Winter nicht unterschritten werden.
  • Zeitliche Lüftungsabstände an die Anzahl der Personen anpassen, z. B. für Büroräume, Besprechungs- und Seminarräumen alle 20 Minuten.
  • Räume, die von mehreren Personen genutzt werden, insbesondere Besprechungs- und Seminarräume, aber auch andere wie Pausen-, Bereitschaftsräume und Kantinen, sollten vor und nach Benutzung ausgiebig gelüftet werden.
  • Als Hilfestellung zur Überprüfung der Luftqualität kann mit einer CO2-Ampel die CO2-Konzentration gemessen werden. Alternativ kann die CO2-Konzentration im Raum auch berechnet werden, z. B. mit der CO2-App der DGUV.
  • Alternativ kann der Lüftungsrechner der Berufsgenossenschaft für Nahrungsmittel und Gastgewerbe verwendet werden.

Stand: 19.03.2021

Was ist beim Lüften über Raumlufttechnischen Anlagen (RLT-Anlagen) zu beachten?

Das Übertragungsrisiko von SARS-CoV-2 über sachgerecht instandgehaltene RLT-Anlagen wird als gering eingestuft. Der Betrieb der RLT-Anlage hat stets derart zu erfolgen, dass ausreichend gesundheitlich zuträgliche Atemluft in Außenluftqualität zugeführt, Stoff-, Feuchte- oder Wärmelasten zuverlässig abgeführt werden.

  • Der Umluftbetrieb von RLT-Anlagen, die nicht über geeignete Einrichtungen zur Luftreinigung verfügen, ist zu vermeiden.
  • Erhöhen Sie die Außenluftzufuhr über die RLT-Anlage und vermeiden Sie oder reduzieren Sie den Umluftbetrieb soweit wie möglich. Dies ist erfahrungsgemäß nicht anwenderseitig einstellbar sondern durch die Fachfirma umzusetzen.
  • Zur Beurteilung der Raumluftqualität hinsichtlich der Aerosolbelastung durch SARS-CoV-2 kann die CO2-Konzentration herangezogen werden. Hierfür reichen einfache Messgeräte, z.B. CO2-Ampeln aus. Entsprechend ASR A3.6 ist eine CO2-Konzentration im Raum bis zu 1.000 ppm noch akzeptabel. In der Zeit der Epidemie ist dieser Wert möglichst zu unterschreiten.
  • Um bei  CO2 gesteuerten Lüftungsanlagen einen durchgehenden Betrieb sicherzustellen sollten Sie einen Zielwert von 400 ppm einstellen.
  • Die Lüftungsanlage soll mindestens 2 Stunden vor und nach Benutzung des Gebäudes auf Nennleistung gefahren werden.
  • In Zeiten, in denen das Gebäude nicht benutzt wird, z. B. nachts oder am Wochenende, Lüftung nicht ausschalten, sondern mit abgesenkter Leistung fahren.
  • RLT-Anlagen in Sanitärräumen sollen zu den Betriebszeiten der Arbeitsstätte dauerhaft betrieben werden.
  • Erhöhen Sie nach Möglichkeit und Abstimmung der Fachunternehmen druckseitig die eingesetzten Filterstufen, z. B. von Klasse F7 auf F8 oder F9. Sofern technisch möglich können auch HEPA-Filter der Klassen H13 oder H14 verwendet werden. Die Erhöhung der Filterklassen hat bei bestehenden Anlagen eine Absenkung des Luftvolumenstroms zur Folge. Sofern die Strömungsleistung beibehalten werden soll, ist eine Vergrößerung der angeströmten Filterflächen notwendig.
  • Bei Klimaanlagen sind keine Änderungen der Arbeitspunkte (Heizen, Kühlen, Be- oder Entfeuchten) notwendig.
  • Die Lüftungsanlage sollte regelmäßig durch Fachpersonal instandgehalten werden, z. B. Rotationswärmetauscher auf Leckagen zwischen Ab- und Zuluft prüfen und Filterwechsel nur unter Verwendung persönlicher Schutzausrüstungen (mind. Handschuhe und Atemschutz).

Stand: 19.03.2021

Was sollte vor der Beschaffung von Luftreinigern beachtet werden?

In den Medien wird immer wieder über die Möglichkeit berichtet, mobile Luftreiniger zum Schutz vor SARS-CoV-2-Viren einzusetzen. Zur Luftreinigung werden unterschiedliche Verfahren angeboten die teilweise auch miteinander kombiniert werden. Dazu zählen vor allem Hochleistungsfilter, UV-C-Strahlung und Plasmatechnik.

Bei der Wirksamkeit von Geräten mit Filtertechnik wird häufig auf eine Studie verwiesen wonach sich die Aerosolkonzentration durch den Einsatz von Luftreinigern mit Hochleistungsfiltern selbst in Räumen mit einer Fläche von 80 m2 je nach Volumenstrom in 6-15 Minuten halbieren lässt. Ein solcher Wirkungsgrad  kann allerdings nicht ohne weiteres auf die Verhältnisse in betrieblich genutzten Räumen übertragen werden. Zum einen wurde dies mit einem sehr leistungsstarken Gerät bei einem Volumenstrom im Bereich von 600 bis 1500 m³ Luft/Stunde erreicht. Zum anderen fand die Untersuchung in einem weitgehend leeren Raum statt.

