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Themen von A-Z

Begriffserklärungen rund um Mitgliedschaft und Beitrag, Versicherungsschutz, Leistungen und Prävention

 
 Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE)

Die MdE richtet sich danach, wie sehr die infolge des Versicherungsfalls eingetretene Minderung des körperlichen und geistigen Leistungsvermögens eines Versicherten seine Arbeitsmöglichkeiten einschränkt. Ist die Erwerbsfähigkeit durch mehrere Versicherungsfälle gemindert, wird die MdE für jeden Versicherungsfall gesondert festgestellt, und dementsprechend werden mehrere Renten gezahlt. Der Grad der MdE wird in Prozent angegeben.

Weitere Informationen unter Verletztenrenten

 Mitgliedsnummer

Jedes Unternehmen erhält eine Mitgliedsnummer. Diese Nummer benötigen Sie beispielweise bei Beitragsangelegenheiten, Entgeltnachweis, DEÜV-Meldung, Bestellungen im Webshop oder Seminaranmeldungen. Sie ermöglicht Ihnen zudem den Zugang zu verschiedenen Seviceangeboten der BGHW, wie beispielsweise dem Extranet oder dem Kompendium Arbeitsschutz.

Mehr Informationen unter  Mitgliedsnummer

 Neue Unfallrente

Der Begriff neue Unfallrente taucht in der Unfallstatistik auf. Hierunter versteht man einen Arbeits- oder Wegeunfall mit so schweren Folgen, dass es im Berichtsjahr erstmals zu einer Entschädigung in Form einer Rente bzw. Abfindung oder zur Zahlung von Sterbegeld gekommen ist.

 Newsletter

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News direkt erscheint ab sofort vierteljährlich und ist kostenlos.

Diese Vorteile bietet Ihnen News direkt:

  • Sie erhalten das Mitteilungsblatt BGHW aktuell als Pdf  eine Woche vor der Druckausgabe
  • Sie bleiben immer auf dem Laufenden mit aktuellen Infos und Pressemitteilungen der BGHW: zu Präventionsangeboten, zum Leistungsbereich oder zu Fragen rund um Mitgliedschaft und Beitrag
  • Sie profitieren von Expertentipps der BGHW  rund um Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
  • Sie erfahren über Neuerungen im Regelwerk
  • Sie sind bestens über das Medienangebot der BGHW informiert
  • Sie gehören zu den ersten, denen freie Seminarplätze angeboten werden
  • Sie verpassen nie mehr interessante Messen und  Veranstaltungen

 

News direkt richtet sich insbesondere an Präventionsexperten, Ausbilder, Unternehmer und Versicherte.

 

Link zur Anmeldung von  BGHW Newsletter

 

Nach dem Senden des Formulars erhalten Sie eine Betätigungs-Mail zur Freischaltung Ihres kostenfreien Abos, das Sie jederzeit über den Link am Ende des Newsletters beenden können.

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 Ordnungswidrigkeit

Gemäß §1 Ordnungswidrigkeitengesetz versteht man hierunter "eine rechtswidrige und vorwerfbare Handlung, die den Tatbestand eines Gesetzes verwirklicht, das die Ahndung mit einer Geldbuße zulässt".

Bei Verstößen gegen Rechtsvorschriften im berufsgenossenschaftlichen Bereich kann die Berufsgenossenschaft aufgrund des Sozialgesetzbuches Bußgelder verhängen.

Ordnungswidrigkeiten im berufsgenossenschaftlichen Bereich sind z.B. bußgeldbewehrte Verstöße gegen BG-Vorschriften (Unfallverhütungsvorschriften), Nichterstattung bzw. nicht rechtzeitige Erstattung von Unfallanzeigen, Nichteinreichung des Jahreslohnnachweises etc..

 Pflege

Sollten Versicherte durch die Folgen eines Versicherungsfalls pflegebedürftig werden, erhalten Sie neben der Versichertenrente auch Pflegeleistungen oder ein Pflegegeld.

Weitere Informationen zur Pflege .

 Prävention

Die Prävention hat das Ziel Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhindern.

