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Themen von A-Z

Begriffserklärungen rund um Mitgliedschaft und Beitrag, Versicherungsschutz, Leistungen und Prävention

 
 Beitrag

Die Beiträge zur Sozialversicherung werden von Arbeitgebern und Arbeitnehmern anteilig finanziert. Ausnahme ist die gesetzliche Unfallversicherung: Der BG-Beitrag wird allein vom Unternehmer gezahlt, da die Berufsgenossenschaften die Haftung für Risiken der Betriebe übernehmen.

Weitere Informationen zum Beitrag

 Beitragsausgleichsverfahren

Die Berufsgenossenschaften sind gesetzlich verpflichtet, den Unternehmen unter Berücksichtigung der anzuzeigenden Arbeitsunfälle - ohne Unfälle auf dem Weg zur Arbeit - Zuschläge zum Beitrag aufzuerlegen oder Nachlässe zu bewilligen.

Mehr informationen hierzu unter Beitragsausgleichverfahren.

 Beitragsfuß

Der Beitragsfuß ist eine Recheneinheit, die im Gesetz festgelegt ist. Es ist der Betrag, der pro 1000,00 Euro Arbeitsentgelt/Versicherungssumme in der Gefahrklasse 1 zu zahlen ist.

Mehr zum Beitragsfuß

 Beitragspflicht

Beitragspflichtig ist nach dem Gesetz der Unternehmer/die Unternehmerin selbst. Er/sie bezahlt Beiträge für seine/ihre Beschäftigten und/ oder sich selbst (Unternehmerversicherung kraft Satzung).
Personen, die sich auf Antrag freiwillig versichert haben, erhalten einen eigenen Beitragsbescheid.

Weitere Informationen unter Beitrag.

 Berufskrankheit

Berufskrankheiten sind Krankheiten, die sich ein Versicherter infolge seiner Arbeit zuzieht, und die  in der Liste der Berufskrankheiten-Verordnung (BKV) verzeichnet sind.

Als Berufskrankheiten kommen nur solche Erkrankungen in Frage, die nach den Erkenntnissen der medizinischen Wissenschaft durch besondere Einwirkungen verursacht sind, denen bestimmte Personengruppen durch ihre Arbeit in erheblich höherem Grade als die Allgemeinbevölkerungausgesetzt sind. 

Mehr Informationen zu Berufskrankheiten

Weitere Infos im Erklärfilm "Die Berufskrankheit - was ist das? Vom Presslufthammer zum Gehörschaden - wenn die Arbeit krank macht"

Erklärfilm mit Untertiteln

Die Antwort auf diese und weitere Fragen gibt ein knapp fünfminütiges Erklärvideo der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. In dem Video werden der Begriff der Berufskrankheit erklärt sowie die Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit eine Erkrankung auch als Berufskrankheit anerkannt werden kann.

Auch das Verwaltungsverfahren von der Verdachtsanzeige bis zur Anerkennung wird beschrieben.

 Berufskrankheiten-Anzeige

Unternehmer und Ärzte sind verpflichtet, den Verdacht auf eine Berufskrankheit an die Berufsgenossenschaft zu melden.

Weitere Informationen zur  Meldung einer BK finden Sie unter Anzeige Berufskrankheiten.

 Besondere UV-Jahresmeldung für die Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung

Die Prüfungen nach § 166 Absatz 1 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) werden seit 1. Januar 2010 von den Trägern der Rentenversicherung durchgeführt. Damit die Betriebsprüfung mit den erforderlichen Daten arbeiten kann, hat der Unternehmer anstelle des DBUV ab 1. Januar 2016 für jeden in einem Kalenderjahr Beschäftigten, der in der Unfallversicherung versichert ist, eine „besondere Jahresmeldung zur Unfallversicherung“ an die Einzugsstellen zu erstatten.