Ein kritischer Punkt ist die Reichweite, mit der Luft aus dem Raum angesaugt werden kann. Die Strömungsgeschwindigkeit der angesaugten Luft lässt bereits in geringem Abstand vom Gerät erheblich nach, so dass je nach Leistung des Gerätes nach einem Meter Abstand kaum noch Luftbewegung feststellbar ist. Eine wirksame Luftreinigung ist deshalb darauf angewiesen, dass mit der Luft, die aus dem Luftreiniger ausströmt, eine Strömung induziert wird, die die Luft wieder zum Luftreinigungsgerät zurückführt. Wenn Stühle, Tische, Regale, anderes Mobiliar oder Pflanzen im Raum stehen oder auch bei verwinkelten Räumen, wird das Ansaugen bzw. eine gleichmäßige Durchlüftung des Raums entsprechend mehr oder weniger stark behindert. Auch durch Wärmequellen wie Menschen, PCs, Lampen oder anderes kann der Luftstrom abgelenkt bzw. in seiner Ausbreitung behindert werden.

Als Nachweis für die Wirksamkeit wird häufig auf die Filterleistung verwiesen, z.B. die Verwendung von H14-Filtern die gewährleisten, dass Aerosolpartikel mit einem Durchmesser von 0,1 bis 0,3 μm zu 99,995% aus der Raumluft abgeschieden werden. Von dieser Leistung dürfen Sie aber nur dann ausgehen, wenn die Filter nach der Norm DIN EN 1822 geprüft wurden. Teilweise wird nur angegeben, dass über 99 % der Partikel zurückgehalten werden. Ohne Angabe, für welche Partikelgröße das gilt und ob auch Partikel in der Größe von SARS-CoV-2 (0,1-0,2 µm) erfasst werden, ist eine solche Angabe aber wenig aussagekräftig. Achten Sie deshalb darauf, dass die verwendeten Filter entsprechend der Norm DIN EN 1822 geprüft wurden.

Die Wirksamkeit der Luftreinigung wird häufig nur auf den Filter bezogen. Ob das Gerät als Ganzes diese Reinigungsleistung bringt bzw. als Ganzes getestet wurde, ist aus den Beschreibungen nicht immer ersichtlich. Darüber hinaus gelten die Angaben nur für den Anteil der Raumluft, der durch den Filter hindurchgesaugt wurde. Bei ungünstigen Raumgeometrien kann es Bereiche geben, die nicht oder nur geringfügig von der Luftreinigung erfasst werden.

Gleiches gilt für Luftreinigungsgeräte, die mit UV-C-Strahlung, Plasmatechnik oder anderen Dekontaminationsverfahren arbeiten oder Kombination solche Verfahren einsetzen. Auch hier ist zu beachten, dass die Wirksamkeit des Luftreinigungsgerätes als Ganzes nachgewiesen sein muss. Die Wirksamkeit von UV-C-Strahlung zur Dekontamination von Oberflächen ist nachgewiesen. Ob die UV-C-Strahler oder das Plasma ausreichen, um die vorströmenden Luftvolumen von mehreren Hundert Kubikmetern pro Stunde ausreichend zu dekontaminieren, ist für die Anwendung in der Praxis ausschlaggebend. Weiterführende Informationen zum Einsatz von UV-C-Strahlung und zu möglichen Gefährdungen finden Sie beim Bundesamt für Strahlenschutz.

Bei Luftreinigern, die auf der Basis von Ozon, kaltem Plasma, Elektrofiltern oder Ionisation arbeiten, sollte vom Hersteller nachgewiesen sein, dass die Geräte kein Ozon oder Stickoxide in die Atemluft freisetzen.

Was nicht unterschätzt werden sollte, ist die Geräuschentwicklung. Viele Hersteller werben mit einem leisen Betrieb. Diese Angaben beziehen sich häufig nur auf die unteren Leistungsstufen, die jedoch nur eine entsprechend geringe Luftreinigung gewährleisten. Zu beachten ist, dass die Lautstärke auch von räumlichen Gegebenheiten abhängt. Die allgemeine Empfehlung lautet, dass die Geräte pro Stunde mindestens das Dreifache des Raumluftvolumens ansaugen und reinigen. In Räumen, in denen die gleichmäßige Durchströmung durch Mobiliar, Pflanzen, verwinkelte Räume oder anderes behindert wird, muss die Leistung der Geräte erhöht werden oder zusätzliche Geräte aufgestellt werden. Testen Sie deshalb die Geräuschentwicklung der Geräte bei der Leistung, die für die jeweiligen Räume erforderlich ist.

Es lässt sich festhalten, dass pauschale Aussagen zur Wirksamkeit von Luftreingungsgeräten nicht möglich sind. Neben den gerätespezifischen Kriterien muss auch die jeweilige Raumgestaltung und -nutzung berücksichtigt werden. Luftreiniger können zudem Schutzmaßnahmen wie Abstandhalten nicht ersetzen, da sie keinen Schutz gegenüber Tröpfcheninfektionen bieten. Zu berücksichtigen ist auch, dass Luftreinigungsgeräte den Austausch verbrauchter durch frische Luft nicht ersetzen können.

