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FAQ - Versicherung/Leistungen

Häufig gestellte Fragen zu Versicherungsschutz , zum richtigen Verhalten im Schadensfall und zum Leistungsumfang.

Suchen Sie bitte einen Durchgangsarzt (D-Arzt) auf.

Namen und Adresse  finden Sie im Telefonbuch oder in der Datenbank der Landesverbände der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. D-Ärzte gibt es auch in fast jedem Krankenhaus mit einer chirurgischen Abteilung.
Gerne hilft Ihnen auch unsere zuständige Verwaltungsstelle weiter.

Sie können den Versicherungsfall bei Ihrer zuständigen Verwaltungsstelle melden.

Die Meldung kann telefonisch oder formlos schriftlich erfolgen. Bitte geben Sie Name, Vorname, Anschrift, Geburtsdatum, Arbeitgeber, Krankenkasse und Unfalldatum an.

Bei Vorliegen eines Versicherungsfalles erbringen wir einzelfallabhängig unter anderem folgende Leistungen:

  • Heilbehandlung 
  • Verletztengeld 
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben 
  • Übergangsgeld 
  • Leistungen zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft und ergänzende Leistungen 
  • Verletztenrente 
  • Pflege 
  • Hinterbliebenenleistungen und Sterbegeld

 

Die Berufsgenossenschaft tritt für Gesundheitsschädigungen oder aber auch bei Beschädigungen von Hilfsmitteln ein.

Die Kosten für die Reparatur oder den gleichwertigen Ersatz der Brille beschränkt  auf einen Höchstbetrag werden übernommen.

Für Fahrgemeinschaften zur Arbeit und zurück besteht Schutz durch die gesetzliche Unfallversicherung.

Eine Fahrgemeinschaft ist gegeben, wenn Arbeitnehmer gemeinsam ein Fahrzeug für den Weg zur Arbeit und zurück benutzen. Es ist nicht erforderlich, dass die Teilnehmer der Fahrgemeinschaft im gleichen Unternehmen arbeiten oder dass die Fahrgemeinschaft regelmäßig erfolgt.

Ja, wenn Sie Ihr Kind in die Betreuung oder Schule bringen oder von dort abholen, ist auch ein Umweg oder eine Abweichung vom eigentliche Arbeitsweg versichert.

Grundsätzlich können Sie trotz einer bestehenden Arbeitsunfähigkeit vorzeitig die Arbeit wieder aufnehmen. Sie gelten dann als nicht mehr arbeitsunfähig, und es besteht Schutz über die gesetzliche Unfallversicherung.

Sie sind natürlich berechtigt, für die gesamte Dauer der Krankschreibung der Arbeit fernzubleiben. Eine vorzeitige Arbeitsaufnahme setzt immer Freiwilligkeit und Ihr Einverständnis voraus. 

Kommt es bei dem Zurücklegen von Betriebswegen (Abholung, Besorgung von Bürozubehör etc.) zu einem Unfall, besteht für den Fahrer/Mitfahrer grundsätzlich immer Versicherungsschutz über die gesetzliche Unfallversicherung, da Betriebswege im Auftrag des Unternehmers/Arbeitgebers zurückgelegt werden.

Ob dabei Firmenfahrzeuge oder Privat-Pkw benutzt werden ist unerheblich, solange die Fahrt im Auftrag des Arbeitgebers bzw. in dienstlichem/betrieblichen Interesse erfolgt. Grundsätzlich sind alle Unfälle, die Versicherte infolge ihrer Arbeit, auf Dienstwegen oder Wegen zu oder von der Arbeit erleiden, über die gesetzliche Unfallversicherung versichert.

Die Ausübung des Bereitschaftsdienstes ist ebenfalls Teil des Beschäftigungsverhältnisses. Versicherungsschutz besteht während der Anwesenheit auf dem Betriebsgelände und auf den mit dem Bereitschaftsdienst verbundenen direkten Weg.

Versicherungsschutz besteht auch dann, wenn Sie über die gesetzlich vorgeschriebene tägliche Höchstarbeitszeit hinaus für Ihr Unternehmen tätig sind.

