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Sifa und Betriebsarzt bei der Arbeit

Sifa und Betriebsarzt bei der Arbeit

Sicherheitstechnische und betriebsärztliche Betreuung

Informationen und Hilfen zur DGUV Vorschrift 2

Die  DGUV Vorschrift 2 regelt die Aufgaben und den Umfang der Tätigkeit von Fachkräften für Arbeitssicherheit und Betriebsärzten.  Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte  unterstützen die Unternehmerinnen und Unternehmer bei der Erfüllung ihrer Pflichten hinsichtlich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz.  Dies gilt selbst bei Unternehmen, die nur einen Arbeitnehmer beschäftigen. Auch hier muss  zur Unterstützung  eine Fachkraft für Arbeitssicherheit und eine Betriebsärztin oder ein Betriebsarzt hinzugezogen werden.

Die BGHW bietet Ihren Kunden mehrere Möglichkeiten, wie sie  die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung organsieren können. Diese Lösungen basieren auf der seit 01.01.2011 gültigen DGUV Vorschrift 2.

Die Betriebe können – je nach Betriebsgröße – zwischen mehreren Betreuungsformen auswählen:

Betriebsgröße

(Anzahl der Beschäftigten)

Regelbetreuungalternative bedarfsorientierte Betreuung
≤ 10

Grund- und anlassbezogene Betreuung

wählbar anstelle der Regelbetreuung
11-30

Grundbetreuung und betriebsspezifische Betreuung

wählbar anstelle der Regelbetreuung
>30

Grundbetreuung und betriebsspezifische Betreuung

nicht möglich*

 

Hinweis:

Als „Anzahl der Beschäftigten“ ist der jährliche Durchschnitt der Beschäftigtenzahl heranzuziehen.  Bei der Ermittlung der Zahl der Beschäftigten, sind Teilzeitbeschäftigte mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von nicht mehr als 20 Stunden mit 0,5 zu werten. Teilzeitbeschäftigte mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von mehr als 20 und nicht mehr als 30 Stunden sind mit 0,75 zu berücksichtigen.

Bitte beachten Sie: Am 1.1.2011 hat die  DGUV Vorschrift 2 die BGV A2 abgelöst. Dadurch ergeben sich Veränderungen für die sicherheitstechnische und betriebsärztliche Betreuung.

Alternative bedarfsorientierte Betreuung nur noch für Unternehmen mit maximal 30 Beschäftigten!

*Eine Ausnahme gibt es für Unternehmer von Betrieben mit mehr als 30 und bis zu 50 Beschäftigten, die bis Ende 2010 an Qualifizierungsmaßnahmen (Fernlehrgang) der BGHW teilgenommen haben. Für sie besteht Bestandsschutz, d. h. sie können das Modell der alternativen bedarfsorientierten Betreuung (nach den Maßgaben für Betriebe mit mehr als 10 und bis zu 30 Beschäftigten) weiter nutzen.