Die DGUV hat weitere Hinweise zum ergänzenden Einsatz von Luftreinigern zum Infektionsschutz in der SARS-CoV-2-Epidemie zusammengestellt.

Stand: 19.03.2021

Was ist bei Kundenkontakten zu beachten?

Kundenkontakte können im Unternehmen in zwei grundsätzlich unterschiedlichen Situationen stattfinden:

a) Kundenkontakt findet ortsfest statt

z. B. Beratung an einem Tisch, Infotheke, Schalter, Bedientheke, Kasse…

Hier können dauerhafte Vorkehrungen zur Sicherung der notwendigen Distanz geschaffen werden:

  • Installation von Abtrennungen
  • Kennzeichnung der Aufenthaltsbereiche und Stehflächen für die Kunden
  • Feste Aufstellung von Mobiliar (Tische, Sitzmöbel...)
  • Regelungen kontaktloser Übergabe von Gegenständen beispielsweise Papieren, Geld...

b) Kundenkontakt findet beweglich statt 

z. B. Kundenberatung in einer Verkaufsausstellung, in einem Bekleidungsgeschäft, Warenannahme, Warenausgabe.

Hier müssen einerseits Regelungen getroffen werden, um Kontakte bereits im Vorfeld zu reduzieren oder zu kanalisieren (z. B. Absperrung einzelner Bereiche für Kunden, an denen das Abstandhalten schwierig ist - z. B. Regalgänge beim Wareneinräumen, vorgegebene Bewegungsrichtungen, Einbahnstraßenregelungen).

Es sind Schutzmaßnahmen festzulegen, wie die Einhaltung des Mindestabstandes gewährleistet werden kann. Hierbei ist zu empfehlen, Anregungen der Beschäftigten einzuholen. Beispiele: an verschiedenen Stellen den Mindestabstand in Echtgröße verbildlichen (z.B. durch Markierungen auf den Stehflächen oder an den Wänden).

Wichtig ist eine Schulung des Personals im Umgang mit uneinsichtigen Personen und mit Personen, die aus besonderen Gründen Abstände oder Regeln nicht einhalten können (z. B. wegen Schwer­hörigkeit oder Hilfsbedürftigkeit).

Soweit die Abstandsregel nicht eingehalten werden kann und technische Maßnahmen wie Abtrennungen nicht umsetzbar sind, muss entsprechend der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung mindestens medizinischer Mund-Nasen-Schutz ("OP-Maske") zum gegenseitigen Schutz getragen werden. Sobald wie möglich ist der erforderliche Mindestabstand von 1,5 Metern wieder einzunehmen. Auch mit dem Tragen von Mund-Nasen-Schutz entfällt nicht die Notwendigkeit der zentralen Schutzmaßnahmen gegen die Übertragung von SARS-CoV-2-Viren. Insbesondere die distanzschaffenden Maßnahmen müssen unbedingt beibehalten werden.

Die Bundesländer haben für den Einzelhandel zusätzliche Regelungen erlassen, die zu beachten sind.

Für Personen mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung ist die Minderung  der Infektionsgefahr besonders wichtig. Über die gesundheitlichen Faktoren, die mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung einhergehen, müssen die Beschäftigten unterwiesen werden. Als Grundlage hierfür können die Angaben des Robert-Koch-Institutes genutzt werden: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html. Die vordringliche Schutzmaßnahme für diese Personengruppe besteht darin, die Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren und die erforderlichen Mindestabstände sicher einzuhalten. Ein Einsatz in Bereichen mit hohem Kundenaufkommen, in denen die Einhaltung der Mindestdistanzen von der betroffenen Person selbst nicht vorhersehbar und steuerbar ist, ist hiermit in der Regel nicht vereinbar oder erfordert zusätzliche Maßnahmen des Arbeitsschutzes.

Um Sicherheit für diese Beschäftigten zu gewährleisten, ist eine Beratung durch die Betriebsärztin oder den Betriebsarzt zu ermöglichen. Dies gewährleistet eine individuelle, auf die Verhältnisse am Arbeitsplatz bezogene Beurteilung und Beratung der Beschäftigten, sowie eine Mitteilung an den Arbeitgeber über erforderliche Maßnahmen des Arbeitsschutzes (unter Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht). Wenn diese Arbeitsschutzmaßnahmen einem Tätigkeitswechsel  entsprechen, erfolgt die Mitteilung an den Arbeitgeber nur mit Einwilligung durch die betroffene Person.

Stand 08.03.2021

Medizinische Gesichtsmasken und Atemschutzmasken: Was ist zu beachten?

