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Themen von A-Z

Begriffserklärungen rund um Mitgliedschaft und Beitrag, Versicherungsschutz, Leistungen und Prävention

 
 Abbruchanzeige

Gemäß BGV C22 §3 (3) hat der Unternehmer Abbrucharbeiten vor ihrem Beginn der Berufsgenossenschaft anzuzeigen.

Download Abbruchanzeige

siehe auch Checkliste Abbrucharbeiten

 

 

 Abfindung

Abfindungen sind einmalige Geldzahlungen. Sie können ganz oder teilweise an die Stelle einer monatlichen Rentenzahlung treten. Abfindungen haben keinen Einfluss auf andere Leistungen der BGHW (z. B. ärztliche Behandlung, Pflege oder Leistungen zur Teilhabe). Sofern diese wegen der Folgen des Versicherungsfalls erforderlich sind, werden sie weiterhin erbracht.

Mehr Informationen zur Abfindung / Rentenabfindung

 Arbeitnehmer

Kennzeichen eines Beschäftigungsverhältnisses ist die persönliche Abhängigkeit der Beschäftigten vom Arbeitgeber; d.h. die Beschäftigten können ihre Tätigkeit im Wesentlichen nicht selbst frei bestimmen. Sie sind in den Betrieb des Arbeitgebers eingegliedert und unterliegen hinsichtlich Zeit, Ort, Art und Dauer der Tätigkeit dessen Weisungen.
Informationen zu Arbeitnehmer finden Sie unter Versicherte Person.

 Arbeitschutzausschuss

Gemäß (§ 11 Arbeitssicherheitsgesetz - ASiG -)  hat der Unternehmer in Betrieben mit mehr als 20 Beschäftigten  einen Arbeitsschutzausschuss zu bilden.

Weitere Informationen zum Arbeitschutzausschuss

 Arbeitsentgelt

Das Arbeitsentgelt ist eine Kenngröße für die Beitragsermittlung der BGHW: Die Beitragshöhe ist von den Arbeitsentgelten der Versicherten und vom Unfallrisiko des jeweiligen Gewerbezweiges abhängig. Die Arbeitsentgelte werden im Lohnnachweis abgefragt. Die Unternehmen melden die nachweispflichtigen Entgelte sowie alle geleisteten Arbeitsstunden für das abgelaufene Kalenderjahr  bis zum 11. Februar des Jahres an die BGHW.

Arbeitsentgelt sind  alle laufenden oder einmaligen Einnahmen aus einer Beschäftigung. Eine alphabetische Übersicht der beitrags- und nachweispflichtigen Entgelte in der gesetzlichen Unfallversicherung enthält der Arbeitsentgeltkatalog.
Weitere Informationen zur Ermittlung der Beitragshöhe finden Sie unter Beitrag.

 
 Arbeitsmedizinische Vorsorge

Arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersunchungen  dienen der Früherkennung bzw. Vorbeugung arbeitsbedingter Erkrankungen oder Berufskrankheiten.

Mehr Informationen unter Arbeitsmedizinische Vorsorge

 Arbeitsschutzmanagmentsystem

Ein Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) hat das Ziel, den Arbeitsschutz in die betrieblichen Abläufe zu integrieren und somit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit zu leisten. Verschiedene Leitfäden und Standards beinhalten Vorgaben dazu.

Das Gütesiegelverfahren "Sicher mit System" ist das Angebot der BGHW zum Aufbau eines Arbeitsschutzmanagmentsystems.

Weitere Informationen zum Gütesiegelverfahren "Sicher mit System"

 Arbeitssicherheitsgesetz

Das Arbeitssicherheitsgesetz  regelt die Pflichten der Arbeitgeber zur Bestellung von Betriebsärzten und Fachkräften für Arbeitssicherheit, definiert deren Aufgaben und betriebliche Position und fordert die betriebliche Zusammenarbeit beim Arbeitsschutz und bei der Unfallverhütung. Es soll eine fachkundige Beratung der Arbeitgeber sicherstellen.

Mehr Informationen zum ASiG unter Arbeitssicherheitsgesetz

 

 Arbeitsunfall

Ein Arbeitsunfall ist ein Unfall, der sich im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit ereignet.

In der gesetzlichen Unfallversicherung wird „Unfall“ als ein zeitlich begrenztes, von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, das zu einem Gesundheitsschaden oder zum Tod führt, definiert.

