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Beitrag

Die Beiträge werden nach dem Prinzip der nachträglichen Bedarfsdeckung im Umlageverfahren erhoben. Das heißt, die Ausgaben der BGHW eines abgelaufenen Kalenderjahres werden unter Berücksichtigung der Veranlagung und der gezahlten Entgelte auf die Mitgliedsunternehmen umgelegt. Die Beiträge müssen ab Geschäftseröffnung oder Aufnahme der vorbereitenden Arbeiten für das Unternehmen gezahlt werden.

Bei Unternehmerversicherungen tritt an die Stelle des Arbeitsentgelts die Versicherungssumme.

Arbeitsentgelte und Versicherungssummen sind jedoch nicht die einzigen Berechnungsfaktoren. Um den Risikounterschieden innerhalb der Versicherungsträger Rechnung zu tragen, ist den Berufsgenossenschaften gesetzlich vorgeschrieben, in ihrem Zuständigkeitsbereich durch einen Gefahrtarif die Beiträge nach Versicherungsrisiken abzustufen. Der Gefahrtarif ist in Risikogemeinschaften (Tarifstellen) gegliedert. Für die einzelnen Risikogemeinschaften sind Gefahrklassen  berechnet. Ausgangspunkt der Bildung von Risikogemeinschaften sind die in einer Berufsgenossenschaft zusammengefassten Gewerbszweige, da Erfahrungen - auch im privaten Versicherungsgewerbe - gezeigt haben, dass zwischen Gewerbszweigen und Unfall- und Berufskrankheitenrisiken statistisch signifikante Zusammenhänge bestehen. 

Fälligkeit des Beitrags

Im April erhalten die Unternehmen einen Bescheid über die Höhe ihres Beitrags für das Vorjahr. Dieser muss bis zum 15. Mai des Jahres gezahlt werden.

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