Alltagsmasken sind an Arbeitsplätzen nicht mehr zulässig

Mit dem Inkrafttreten der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung am 27.01.2021 sind für bestimmte Bedingungen am Arbeitsplatz mindestens zertifizierte medizinische Gesichtsmasken (auch bezeichnet als Mund-Nasenschutzmasken (MNS) oder OP-Masken) zur Verfügung zu stellen und zu tragen. Textile Mund-Nase-Bedeckungen (Alltagsmasken, Community-Masken, Schals, etc.,) sind mit der neuen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung an Arbeitsplätzen nicht mehr zulässig.

Was ist der Unterschied zwischen FFP2-Masken und OP-Masken? Was ist bei der Verwendung zu beachten? Wir beantworten diese Fragen:

Können FFP2 Atemschutzmasken wiederverwendet werden?

Vor dem Hintergrund dass sich sowohl innen an der Maske Aerosole vom Träger und außen an der Maske unter anderem Bakterien und Viren sind FFP2-Masken nach spätestens einer Schicht zu entsorgen, um zu verhindern, dass sich Biostoffe ansammeln und eine Ansteckungsgefahr durch die Maske selbst entsteht. Zudem ist zu beachten, dass durch Partikel in der Außenluft das Filtermaterial der Maske zunehmend mit der Tragedauer gesättigt wird. Der Atemwiderstand steigt (in beide Richtungen), die Leckagen über die Ränder nehmen zu.

Auch wenn in verschiedenen Studien die Möglichkeit einer Wiederverwendung suggeriert wird, zum Beispiel durch Mikrowellen, Desinfektionsmittel, Dampf oder trockene Hitze, existiert derzeit kein Verfahren, das FFP-Masken vollkommen in ihren Ausgangszustand zurückversetzt! 
Selbst wenn es gelingt, Biostoffe wie Viren und Bakterien in den Masken abzutöten, ist immer mit einer Beeinträchtigung der Filterleistung der FFP2-Masken zu rechnen.

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) rät ebenfalls von der Wärmebehandlung ab. Auch wenn die Aussage des BfArM sich auf die Verwendung von Atemschutzmasken im Gesundheitsdienst bezieht, kann die Aussage aber auch auf die anderen Anwendungsgebiete im Hinblick auf den Schutz vor SARS-CoV-2 übertragen werden. Weitere Informationen

Die Hersteller schließen die Verwendung einer FFP-Maske als persönliche Schutzausrüstung über eine Schicht im Regelfall in der Gebrauchsanweisung aus. Die mehrmalige Verwendung ist ein nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch! Entsprechend geht die Haftung auf diejenigen über, die die FFP2-Maske wiederverwenden bzw. die Wiederverwendung anordnen

Stand 15.01.2021

Worin unterscheiden sich medizinische Gesichtsmasken und Atemschutzmasken?

Mit dem Inkrafttreten der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung am 27.01.2021 sind für bestimmte Bedingungen am Arbeitsplatz mindestens zertifizierte medizinische Gesichtsmasken (auch bezeichnet als Mund-Nasenschutzmasken (MNS) oder OP-Masken) zur Verfügung zu stellen und zu tragen. Textile Mund-Nase-Bedeckungen (Alltagsmasken, Community-Masken, Schals, etc.,) sind mit der neuen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung an Arbeitsplätzen nicht mehr zulässig.

Zertifizierte medizinische Gesichtsmasken werden als Medizinprodukte zugelassen und erfüllen dafür einschlägige Normen. Sie wurden für den Fremdschutz entwickelt und schützen vor allem das Gegenüber vor abgegebenen infektiösen Tröpfchen des Maskenträgers. Hierdurch wird ein definiertes Schutzniveau für den Fremdschutz gewährleistet. Medizinische Gesichtsmasken können bei festem Sitz auch die maskentragende Person selbst in gewissem Umfang schützen, auch wenn dies nicht ihre eigentliche Aufgabe ist. Im Gegensatz zu der Marktverfügbarkeit während der ersten Pandemiewelle im Frühjahr 2020 sind sie inzwischen auch außerhalb des Gesundheitswesens in ausreichender Menge und Qualität verfügbar.

Die eigentlichen Atemschutzmasken verhindern aufgrund ihrer Materialeigenschaften und ihres Dichtsitzes, dass Krankheitserreger wie SARS-CoV-2 eingeatmet werden und können so die tragende Person selbst schützen. Es handelt sich dabei um partikelfiltrierende Halbmasken, die auch als FFP-Masken (Filtering Face Piece) bezeichnet werden. FFP2-/FFP3-Masken erfüllen als persönliche Schutzausrüstung für den Arbeitsschutz gesetzliche Vorgaben und technische Normen und verfügen daher über definierte Schutzwirkung nach innen (und bei Modellen ohne Ausatemventil auch nach außen).

Hinweise zu den Maskentypen und deren Einsatz finden Sie auch hier:

Stand 27.01.2021

 

Sind Masken KN95 hinsichtlich des Eigenschutzes eher als unwirksam anzusehen (nicht vergleichbar mit FFP2)?

Die reine Filterwirkung des Filtermaterials von N95 und KN95 ist bei korrekt zertifizierten Produkten vergleichbar zu FFP2. Da es im Rahmen der Zertifizierung bei KN95 und N95 aber keine Prüfung des Dichtsitzes an einem Kopf gibt, kann keine allgemein gültige Aussage zur Schutzwirkung in der Praxis getroffen werden.