 

Weitere Informationen zum Arbeitsunfall

 Aufgaben der BGHW

Die BGHW ist die gesetzliche Unfallversicherung für Handel und Logistik. Sie hat primär die Aufgabe Arbeitsunfälle sowie Berufskrankheiten zu verhüten. Nach dem Eintritt von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten ist die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Versicherten mit allen geeigneten Mitteln wiederherzustellen und sie oder im schlimmsten Fall ihre Hinterbliebenen durch Geldleistungen zu entschädigen.

 Aufgaben und Rechte der Aufsichtspersonen und Präventionsberater gemäß SGB VII

Die Präventionsexperten der BGHW beraten die Mitgliedsunternehmen in Fragen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes.

Erfahren Sie mehr über die Aufgaben und Rechte der Aufsichtspersonen und Präventionsberater gemäß SGB VII

 Aufsicht

Die Berufsgenossenschaften unterliegen der staatlichen Aufsicht. Im Bereich der Unfallverhütung unterliegt die Fachaufsicht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS). Die Rechtsaufsicht über die BGHW übt das Bundesversicherungsamt aus.

 Aufsichtsperson

Die Aufsichtspersonen der BGHW überwachen die Durchführung von Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren in den Betrieben und beraten Unternehmer und Versicherte zu allen Fragen des Arbeitsschutzes.

Weitere Informationen zur  Aufsichtsperson

 Ausbildungsstellen für Ersthelfer

siehe Ersthelfer

 Aushang über die berufsgenossenschaftliche Zugehörigkeit

Unternehmen sind  verpflichtet, Ihre Beschäftigten durch einen Aushang darüber zu informieren, welcher Unfallversicherungsträger für das Unternehmen zuständig ist und wo sich die für die Entschädigung zuständige Regionaldirektion der Berufsgenossenschaft befindet.

Weitere Informationen zum Aushang (incl. Download)  unter  Aushang über die berufsgenossenschaftliche Zugehörigkeit 

Sie können den Aushang auch in unserem Medienshop bestellen.

 Auslandsversicherung

Häufig werden Mitarbeiter von der bei der BGHW versicherten Betriebe im Bereich Handel und Warenlogistik auch im Ausland tätig. Wie sieht es in diesem Fall mit dem Versicherungsschutz aus?

Grundsätzlich erstreckt sich der Schutz der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung nur auf das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland. Dabei kommt es für den Versicherungsschutz auf die Staatsangehörigkeit nicht an. Doch auch Tätigkeiten außerhalb des genannten Gebiets können auf der Grundlage besonderer Rechtsvorschriften vom Versicherungsschutz erfasst sein.

Weitere Informationen zur Auslandsversicherung unter Versicherungsschutz im Ausland.

 

 Beitrag

Die Beiträge zur Sozialversicherung werden von Arbeitgebern und Arbeitnehmern anteilig finanziert. Ausnahme ist die gesetzliche Unfallversicherung: Der BG-Beitrag wird allein vom Unternehmer gezahlt, da die Berufsgenossenschaften die Haftung für Risiken der Betriebe übernehmen.

Weitere Informationen zum Beitrag

 Beitragsausgleichsverfahren

Die Berufsgenossenschaften sind gesetzlich verpflichtet, den Unternehmen unter Berücksichtigung der anzuzeigenden Arbeitsunfälle - ohne Unfälle auf dem Weg zur Arbeit - Zuschläge zum Beitrag aufzuerlegen oder Nachlässe zu bewilligen.

Mehr informationen hierzu unter Beitragsausgleichverfahren.

 Beitragsfuß

Der Beitragsfuß ist eine Recheneinheit, die im Gesetz festgelegt ist. Es ist der Betrag, der pro 1000,00 Euro Arbeitsentgelt/Versicherungssumme in der Gefahrklasse 1 zu zahlen ist.

Mehr zum Beitragsfuß

 Beitragspflicht

Beitragspflichtig ist nach dem Gesetz der Unternehmer/die Unternehmerin selbst. Er/sie bezahlt Beiträge für seine/ihre Beschäftigten und/ oder sich selbst (Unternehmerversicherung kraft Satzung).
Personen, die sich auf Antrag freiwillig versichert haben, erhalten einen eigenen Beitragsbescheid.

Weitere Informationen unter Beitrag.

 Benzolbelastung an Tankstellen

Entwarnung für Tankstellen: Benzolbelastung unbedenklich!

Untersuchungen des IFA ergaben: Die Belastung an Tankstellen-Arbeitsplätzen liegt inzwischen im Bereich der Konzentration, die durch Verteilung überall in der Atemluft vorhanden ist.

