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Themen von A-Z

Begriffserklärungen rund um Mitgliedschaft und Beitrag, Versicherungsschutz, Leistungen und Prävention

 
 Sterbegeld

Für den Fall, dass Versicherte an den Folgen eines Versicherungsfalls versterben, erhalten ihre Hinterbliebenen (seit 01.01.2005 diesen gleichgestellt: hinterbliebene eingetragene Lebenspartnerschaften), die die Bestattungskosten getragen haben, ein Sterbegeld. Es beträgt den siebten Teil der im Todeszeitpunkt geltenden Bezugsgröße.

Weitere Infos zum Sterbegeld unter Hinterbliebenenleistungen

 Teilhabe am Arbeitsleben

Ist trotz optimal durchgeführter Heilbehandlung und medizinischer Rehabilitation ohne Weiteres eine Wiedereingliederung des Versicherten in seinen bisherigen Arbeitsplatz aufgrund der Folgen des Arbeitsunfalles oder der Berufskrankheit nicht möglich, so unterstützt Sie die BGHW durch  Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben.

Weitere Informationen zur Teilhabe am Arbeitsleben finden Sie unter Teilhabe am Arbeitsleben.

 Tödlicher Unfall

Der Begriff tödlicher Unfälle  ist in der Bestandteil der BGHW-Statistik. Tödliche Unfälle werden statistisch erfasst, wenn der Tod im Berichtsjahr innerhalb von 30 Tagen nach dem Unfall eingetreten ist.

Tödliche Unfälle sind natürlich nicht nur eine statistische Größe sondern sie sind auch meldepflichtig und werden auch entschädigt.

 Übergangsgeld

Während Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten Versicherte Übergangsgeld, soweit sie kein Arbeitsentgelt erzielen.

Mehr Informationen zum Übergangsgeld.

 Unfallanzeige

Unfälle können über das Extranet bequem elektronisch gemeldet werden.

Alternativ  können Sie uns auch eine Unfallanzeige schicken.

Hier geht es zur Unfallanzeige.

 Unternehmerversicherung

Freiwillige Unternehmerversicherung
Eine freiwillige Versicherung bei der BGHW lohnt sich für Unternehmerinnen  oder Unternehmer. Denn Sie erhalten umfassende Leistungen nach einem Arbeitsunfall oder bei einer Berufskrankheit. Unternehmerinnen oder Unternehmer sind nicht „automatisch” mitversichert.

Weitere Informationen zur Unternehmerversicherung.

 Unterweisung

Gemäß DGUV Vorschrift 1 muss der Unternehmer die Beschäftigten über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit, insbesondere über die mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdungen und die Maßnahmen zu ihrer Verhütung zu unterweisen.

Die Beschäftigten sind vor Aufnahme der Tätigkeit und danach in regelmäßigen Abständen, jedoch mindestens einmal jährlich zu unterweisen. Der Inhalt und die Durchführung der Unterweisung muss schriftlich festgehalten werden.

Die BGHW stellt als Unterstützung für die Unterweisung Betriebsanweisungen und Unterweisungsnachweise sowie Lernprogramme (CBT's und WBT's) zur Verfügung.

Unterweisungsnachweis allgemein

Der Unterweisungsnachweis nach § 4 DGUV Vorschrift 1 kann auch als Abreissblock im Medienshop (Bestell-Nr. A 238) bestellt werden.

Weitere Unterweisungsnachweise enthält das Kompendium Arbeitsschutz.

Bitte denken Sie daran: Es ist wichtig, die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen und die Einhaltung der Verhaltensregeln zu kontrollieren.

 Unterweisung am PC

siehe hierzu CBT

 Verantwortung im Arbeitsschutz

Die grundlegende Verantwortung für den Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb trägt der Unternehmer.

Informationen zur Verantwortung im Arbeitsschutz

 Verkehrssicherheitstraining

Die BGHW fördert die Teilnahme  ihrer Versicherten an Kfz-Sicherheitstrainings.

Mehr Informationen zum Verkehrssicherheitstraining

 Verletztengeld

Bei ärztlich festgestellter Arbeitsunfähigkeit wird Verletztengeld gezahlt, frühestens jedoch nach Wegfall des Anspruchs auf Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber.

Informationen zum Verletztengeld

 versicherte Personen

Der Kreis der Versicherten umfasst die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Mitgliedsunternehmen der BGHW. Für Unternehmerinnen und Unternehmer besteht die Möglichkeit, sich freiwillig bei der BGHW zu versichern.

Weitere Informationen finden Sie Versicherte Personen .

 Versichertenkarte

Wissen Ihre Beschäftigten eigentlich, dass sie bei der BGHW versichert sind? Zeigen Sie ihnen, dass sie dank Ihnen und Ihrer Mitgliedschaft in der BGHW rundum geschützt sind!

Mehr Info

 Versichertenrente

siehe Rente

 Versicherungssumme des Unternehmers / des Unternehmer-Ehegatten

Bei einer freiwilligen Unternehmerversicherung beträgt die Mindestversicherungssumme z. Zt. 20.000,00 Euro, die Höchstversicherungssumme beträgt 84.000,00 Euro. Wird in der Anmeldung keine Versicherungssumme angegeben, so gilt die Mindestversicherungssumme. Die Versicherungssumme gilt sowohl für die Berechnung der Beiträge, als auch der Geldleistungen (Verletztengeld, Renten usw.).