Stand 15.01.2021

Ist jetzt generell im Betrieb eine medizinische Gesichtsmaske oder eine Atemschutzmaske zu tragen?

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes oder FFP-Masken (oder vergleichbar) wird als Ergänzung zu den übrigen zentralen Schutzmaßnahmen in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum und in den Betrieben vorgeschrieben. Dies bezieht sich insbesondere auf Situationen, in denen Menschen zusammentreffen und der Abstand von mindestens 1,5 Metern zueinander nicht eingehalten werden kann (z. B. in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln, am Arbeitsplatz).

Gemäß SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard von BMAS und DGUV in Verbindung mit der ab dem 27.01.2021 geltenden SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung sollen in den Fällen, bei denen der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann, medizinische Gesichtsmasken oder FFP-Masken (oder vergleichbar) in ausreichender Zahl zur Verfügung gestellt und getragen werden. Aus der Sicht des Arbeitsschutzes besteht kein genereller Zwang zum ständigen Tragen von Masken.

Erste Priorität hat nach wie vor die generelle Reduktion von Kontakten:

  • Arbeiten von zu Hause aus (Home-Office)

Oder wenn nicht möglich:

  • Entzerren der Arbeitsplätze im Büro und anderen Betriebsteilen, es sollen 10m² pro Mitarbeiter vorgesehen werden
  • Einhaltung des Mindestabstand von 1,5m

Oder wenn nicht möglich:

  • Abtrennung der Arbeitsplätze durch Plexiglasscheiben o.ä.

Erst wenn kein sicherer Schutz erreicht werden kann, greift die Forderung nach Mund-Nasen-Schutz und Atemschutzmasken. Dies gilt z. B. für Beschäftigte im Handel, die Kunden auf der Fläche beraten oder Ware verräumen oder beim Gang durch den Betrieb, wenn durch Begegnungen auf den Fluren und Gängen der Abstand nicht sicher eingehalten werden kann.

An stationären Kassenarbeitsplätzen, die einen breiten und möglichst mehrseitigen Schutz der Beschäftigten garantieren, wie dies in den Best-Practice-Beispielen dargestellt ist, muss keine medizinische Gesichtsmaske oder andere Schutzmaske getragen werden. Die SARS-CoV2-Arbeitsschutzregel wurde geändert und beinhaltet nun differenzierte Abmessungen für die Auslegung von Abtrennungen. Wir empfehlen daher, die bereits vorhandenen Abtrennungen einer Überprüfung zu unterziehen. 

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz oder Atemschutzmasken darf aber keineswegs dazu führen, dass andere Schutzmaßnahmen entfallen. Es sind weiterhin die grundsätzlichen Forderungen an Abstände, Hygiene und Lüftung einzuhalten. Das Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske stellt einen Fremdschutz dar, ist aber kein zuverlässiger Selbstschutz für den Träger. Er kann daher das potentiell erhöhte Risiko einer Infektionsübertragung, das mit Unterschreiten des Mindestabstandes von 1,5 Metern anzunehmen ist, nicht so vollständig ausschalten, wie dies für Personen erforderlich wäre, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung haben. Solche Personen sollen auch mit medizinischen Gesichtsmasken nicht in Bereichen eingesetzt werden, an denen der Mindestabstand nicht sicher eingehalten werden kann.

Gegebenenfalls sind abweichende Regelungen durch länderspezifische Verordnungen zu beachten.

Stand 18.03.2021

Gibt es eine Einschätzung hinsichtlich Schutzwirkung einer FFP 2-Maske bei Bartträgern?

Das Tragen von Bart schließt im die Nutzung von Atemschutz als PSA aus.
Hierzu siehe DGUV Regel 112-190: "Personen mit Bärten oder Koteletten im Bereich der Dichtlinien von Voll- und Halbmasken und filtrierenden Atemanschlüssen sind für das Tragen dieser Atemanschlüsse ungeeignet."

Viele Hersteller (z.B. 3M) weisen im Rahmen der Gebrauchsanweisung darauf hin, dass Gesichtshaare im Bereich des Dichtrandes einen Dichtsitz verhindern können. Die Masken sind von Bartträgern allenfalls als Mund-Nase-Bedeckung zu verwenden.

Stand 15.01.2021

Gibt es Aussagen zur maximalen Tragedauer? Sind Masken mehrfach in einer Schicht nutzbar?

Für FFP-Masken sind die Regelungen in der DGUV Regel 112-190 Anhang 2 zusammengefasst. 

Die hier genannten Tragezeiten sind Anhaltswerte. Die Einsatzdauer, die erforderliche Erholungsdauer sowie die Anzahl der Einsätze pro Schicht werden durch die Arbeitsbedingungen beeinflusst. Neben der gerätebedingten Belastung (z.B. Gewicht, Atemwiderstand, Klima im Gerät) sind weitere Arbeitserschwernisse (z.B. Umgebungsklima, Arbeitsschwere, Körperhaltung, räumliche Enge) festzustellen und zu berücksichtigen. Auch hierzu gibt die DGUV-Regel 112190 Hilfestellungen. Außerdem sind persönliche Faktoren des Gerätträgers zu beachten. Die Festlegung konkreter Tragezeiten erfordert eine tätigkeitsbezogene Gefährdungsbeurteilung unter Einbeziehung eines Arbeitsmediziners.