Weitere Informationen zur Besonderen UV-Jahresmeldung

 Best Practice

Präventionsbeispiele aus der Praxis für die Praxis. Vorbildliche Projekte im Arbeits- und Gesundheitsschutz werden jedes Jahr von der BGHW mit dem Präventionspreis ausgezeichnet.

Mehr Informationen unter Best Practice

 Betrieb

Definition Betrieb - im Sinne der der DGUV Vorschrift 2

 Betriebsanweisung

Betriebsanweisungen vermitteln den Beschäftigten schriftlich das Wissen, wie sie sich im Betrieb zu verhalten haben. Sie sind eine wichtige Grundlage der Unterweisung. Unsere Muster-Betriebsanweisungen unterstützen Sie bei der Erstellung Ihrer eigenen, individuell an den Betrieb angepassten Betriebsanweisungen.

Informationen zu Betriebsanweisungen

Der Aufbau der Betriebsanweisungen für Arbeitsmittel und Gefahrstoffe orientiert sich an fünf Fragen

  • Wer wird angesprochen?
  • Was soll geregelt werden?
  • Warum ist die Regelung nötig?
  • Wie verhält man sich richtig, wie soll verfahren werden?
  • Wer ordnet an?

Muster-Betriebsanweisungen

Unsere Muster-Betriebsanweisungen unterstützen Sie bei der Erstellung Ihrer eigenen, individuell an den Betrieb angepassten Betriebsanweisungen. Sie enthalten bereits wesentliche Inhalte, müssen aber auf jeden Fall an die betrieblichen Verhältnisse angepasst werden. Für den Inhalt ist der Unternehmer verantwortlich. Durch die Unterschrift des Unternehmers/Vorgesetzten werden sie Betriebsanweisungen für die Mitarbeiter verbindlich und sind somit auch arbeitsrechtlich von Bedeutung.

Die Muster-Betriebsanweisungen finden Sie im Kompendium Arbeitsschutz. Diese können mit MS-Word bearbeitet werden.

 Betriebsarzt

Der Betriebsarzt wird aufgrund des Arbeitssicherheitsgesetzes und der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 bestellt.

Mehr Informationen zum Betriebsarzt

 Betriebsgröße

Definition der Betriebsgröße - im Sinne der DGUV Vorschrift 2

 Betriebsport

Grundsätzlich steht der Betriebssport unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.

Damit Betriebssport auch unter Versicherungsschutz steht, muss – wie bei Arbeitsunfällen auch – ein sachlicher Zusammenhang zur betrieblichen Tätigkeit bestehen.

Weitere Informationen zum Betriebssport

 Betriebsratsaufgaben im Arbeitsschutz

Arbeitsschutz ist auch für Betriebsräte ein wichtiges Thema. Er  hat vielfältige Rechte und Pflichten im Arbeitsschutz.

Erfahren Sie mehr über die Betriebsratsaufgaben im Arbeitsschutz.

 BG-Kliniken

Im Schadensfall sorgt die BGHW für eine optimale medizinische Versorgung.  Deshalb betreibt die gesetzliche Unfallversicherung in ganz Deutschland medizinische Spezialeinrichtungen mit besonderer Kompetenz in der Versorgung von Unfallopfern und Menschen mit Berufskrankheiten, die Berufsgenossenschaftlichen Kliniken (BG-Kliniken).

Weitere Informationen zu BG-Kliniken finden Sie auf der Homepage der DGUV. 

 BGHW-Homepage

Erläuterungen zur neuen BGHW-Homepage

 Biologische Gefährdungen

In vielen Betrieben treten bei Tätigkeiten von Beschäftigten biologische Gefährdungen auf. Die Biostoffverordnung (BioStoffV) konkretisiert, die an den Arbeitgeber gerichtete Verpflichtung zur Gefährdungsbeurteilung bezüglich möglicher Gesundheitsgefahren basierend auf biologischen Arbeitsstoffen.

Fachinformationen zu diesem Themenkomplex finden Sie unter Biologische Gefährdungen.

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