Prävention umfasst alles, was Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein gesundes und sicheres Arbeiten ermöglicht.
Das kann beispielsweise die ergonomische Gestaltung eines Arbeitsplatzes sein, aber auch Maschinenschutz, der sichere
Umgang mit Gefahrstoffen oder arbeitsmedizinische Vorsorgeangebote. Aber auch die Bereitstellung von persönlicher Schutzausrüstung und die Durchführung von Unterweisungen sind Präventionsmaßnahmen.

Mehr Informationen zur Prävention finden Sie  unter Arbeitsschützer.

 Präventionspreis der BGHW

Die BGHW prämiert jährlich innovative Beiträge zum innerbetrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz.

Weitere Informationen rund um "Die Goldene Hand" finden Sie unter  "Die Goldene Hand"

 Prüfung und Zertifizierung

Arbeitsschutz basiert auf der Verwendung sicherer und gesundheitsgerechte Produkte. Die Prüf- und Zertifizierungsstelle unterstützt die Hersteller dabei zu prüfen, ob die Normen und technischen Regeln richtig eingehalten wurden. Bereits vor dem Inverkehrbringen kann auf die Verhütung von Arbeitsunfällen und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren frühzeitig hingewirkt werden.

 PSA

 

Zur Persönlichen Schutzausrüstung zählen alle Maßnahmen und Ausrüstungsgegenstände, die dazu bestimmt sind, von Beschäftigten benutzt und getragen zu werden, um sich vor schädlichen Einwirkungen und Gefahren am Arbeitsplatz zu schützen. Sie verhindern Verletzungen und Gesundheitsschäden. 

Auch Hautschutzprodukte gelten als Persönliche Schutzausrüstung.

Persönliche Schutzausrüstung:

  • Atemschutz
  • Augen- und Gesichtsschutz
  • Fuß- und Knieschutz (gegen chemische und biologische Einwirkungen und physikalische Einwirkungen) 
  • Gehörschutz
  • Hand- und Armschutz (gegen chemische und biologische Einwirkungen und physikalische Einwirkungen) 
  • Hautschutzmittel
  • Kopfschutz
  • PSA gegen Absturz
  • PSA gegen Ertrinken.
  • PSA zum Retten aus Höhen und Tiefen
  • Schnitt- und Stechschutz
  • Schutzkleidung (gegen chemische und biologische Einwirkungen und physikalische Einwirkungen)

 

Zur Info: PSA sind individuelle Schutzmaßnahmen und nach Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) § 4 nachrangig zu anderen Schutzmaßnahmen wie "Gefährdung für Leben und Gesundheit vermeiden", "verbleibende Gefährdung möglichst gering halten" und "Gefahren an der Quelle bekämpfen".

Sowohl die Fachkraft für Arbeitssicherheit als auch der Betriebsarzt unterstützen Sie bei der Auswahl einer geeigneten persönlichen Schutzausrüstung.

Pflichten:

Unternehmer und Unternehmerinnen

  • wählen die geeignete Persönliche Schutzausrüstung anhand der Gefährdungsbeurteilung aus,
  • stellen die persönliche Schutzausrüstung den Beschäftigten zur Verfügung,
  • unterweisen die Beschäftigten vor Arbeitsbeginn über die Gefährdungen am Arbeitsplatz und die dafür erforderliche Persönliche Schutzausrüstung, sowie die Handhabung, Benutzung, Aufbewahrung als auch das Erkennen von Schäden an der Persönlichen Schutzausrüstung,
  • erstellen Betriebsanweisungen für das Benutzen der Persönlichen Schutzausrüstung,
  • überprüfen regelmäßig im Rahmen von Begehungen am Arbeitsplatz, ob die Persönliche Schutzausrüstung auch benutzt wird und setzt dies durch.

 

Beschäftigte

  • müssen die zur Verfügung gestellte Persönliche Schutzausrüstung gemäß der Unterweisung benutzen,
  • müssen bei Mängeln oder bei Verlust ihrer Persönlichen Schutzausrüstung die jeweilige Tätigkeit sofort unterbrechen,
  • müssen die Mängel oder den Verlust ihrer Persönlichen Schutzausrüstung dem Unternehmer oder der Unternehmerin melden, um die Ausstattung wieder zu vervollständigen.
 Psychische Belastung

Definition nach DIN EN ISO 10075-1:

Psychische Belastung ist die Gesamtheit der erfassbaren Einflüsse, die von außen auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken.