Bei Nutzung von KN95-, N95-Masken oder vergleichbaren Typen ist von einem ähnlichen Atemwiderstand wie bei filtrierenden Halbmasken auszugehen, weshalb auch bei diesen Masken Tragezeitbegrenzungen erforderlich sind. Beim Einsatz von Masken mit Ausatemventil sind die Ausführungen unter "Können zur Reduzierung der Belastung Masken mit Ausatemventil eingesetzt werden?" zu beachten.

Zur Tragezeitbegrenzung von Mund-Nase-Schutz (OP-Masken) hat die DGUV eine entsprechende Stellungnahme veröffentlicht. Darin empfiehlt sie für Mund-Nase-Schutz bei mittelschwerer körperlicher Arbeit eine Tragedauer von 2 Stunden mit einer anschließenden Erholungszeit von 30 Minuten. Bei leichter Arbeit ist auch eine Verlängerung der Tragedauer auf 3 Stunden möglich.

Generell: Während der Erholungszeit geht es darum, den MNS oder die FFP-Maske abzulegen; eine Arbeitspause ist damit nicht gemeint.

Stand 18.03.2021

Können zur Reduzierung der Belastung Masken mit Ausatemventil eingesetzt werden?

Gemäß Erläuterungen im Anhang der SARS-CoV2 Arbeitsschutzverordnung können FFP-Masken mit Ausatemventil nur eingesetzt werden, wenn alle Personen im Umfeld mindestens eine FFP2-Maske tragen.

Hintergrund: Das Ausatemventil öffnet beim Ausatmen, Husten oder Niesen und entlässt die Aerosole fast ungebremst in die Umgebung. Ein Fremdschutz ist somit nicht gegeben. Entsprechend muss jede Person im Arbeitsumfeld eine Maske mit Eigenschutzwirkung tragen. Dies trifft auf eigene und fremde Mitarbeiter und auch auf anwesende Kunden zu.

Stand: 15.03.2021

Kann eine Alltagsmaske unter der FFP-Maske getragen werden, um die FFP-Maske zu schonen?

Vom kombinierten Tragen von FFP-Masken und Mund-Nase-Bedeckungen und Mund-Nase-Schutz ist auf Grund des nochmals erheblich erhöhten Atemwiderstands und der unklaren Abdichtung der FFP-Masken im Randbereich durch die darunter getragenen zweite Maske strikt abzuraten.

Stand 15.01.2021

Wie erkenne ich mangelhafte FFP2-Masken?

Der Bedarf an FFP2-Masken, die Beschäftigte vor einer Infektion mit dem Coronavirus aber auch vor anderen Biostoffen schützen ist hoch. Allerdings sind aktuell viele mangelhafte Produkte auf dem Markt. Wie kann man sichere Masken von gefälschten unterscheiden?

Darauf sollte immer geachtet werden: 

  • FFP-Masken müssen ein CE-Kennzeichen und eine vierstellige Nummer einer Prüfstelle vorweisen.
  • Angabe der Maskenklasse mit eventueller Zusatzinformation (z.B. FFP2)
  • Nummer und Jahr der Veröffentlichung der Norm (EN 149:2001)
  • Name oder Warenzeichen des Herstellers
  • Auf der Maske  dürfen sich keine Hinweise auf unterschiedliche Standards, wie beispielsweise CE und KN95 oder EN 149 und GB2626 befinden. 
  • Verwenden Sie weder Masken die umetikettiert wurden, noch Masken, die widersprüchliche Angaben auf Verpackung und Produkt enthalten.

Woran sich zertifizierter und damit sicherer Atemschutz grundsätzlich erkennen lässt, veranschaulicht das Institut für Arbeitsschutz (IFA) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung in einem Übersichtsplakat.

Plakat "Maske ohne Makel" (IFA) als PDF herunterladen

Ergänzende Hinweise zu zertifizierten Masken und ihren Erkennungsmerkmalen gibt außerdem eine Liste häufiger Fragen und Antworten, die im Plakat verlinkt ist.

Weitere Informationen:

Orientierungshilfe der baua: "Hinweise zum Erkennen konformer Atemschutzmasken" gibt es im PDF-Format im Internetangebot der baua unter www.baua.de/dok/8850730

Ob ein Produkt tatsächlich normgerecht geprüft und verordnungskonform zertifiziert wurde, lässt sich in der Datenbank von DGUV Test recherchieren.

Das Verbraucherportal www.produktwarnung.eu informiert über Warnungen und Produktwarnungen von Atemschutzmasken.

Stand 27.01.2021

Sollte die Schutzwirkung von FFP2-Masken nachlassen, sind sie dann immer noch wirksamer als eine nicht zertifizierte Mund-Nase-Bedeckung?

