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Aufsichtsperson

Was macht eigentlich eine Aufsichtsperson?

Die Aufsichtspersonen nach dem Sozialgesetzbuch VII, sind Außendienstmitarbeiter der Berufsgenossenschaft. Aufsichtspersonen beraten unsere Mitgliedsunternehmen in  Fragen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes und überwachen die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften. Sie haben die Vollmacht, sofort vollziehbare Anordnungen zu treffen. Die Aufsichtspersonen ermitteln Unfallursachen. Sie ermitteln im BK-Verfahren und führen  Seminare zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz durch.

Zu diesen Kernaufgaben können weiterführende Tätigkeiten hinzukommen: Z.B. Unterstützung bei der Einführung eines Gesundheitsmanagements im Betrieb, Beratung zur Durchführung von Gesundheitstagen, Beratung zur  Durchführung von Verkehrssicherheitstagen, Beratung zum Aufbau und die Struktur eines Arbeitsschutzmanagementystems, Erstellung von Medien, Konzeption von Seminaren et cetera.

Die Tätigkeiten und Anforderungen an Aufsichtspersonen sind vielfältig. Hierzu benötigen sie die notwendigen Kompetenzen. Aufbauend auf ein Hoch- oder Fachhochschulstudium der Ingenieur- oder Naturwissenschaften absolvieren sie eine mindestens zweijährige Ausbildung bei der BGHW. Die Ausbildung schließt mit einer Prüfung ab.

Weitere Infos zum Anforderungsprofil einer Aufsichsperson enthält die Broschüre "Das Berufsrollenverständnis für Aufsichtspersonen mit Hochschulqualifikation (AP I) in der gesetzlichen Unfallversicherung"  der DGUV

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