 

 Publikationsdatenbank der DGUV

Die Publikationsdatenbank der DGUV beinhaltet eine Vielzahl von Schriften aus dem BG-lichen Regelwerk.

Die BGHW stellt ihren Mitgliedsunternehmen exklusiv  das Kompendium Arbeitsschutz  kostenlos zur Verfügung. Diese Medien- und Vorschriftendatenbank beinhaltet das Regelwerk der BGHW, relevante staatliche Gesetze und Verordnungen, BGHW-eigene Medien, Musterbetriebsanweisungen, Unterweisungsnachweise, Veröffentlichungen in Fachzeitschriften  in leicht  recherchierbarer Form.

Sie finden die Publikationsdatenbank der DGUV unter http://publikationen.dguv.de/

 Raubüberfall

Raubüberfälle sind oft brutal und verursachen großes Leid.

Informationen zur Prävention von Raubüberfällen, zur Akutintervention nach einem Raubüberfall, Medien und Arbeitshilfen etc. finden Sie unter Raubüberfall.

 Regress

Werden Arbeits- oder Wegeunfälle durch Dritte verursacht, kann die Berufsgenossenschaft (BG) für ihre Aufwendungen im Einzelfall Ersatz verlangen (Regress oder Rückgriff). Die Beiträge zur Berufsgenossenschaft tragen ausschließlich die Unternehmer. Durch die Regresseinnahmen sinken die Mitgliedsbeiträge der Unternehmen.

Die Regressansprüche der BG richten sich immer gegen „Dritte“. Dies kann ein PKW-Fahrer sein, der unseren Versicherten auf dessen Weg zur Arbeit die Vorfahrt nimmt. Aber auch ein Arbeitgeber oder Kollege, der den Versicherungsfall vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt hat.

In der Regel sind diese Unfallverursacher haftpflichtversichert. Die BGHW richtet daher die Regressansprüche im Allgemeinen an Haftpflichtversicherungen.

 Reha-Berater

Die Reha-Berater kümmern sich als Außendienstmitarbeiter der BGHW um die medizinische, berufliche und soziale Rehabilitation des Versicherten (sog. Leistungen zur Teilhabe).

 Rehabilitation

Wiederherstellung von Gesundheit und Arbeitskraft

Mehr Informationen zur Rehabilitation unter Unsere Leistungen.

 Reisekosten (im Leistungsfall)

Die BGHW übernimmt zur Durchführung der Heilbehandlung oder der beruflichen Teilhabe erforderlichen Reisekosten. Hierzu gehören Fahr- und Transportkosten, Verpflegungs- und Übernachtungskosten, Kosten des Gepäcktransports sowie Wegstrecken- und Mitnahmeentschädigungen auch für eine wegen des Gesundheitsschadens erforderliche Begleitperson.

Weitere Informationen unter Reisekosten

 

 Rente

Die BGHW zahlt im Fall enes Arbeitsunfalls oder einer BK eine Rente, wenn  die Erwerbsfähigkeit durch den Versicherungsfall länger als ein halbes Jahr um mindestens 20 % gemindert ist.

Mehr Informationen zur Rente

 Rente an Eltern oder Großeltern

Eltern und Großeltern von Versicherten, die von diesen zur Zeit des Todes Unterhalt erhalten haben oder ohne den Versicherungsfall zu einem späteren Zeitpunkt Unterhalt bezogen hätten, erhalten eine Rente, solange sie unterhaltsberechtigt wären. Sie beträgt für einen Elternteil 20 % für ein Elternpaar 30 % des Jahresarbeitsverdienstes (JAV).

Die Renten aller Hinterbliebenen zusammen dürfen 80 % des JAVs dabei nicht übersteigen, sonst werden sie anteilsmäßig gekürzt.

 Rentenabfindung

siehe Abfindung

 Rettungsgeräte

Im Allgemeinen  führt der Rettungsdienst die für die Rettung Verletzter erforderlichen Geräte und Hilfsmittel mit.

In Ausnahmefällen müssen speziell geeignete Rettungstransportmittel zusätzlich bereit gehalten werden ( z. B. bei der Rettung aus großen Höhen oder Schächten) Hierzu zählen  Schleifkörbe, Höhentragen, Rettungstücher, Rettungsgurte, Höhenrettungsgeräte etc.