Hierzu kann keine Aussage getroffen werden, da Im Bereich Mund-Nase-Bedeckung eine enorme Bandbreite an Ausführungen und Schutzwirkung besteht. Wie oben beschrieben wird die Filterwirkung des FFP-Filters selbst durch längeres Tragen verändert (mechanische Sättigung, Abbau der Filterung durch nachlassende statische Aufladung). Wann und in welchen Maße dies Eintritt, hängt von vielen Umgebungsbedingungen und der Maske selbst ab. 

Stand 15.01.2021

Ist für den Einsatz von medizinischen Gesichtsmasken oder Atemschutzmasken eine Unterweisung erforderlich?

Sowohl für den Gebrauch von FFP-Masken als auch für den Gebrauch von medizinischen Gesichtsmasken (auch OP-Masken oder medizinischer Mund-nasen-Schutz genannt) ist eine Unterweisung notwendig, die den sachgerechten Umgang und Gebrauch der Maske durch die Anwender erläutert. Zusätzlich zur Theorie ist das An- und Ablegen zu zeigen und zu üben. Zu den zentralen Inhalten der Unterweisung zählen:

  • Anwendungsbereiche: Mund-Nasen-Schutz/OP-Masken: Fremdschutz; FFP-Masken: Eigen- und Fremdschutz
  • Tragen der Masken bei Unterschreitung des Mindestabstands (hierbei möglichst auf konkrete Orte oder Situationen im Betrieb verweisen).
  • Auf- und Absetzen möglichst berührungsfrei (am Befestigungsband anfassen) und nur mit gewaschenen Händen
  • Vor dem Auspacken der Maske Hände mindestens 20 Sekunden gründlich waschen oder desinfizieren.
  • Trotz sauberer Hände niemals ins Maskeninnere fassen, möglichst nur die Bänder berühren.
  • Maske vollständig entfalten und Nasenbügel vorformen.
  • Mit einer Hand die Maske platzieren, dabei am Kinn beginnen. Mit der anderen Hand die Haltebänder über den Kopf ziehen. Bei zwei Bändern: Das obere Band kommt über die Ohren, das untere unter die Ohren in den Nacken.
  • Die Bänder dürfen nicht verdreht sein, sondern sollten flach anliegen.
  • Sitz der Maske oben und unten anpassen, gegebenenfalls verstellbare Bänder anziehen.
  • Sehr wichtig: Der Nasenbügel muss der Nasenform angepasst werden, hier sitzen Masken besonders oft schlecht. Ein Finger drückt den Bügel auf die Nase, Daumen und Zeigefinger der anderen Hand formen ihn um den Nasenrücken herum.
  • Wenn die Maske richtig sitzt, bläst sie sich beim Ausatmen auf und zieht sich beim Einatmen zusammen. Tut sie dies nicht oder spürt man an einer Stelle einen Luftzug, muss man nachjustieren.
  • Ohne korrekten Sitz ist auch bei FFP-2 Masken kein wirksamer Eigenschutz gegeben. Bei Bartträgern wird im Regelfall kein Dichtsitz erreicht. Siehe hierzu  Schaubild NIOSH Science Blog Posts.  Auch bei langen Haaren kann es zu Abdichtungsproblemen kommen, wenn die Haare offen über Hals und Nacken (im Bereich der Dichtstreifen der Masken) getragen werden
  • Auch beim Abnehmen nur die Haltebänder anfassen.
  • Bei Tragepausen innerhalb einer Schicht so zusammenlegen, dass die Innenseiten geschützt sind bzw. keine anderen Oberflächen berühren können
  • Tragezeitbegrenzungen für FFP-Masken einhalten. Die Anwendung der Begrenzung wird auch beim Tragen von Mund-Nase-Schutz/OP-Masken empfohlen.
  • Wechsel und Entsorgung bei Durchfeuchtung oder Verschmutzung, spätestens nach einer Arbeitsschicht
  • Medizinische Gesichtsmasken und Atemschutzmasken (FFP-2-Masken= partikelfiltrierende Halbmasken) sind Einmalprodukte und können gemäß RKI über den Haus/Restmüll entsorgt werden. Idealerweise sollten benutzte Masken in Gefrierbeuteln oder ähnlichem verschlossen werden. Auf keinen Fall sollen sie mit Abfällen entsorgt werden, die einer Sortierung zugeführt werden wie DSD-Abfälle (Duales System Deutschland GmbH) oder Altpapier.
  • Keine Wiederverwendung oder Desinfektion, Waschung oder Wärmebehandlung von Masken! 

Video: Optimaler Schutz durch FFP2-Masken

Damit Atemschutzmasken des Typs FFP2 tatsächlich ihre Schutzwirkung entfalten können, ist es wichtig, dass diese Produkte korrekt ausgewählt und verwendet werden. Wie das in fünf Schritten möglich ist, zeigt das Kurzvideo des Instituts für Arbeitsschutz der DGUV.

Stand 01.02.2021

Wie viele Masken werden pro Mitarbeiterin und Mitarbeiter benötigt?