Weitere Informationen

 Berufskrankheit

Berufskrankheiten sind Krankheiten, die sich ein Versicherter infolge seiner Arbeit zuzieht, und die  in der Liste der Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) verzeichnet sind.

Als Berufskrankheiten kommen nur solche Erkrankungen in Frage, die nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft durch besondere Einwirkungen verursacht sind, denen bestimmte Personengruppen durch ihre Arbeit in erheblich höherem Grade als die Allgemeinbevölkerungausgesetzt sind. 

Mehr Informationen zu Berufskrankheiten

Weitere Infos im Erklärfilm "Die Berufskrankheit - was ist das? Vom Presslufthammer zum Gehörschaden - wenn die Arbeit krank macht"

Die Antwort auf diese und weitere Fragen gibt ein knapp fünfminütiges Erklärvideo der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. In dem Video werden der Begriff der Berufskrankheit erklärt sowie die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit eine Erkrankung auch als Berufskrankheit anerkannt werden kann.

Auch das Verwaltungsverfahren von der Verdachtsanzeige bis zur Anerkennung wird beschrieben.

 Berufskrankheiten-Anzeige

Unternehmer und Ärzte sind verpflichtet, den Verdacht auf eine Berufskrankheit an die Berufsgenossenschaft zu melden.

Weitere Informationen zur  Meldung einer BK finden Sie unter Anzeige Berufskrankheiten.

 Besondere UV-Jahresmeldung für die Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung

Die Prüfungen nach § 166 Absatz 1 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) werden seit 1. Januar 2010 von den Trägern der Rentenversicherung durchgeführt. Damit die Betriebsprüfung mit den erforderlichen Daten arbeiten kann, hat der Unternehmer anstelle des DBUV ab 1. Januar 2016 für jeden in einem Kalenderjahr Beschäftigten, der in der Unfallversicherung versichert ist, eine „besondere Jahresmeldung zur Unfallversicherung“ an die Einzugsstellen zu erstatten.

Weitere Informationen zur Besonderen UV-Jahresmeldung

 Best Practice

Präventionsbeispiele aus der Praxis für die Praxis. Vorbildliche Projekte im Arbeits- und Gesundheitsschutz werden jedes Jahr von der BGHW mit dem Präventionspreis ausgezeichnet.

Mehr Informationen unter Best Practice

 Betrieb

Definition Betrieb - im Sinne der der DGUV Vorschrift 2

 Betriebsanweisung

Betriebsanweisungen vermitteln den Beschäftigten schriftlich das Wissen, wie sie sich im Betrieb zu verhalten haben. Sie sind eine wichtige Grundlage der Unterweisung. Unsere Muster-Betriebsanweisungen unterstützen Sie bei der Erstellung Ihrer eigenen, individuell an den Betrieb angepassten Betriebsanweisungen.

Informationen zu Betriebsanweisungen

Der Aufbau der Betriebsanweisungen für Arbeitsmittel und Gefahrstoffe orientiert sich an fünf Fragen

  • Wer wird angesprochen?
  • Was soll geregelt werden?
  • Warum ist die Regelung nötig?
  • Wie verhält man sich richtig, wie soll verfahren werden?
  • Wer ordnet an?

Muster-Betriebsanweisungen

Unsere Muster-Betriebsanweisungen unterstützen Sie bei der Erstellung Ihrer eigenen, individuell an den Betrieb angepassten Betriebsanweisungen. Sie enthalten bereits wesentliche Inhalte, müssen aber auf jeden Fall an die betrieblichen Verhältnisse angepasst werden. Für den Inhalt ist der Unternehmer verantwortlich. Durch die Unterschrift des Unternehmers/Vorgesetzten werden sie Betriebsanweisungen für die Mitarbeiter verbindlich und sind somit auch arbeitsrechtlich von Bedeutung.

Die Muster-Betriebsanweisungen finden Sie im Kompendium Arbeitsschutz. Diese können mit MS-Word bearbeitet werden.

 Betriebsarzt

Der Betriebsarzt wird aufgrund des Arbeitssicherheitsgesetzes und der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 bestellt.

Mehr Informationen zum Betriebsarzt

 Betriebsgröße

Definition der Betriebsgröße - im Sinne der DGUV Vorschrift 2

 Betriebsport

Grundsätzlich steht der Betriebssport unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Damit Betriebssport auch unter Versicherungsschutz steht, muss – wie bei Arbeitsunfällen auch – ein sachlicher Zusammenhang zur betrieblichen Tätigkeit bestehen.

Weitere Informationen zum Betriebssport