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Besondere UV-Jahresmeldung für die Betriebsprüfung der Rentenversicherung

Die Prüfungen nach § 166 Absatz 1 Siebtes Buch Sozialgesetzbuch (SGB VII) werden seit 1. Januar 2010 von den Trägern der Rentenversicherung durchgeführt. Damit die Betriebsprüfung mit den erforderlichen Daten arbeiten kann, hat der Unternehmer anstelle des DBUV ab 1. Januar 2016 für jeden in einem Kalenderjahr Beschäftigten, der in der Unfallversicherung versichert ist, eine „besondere Jahresmeldung zur Unfallversicherung“ an die Einzugsstellen zu erstatten.

Anstelle des DBUV (Datenbaustein Unfallversicherung) hat der Unternehmer ab 1. Januar 2016 für jeden in einem Kalenderjahr Beschäftigten, der in der Unfallversicherung versichert ist, zum 16. Februar des Folgejahres im DEÜV-Verfahren eine „besondere Jahresmeldung zur Unfallversicherung“ (UV-Jahresmeldung; neuer Abgabegrund (GD) 92 im Meldeverfahren) an die Einzugsstellen zu erstatten. Die darin enthaltenen Angaben sind ausschließlich für den Prüfdienst der Rentenversicherung bestimmt. Die Ankoppelung der Unfallversicherungsdaten an die originäre Entgeltmeldung wurde aufgegeben. Die UV-Jahresmeldung ist jeweils bis zum 16. Februar des Folgejahres zusätzlich zu den Entgeltmeldungen mit dem neuen Abgabegrund (GD) 92 zu melden. Ab 1. Januar 2016 sind unfallversicherungsrelevante Daten unabhängig vom Meldezeitraum ausschließlich mit diesem Abgabegrund zu übermitteln. In der UV-Jahresmeldung sind alle in der Unfallversicherung beitragspflichtigen Arbeitsentgelte eines Versicherten bezogen auf das Kalenderjahr zusammenzuführen.

Weiterführende Links zur arbeitnehmerbezogenen UV-Jahresmeldung

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