Birgt das allgemeine Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes der Bevölkerung eine Erhöhung des Überfallrisikos?

Das Tragen von Masken kann bei den Beschäftigten von Kreditinstituten wie auch im Handel einerseits zu Ängsten vor Überfällen führen, da sie maskierte Personen mit Tätern in Verbindung bringen. Andererseits ist nicht auszuschließen, dass Täter diese „legale“ Maskierungsmöglichkeit nutzen, um nicht frühzeitig als Täter erkannt zu werden. (Quelle: VBG)

Daher empfehlen wir aktuell für den Handel:

  • Seien Sie aufmerksam, insbesondere im Zeitraum kurz vor Ladenschluss. Sollten Ihnen Personen verdächtig vorkommen durch ihr Verhalten oder da die Maskierung stark über die übliche Bedeckung von Mund und Nase hinausgeht, z. B. die Ohren bedeckende Mütze, Kapuze oder Sonnenbrille dazu getragen werden, sprechen Sie die Person direkt an ggf. zu zweit. So signalisieren Sie Aufmerksamkeit in Ihrer Betriebsstätte und bringen so vielleicht Gelegenheitstäter von Ihrer Tat ab. Bringen Sie sich dabei nie selbst in Gefahr. Machen Sie von Ihrem Hausrecht Gebrauch und alarmieren Sie im Zweifel die Polizei.
  • Sensibilisieren Sie auch Ihr Sicherheitspersonal am Eingang, sofern Sie dieses zur Einlassregulierung einsetzen.
  • Nutzen Sie z. B. an Tankstellen, wenn vorhanden, den Nachtschalter, besonders in Zeiträumen mit niedriger Kundenfrequenz.
  • Nutzen Sie z. B. im Schmuckhandel die Möglichkeit die Tür zum Ladengeschäft geschlossen zu halten und nur auf Kundenwunsch zu öffnen. Lassen Sie im Zweifel die Person vor der Eingangstür die Maske kurz abnehmen.
  • Darüber hinaus gelten die allgemeinen Hinweise zur Raubprävention
    Siehe BGHW Wissen „Umgang mit Zahlungsmitteln - Raubprävention und Verhalten bei Raubüberfällen" (W48-1)

Stand 12.02.2021

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