Weitere Informationen zur Unternehmerversicherung 

 Vollarbeiter

Ein Vollarbeiter ist eine statistische Rechengröße, er dient zur Berechnung der Unfallquote.

Hierunter versteht man, die durchschnittlich von einer vollbeschäftigten Person im produzierenden Gewerbe und Dienstleistungsbereich tatsächlich geleisteten Arbeitsstundenzahl pro Jahr. Die Größe spiegelt damit die Expositionszeit gegenüber Arbeitsunfällen wider.

Zur Beurteilung des Unfallrisikos werden die Arbeitsunfälle auf die Bezugsgröße je 1000 Vollarbeiter ermittelt. Das Ergebnis dieser Rechnung bezeichnet man auch als Unfallquote.

 Waisenrente

Lassen Versicherte, die durch einen Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit verstorben sind, Kinder unter 18 Jahren zurück, erhalten diese eine Waisenrente. Unter  bestimmten Voraussetzungen kann die Waisenrente aber auch bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres gezahlt werden.

Weitere Informationen  zur Waisenrente unter Hinterbliebenenleistungen.

 Wegeunfall

Unfälle auf dem Weg von und zur Arbeit gelten als Arbeitsunfälle. Der Versicherungsschutz besteht grundsätzlich auf dem direkten Weg zwischen Wohnung und Firma. Abweichungen vom direkten Weg können versichert sein (etwa bei Fahrgemeinschaften, Umfahren von Verkehrsstaus, Unterbringung von Kindern in Tagesstätten).

Weitere Informationen zum Wegeunfall finden Sie unter Wege von und zur Arbeitsstätte.

 Wie eine Berufskrankheit

Neue Berufskrankheiten, die noch nicht in der Berufskrankheiten-Liste (Anlage zur Berufskrankheiten-Verordnung - BKV) veröffentlicht sind, können unter bestimmten Voraussetzungen von der Berufsgenossenschaft "wie" eine Berufskrankheit anerkannt und entschädigt werden:

  • Der Versicherte muss einer bestimmten Personengruppe angehören, die durch ihre Arbeit in erheblich höherem Grade als die übrige Bevölkerung besonderen Einwirkungen ausgesetzt ist,
  • diese Einwirkungen müssen nach neuen Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft geeignet sein, Krankheiten solcher Art zu verursachen,
  • diese medizinischen Erkenntnisse müssen bei der letzten Ergänzung der Berufskrankheiten-Liste noch nicht in ausreichendem Maße vorgelegen haben oder ungeprüft geblieben sein,
  • der ursächliche Zusammenhang der Erkrankung mit der versicherten Tätigkeit muss im Einzelfall wahrscheinlich sein.

Die Aufnahme einer Berufskrankheit in die Berufskrankheiten-Liste wird vom Ärztlichen Sachverständigenbeirat - Sektion "Berufskrankheiten" mit Vorlage einer wissenschaftlichen Begründung an den Verordnungsgeber empfohlen, wenn neue Erkenntnisse darüber vorliegen, dass die Krankheit durch besondere Einwirkungen verursacht wird, denen bestimmte Personengruppen durch ihre versicherte Tätigkeit in erheblich höherem Grade als die übrige Bevölkerung ausgesetzt sind.

Gründe für die Ausnahmen
Die schnelle Entwicklung von Arbeitsverfahren, Einführung neuer Arbeitsstoffe und Gewinnung neuer medizinisch-wissenschaftlicher Erkenntnisse über bestimmte chemische und physikalische Einwirkungen sowie über Krankheitsursachen können nicht immer zeitnah in die Berufskrankheiten-Verordnung aufgenommen werden. Die Berufskrankheiten-Liste wird zwar regelmäßig ergänzt, ihre Überarbeitung durch den Verordnungsgeber benötigt jedoch meist mehrere Jahre.

 Witwen- und Witwerrente

Informationen zur Witwen- und Witwerrente finden Sie unter Renten an Witwen und Witwer

 WZ-Kode

 

Je nach Wirtschaftszweig (WZ-Schlüssel, WZ-Kode) werden die Betriebe bei der  Sicherheitstechnische und betriebsärztliche Betreuung verschiedenen Betreuungsgruppen zugeordnet. Die Mitgliedsunternehmen der BGHW sind den Gruppen II bzw. III zugeordnet.

Welche Betriebsart/welcher WZ-Kode gehört zu welcher Betreuungsgruppe?

Antworten auf diese Frage finden Sie hier.

 

Wie finde ich den WZ-Kode meines Betriebes (Klassifikation der Wirtschaftszweige)?

Antworten auf diese Frage finden Sie hier.

 Zahnärztliche Behandlung

siehe Unsere Leistungen

 Zika-Virus
Das Zika-Virus (ZIKV) wird durch Aedes-und evt.auch andere Stechmückenarten
auf den Menschen übertragen.
Symtome: Fieber, Hautausschlag, Gelenkschmerzen, einer Entzündung der Augenbindehaut sowie seltener Muskel- oder Kopfschmerzen und Erbrechen. Der Hautausschlag hält im Mittel sechs Tage an, andere Symptome nehmen früher ab.
Nach Aussage der WHO verdichten sich die Hinweise, dass es durch Infektionen mit dem Zika-Virus während der Schwangerschaft zu Fällen von Mikrozephalie (abnormal kleiner Kopfumfang) bei Neugeborenen kommt, die häufig mit schwerer geistiger Behinderung einhergeht.
Gegen das Zika-Virus gibt es keine Impfung und keine medikamentöse Prophylaxe.
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