Sind bei besonderen Gefahren technische Maßnahmen erforderlich, dann kommen folgende Rettungsgeräte zum Einsatz: Notduschen, Augenduschen, Schneidgeräte, Sprungtücher etc..

 RSS-Feed

Die BGHW bietet verschiedene RSS-Feeds an, die Sie  über  verschiedenen Themen informieren:

Der allgemeine Newsfeed der BGHW informiert Sie über alle Nachrichten der Homepage.

Sie möchten unsere Nachrichten abonnieren?Symbol RSS Feed Quelle #59058883 -RSS-Zeichen© philip4 - Fotolia

Dieser steht Ihnen unter https://www.bghw.de/die-bghw-ihr-partner-fuer-arbeitssicherheit-und-gesundheit-1/RSS zur Verfügung.

Themen-Feeds:

 

 

  

Was ist RSS?

RSS ist die Abkürzung für "Really Simple Syndication" und steht für "wirklich einfache Verbreitung". RSS wird genutzt, um Inhalte von Webseiten in vereinfachter Form weiterzugeben oder Inhalte auszutauschen. Mit einem RSS-Reader können Sie die Feeds lesen und so Änderungen auf einer Seite verfolgen. RSS-Reader sind Programme mit denen Sie die Feeds, das heißt die "Einspeisungen" von Informationen lesen können.

Wie abonniere ich die RSS-Feeds der BGHW?

Kopieren Sie bitte die oben angegebenen Links und fügen sie diese in Ihren RSS-Reader ein.

Auch aktuelle Browser wie zum Beispiel Firefox, Internet Explorer ab Version 7 und Opera können RSS-Feeds anzeigen.

 Rückgriff

siehe Haftungsbeschränkung

 Satzung

siehe Satzung und Gefahrtarif

 Schutzmaßnahmen

Für jede Tätigkeit muss eine Gefährdungsbeurteilung angefertigt werden. Sie ist eine Bestandsaufnahme aller im Betrieb vorhandenen Gefährdungen für die Sicherheit und Gesundheit der Mitarbeiter. Alle Arbeitsabläufe, Arbeitsmittel und -bedingungen müssen daraufhin untersucht werden, ob sie sicher sind oder inakzeptable Risiken bergen.

Zur Ableitung der Schutzmaßnahmen gilt das T - O - P- Prinzip.

Dies bedeutet: zuerst  Technische, dann Organisatorische und zum Schluss Persönliche Lösungen zu finden.

 Selbstverwaltung

Die BGHW ist eine bundesunmittelbare Körperschaft des öffentlichen Rechts mit einer Selbstverwaltung (Vertreterversammlung und Vorstand), in der Arbeitgeber und Versicherte je zur Hälfte vertreten sind. Sie bringen ihre Erfahrungen aus den Betrieben und ihren Sachverstand insbesondere in den Ausschüssen ein und ermöglichen so praxisnahe Entscheidungen. Dabei unterliegt Sie der Aufsicht des Staates.

Weitere Informationen zur Selbstverwaltung.

 SGB VII

Das Siebte Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) - Gesetzliche Unfallversicherung - ist die Rechtsgrundlage für die gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland.

 Sicherheitsbeauftragter

In Betrieben mit regelmäßig  mehr als 20  Beschäftigten müssen ein oder mehrere Sicherheitsbeauftragte bestellt werden.

Fragen rund um die Bestellung von Sicherheitsbeauftragten gemäß DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention" finden Sie  unter FAQ's zur Bestellung von Sicherheitsbeauftragten.

Mehr Infos zum Sicherheitsbeauftagten finden Sie im BGHW Kompakt M 84 Bestellung und Aufgaben der Sicherheitsbeauftragten im Handel.

 Soziale Reha

siehe Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft

 Sozialen Teilhabe

Hierunter versteht man  Leistungen zur sozialen Rehabilitation, wie zum Beispiel:

  • Kraftfahrzeughilfe
  • Wohnungshilfe
  • Haushaltshilfe
  • Ersatz von Reisekosten

Mehr Informationen finden Sie unter Leistungen zur sozialen Teilhabe.

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