Pro Mitarbeiter und Schicht muss mindestens eine Maske vorhanden sein. Je nach Schwere der Tätigkeit und Umgebungsbedingungen können auch mehrere Masken  pro Tag benötigt werden, da die Masken bei Durchfeuchtung oder Verschmutzung auszuwechseln sind. Es empfiehlt sich mindestens eine Maske immer in Reserve zu haben, falls eine schnellere Durchfeuchtung eintritt oder mal ein Halteband reißt.

Stand 27.01.2021

Welche Masken werden nach der als SARS-CoV2 Arbeitsschutzverordnung als vergleichbar zu FFP2 Masken angesehen?

Als vergleichbar werden laut Verordnung N95 Masken (USA und Kanada), KN95 Masken (China), P2-Masken  (Australien) und DS2-Masken (Japan) definiert. Bereits auf dem Markt befindliche Masken mit Kurztests nach dem Grundsatz für Pandemie-Atemschutz aus 2020 (Kennzeichnung CPA) sind laut Verordnung ebenfalls vergleichbar.

Einsetzbare Maskenarten nach SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArBSchV) Anlage (Seite5)

Ist es ratsam als besten Schutz direkt FFP3 Masken einzusetzen?

FFP3 Masken bieten zwar eine noch höhere Schutzwirkung, stellen aber auch eine noch höhere Belastung für den Träger dar. Ein Einsatz außerhalb des direkten Umgangs mit Erkrankten wird daher nicht empfohlen.

Stand 27.01.2021

Wie muss eine N95 oder KN95 Maske oder gleichwertig gekennzeichnet sein?

Auf den Masken selbst müssen folgende Kennzeichnungen vorhanden sein:

  • KN95: „KN95“ und Norm GB2626-2006 bzw. GB2626-2019, Modellbezeichnung, Herstellername
  • N95: „N95“, „NIOSH“, TC-Prüfnummer, Herstellername (bzw. Handelsmarke) Modellnummer, Losnummer

Weitere Details zur Kennzeichnung finden Sie auf der Homepage der baua  

Stand 27.01.2021

Wie kann ich den Dichtsitz von FFP 2 und KN95/N95 testen?

Die Filterfläche möglichst ganzflächig mit beiden Händen zuhalten, durch Einatmen versuchen einen Unterdruck aufzubauen oder durch Ausatmen versuchen einen Überdruck aufzubauen. Strömt die Luft durch den Maskenrand oder den Nasenbügel sofort ein bzw. aus, ist kein Dichtsitz und somit keine ausreichende Schutzwirkung gegeben.

Stand 15.01.2021

Was tun, wenn Beschäftigte keine Maske tragen können?

Ist eine Beschäftigte oder ein Beschäftigter aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage, eine medizinische Gesichtsmaske oder partikelfiltrierende Halbmaske zu tragen, besteht für das Unternehmen Handlungsbedarf.
Zunächst ist davon auszugehen, dass die betreffende Person nicht ohne Maske unter solchen Bedingungen eingesetzt werden darf, die das Tragen einer bestimmten Maske erfordern. Eine betriebsärztliche Beratung ist dem / der Beschäftigten zu ermöglichen.
Als ersten Schritt sollten geklärt werden, ob sich die gesundheitlichen Einschränkungen nur beim Tragen einer partikelfiltrierenden Halbmaske (FFP2-Maske oder vergleichbar) auswirken. In diesen Fällen sollte geprüft werden, ob alternativ eine medizinische Gesichtsmaske ausreicht und getragen werden kann.
Kann weder eine partikelfiltrierende Halbmaske noch eine medizinische Gesichtsmaske getragen werden besteht der nächste Schritt in der Prüfung von Möglichkeiten zur weiteren Kontaktreduzierung (z. B. Sicherung von Mindestabständen, Lüftungsmaßnahmen, Abtrennungen, Reduzierung der Personenzahl in einem Arbeitsbereich, Anpassung von Arbeitsabläufen, Homeoffice), mit denen ggf. erreicht werden kann, dass die Pflicht zum Tragen einer Maske ganz entfällt oder auf einen zumutbaren zeitlichen Umfang reduziert werden kann. Auch die Möglichkeiten einer innerbetrieblichen Umsetzung an einen Arbeitsplatz ohne oder mit zeitlich nur geringfügiger (zumutbarer) Maskenpflicht sind hierbei zu prüfen.
Es ist unbedingt anzuraten, in diese Prozesse die Betriebsärztin / den Betriebsarzt sowie die weiteren Akteure des betrieblichen Arbeitsschutzes einzubinden. Betriebe, die am Unternehmermodell teilnehmen, können auch die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung durch die Kompetenzzentren nutzen.
Zudem sind bei Personen mit Maskenbefreiungen die daraus resultierenden Infektionsschutzmaßnahmen für die weiteren in der Betriebsstätte tätigen Personen zu ermitteln und vom Unternehmen umzusetzen.
Wenn keine tragfähigen Lösungsmöglichkeiten gefunden werden können, ist aus Sicht des Arbeitsschutzes der Einsatz der betroffenen Person ohne das Tragen der erforderlichen Maske nicht möglich.
Gesondert zu betrachten sind Situationen, in denen Atemschutz aufgrund von anderen Einwirkungen getragen werden muss, z.B. aufgrund hoher Staubbelastung.

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