Warum wir Ihnen den Online-Fernlehrgang anbieten

Der Begriff „Gefährdungsbeurteilung“ sagt Ihnen nichts? Ein guter Grund am Online-Fernlehrgang teilzunehmen. Wer mitmacht, kennt die gesetzlichen Bestimmungen und weiß, wie sie zu erfüllen sind.

Warum wir Ihnen diesen Fernlehrgang anbieten

Für Unternehmerinnen und Unternehmer gehört es zu den gesetzlichen Aufgaben, die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung Ihrer Beschäftigten sicherzustellen. Dies gilt selbst dann, wenn nur eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter geringfügig beschäftigt wird.

Unternehmerinnen und Unternehmer mit bis zu 50 Beschäftigten können dabei zwischen zwei Betreuungsmodellen wählen:

  • dem Online-Fernlehrgang mit der alternativen bedarfsorientierten Betreuung und
  • der Regelbetreuung durch Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit.

 

Was bedeutet diese Entscheidung?

Was kommt auf Unternehmerinnen und Unternehmer zu, wenn sie die alternative bedarfsorientierte Betreuung wählen? Dieses Betreuungsmodell sieht vor, dass sie die gesetzlich geforderte Gefährdungsbeurteilung in ihren Betrieben eigenständig durchführen. Auf deren Grundlage ermitteln und entscheiden sie, ob eine arbeitsmedizinische und/oder sicherheitstechnische Beratung benötigt wird.

Hierfür sind jedoch ausreichende Kenntnisse im Arbeitsschutz erforderlich. Deshalb verlangt der Gesetzgeber von den Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich für die alternative bedarfsorientierte Betreuung entscheiden, dass sie die notwendigen Kenntnisse erwerben und nachweisen. Dies erfolgt bei der BGHW durch den Online-Fernlehrgang, der bei freier Zeiteinteilung innerhalb von 12 Monaten abgeschlossen werden muss. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bei der Regelbetreuung durch Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit sind diese durch die Unternehmerin und den Unternehmer vertraglich zu verpflichten, das Unternehmen bezüglich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zu beraten und bei der Durchführung der Gefährdungsbeurteilung zu unterstützen. Die Kosten tragen die Unternehmerin und der Unternehmer.

Die folgende Abbildung gibt eine Übersicht über die betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuungsformen je nach der Anzahl der Beschäftigten.

Betreuungsformen nach der Anzahl der Beschäftigten

Die Grafik zeigt vier Möglichkeiten der sicherheitstechnischen und arbeitsmedizinischen Betreuung von Mitgliedsunternehmen der BGHW. Dabei wird unterschieden in Betrieben mit bis zu 10 Beschäftigte, mit mehr als 10 bis zu 50 und mit mehr als 50 Beschäftigte. Die Betriebe mit bis zu 50 Beschäftigte können zwischen der Regelbetreuung und der alternativen bedarfsorientierten Betreuung wählen.
Übersicht über die betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuungsformen nach der Anzahl der Beschäftigten.

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Die BGHW bietet Mitgliedsunternehmen verschiedene Möglichkeiten an, gesetzliche Vorgaben zur betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung zu erfüllen.

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