Maßgebend für den Versicherungsschutz ist nicht die Dauer der Arbeitszeit, sondern dass Sie zum Unfallzeitpunkt eine betriebliche Tätigkeit durchführen. Das gleiche gilt für den Weg von der Arbeit nach Hause.

Wege zur Kantine sind versichert, der Versicherungsschutz endet bzw. beginnt mit dem Durchschreiten der Kantinentür. Auch Wege zur Nahrungsaufnahme, die aus dem Betrieb hinausführen, z. B. in eine Fremdkantine, nach Hause oder in eine Gaststätte, sind grundsätzlich versichert.

Der Versicherungsschutz endet/beginnt an der Außentür. Wird das Betriebsgelände verlassen, besteht Versicherungsschutz zur Besorgung von Nahrungsmitteln, wenn diese zwecks Erhaltung der Arbeitsfähigkeit zum alsbaldigen Verzehr am Arbeitsplatz bestimmt sind.

Sie sind als Telearbeiter/in ebenso wie andere Arbeitnehmer/in bei der Ausübung von dienstlicher Tätigkeit versichert. Der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung beschränkt sich in diesen Fällen aber auf Unfälle im Arbeitsraum (Büro).

Der Versicherungsschutz beginnt grundsätzlich mit dem Durchschreiten der Eingangstür des Arbeitsraumes und endet mit dessen Verlassen. Wege von und zur  Firma, z. B. um die gefertigten Arbeiten dort abzuliefern oder an einer Besprechung teilzunehmen, sind als Betriebswege versichert.

Beim mobilen Arbeiten bzw. den erforderlichen Wegen besteht ebenfalls Versicherungsschutz, wenn die Tätigkeit betriebsbezogen ist. Entscheidend ist die Handlungstendenz des Versicherten, so dass es hier insbesondere auf die Umstände des Einzelfalles ankommt.

Ja, eine betriebliche Gemeinschaftsveranstaltung ist dann versichert, wenn sie der Pflege der Verbundenheit der Beschäftigten untereinander oder zwischen Betriebsleitung und Belegschaft dient und vom Betrieb organisiert bzw. durchgeführt wird.

Die Betriebsleitung oder ein Vertreter muss anwesend sein. Dem Charakter einer Betriebsgemeinschaftsveranstaltung entspricht es, dass die Veranstaltung grundsätzlich allen Beschäftigten offen steht. Versicherungsschutz besteht auch, wenn wegen der Größe eines Unternehmens betriebliche Gemeinschaftsveranstaltungen in einzelnen Abteilungen organisiert werden.

Ja, wenn bestimmte Rahmenbedingungen erfüllt sind: die sportliche Betätigung schafft einen Ausgleich zur einseitigen beruflichen Belastung, es besteht ein zeitlicher Zusammenhang mit der Arbeit, der Sport findet regelmäßig statt, eine betriebsbezogene Organisation (wie Betriebssportgemeinschaft) liegt vor und der Teilnehmerkreis ist im Wesentlichen auf Betriebsangehörige beschränkt.

Ja, wenn Sie geschäftlich unterwegs sind, sind Sie bei einem Unfall genauso wie Ihr Kollege/Kollegin während der Arbeit in der Firma und auf dem Arbeitsweg durch die Berufsgenossenschaft abgesichert.

Versicherungsschutz besteht immer dann, wenn Sie  Tätigkeiten nachgehen, die für den Antritt der Dienstreise maßgeblich waren und die zwangsläufig im engen Zusammenhang mit der Reise anfallen.

Wenn Sie sich im Rahmen Ihres Beschäftigungsverhältnisses auf Weisung Ihres Arbeitgebers ins Ausland begeben, um dort für Ihren Arbeitgeber zu arbeiten und wenn die Dauer der Beschäftigung im Ausland im Voraus zeitlich begrenzt ist, besteht Versicherungsschutz wie bei einer Dienstreise.

Versicherungsschutz besteht, wenn die Teilnahme an der Fortbildungsveranstaltung als Teil der betrieblichen Beschäftigung anzusehen ist und dem Unternehmen unmittelbar dient, zum Beispiel, wenn das Unternehmen die Teilnahme an der Fortbildung veranlasst hat.

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