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Sichtbarkeit schafft Sicherheit

Mach Dich im Dunkeln sichtbar und trage helle Kleidung mit Reflektoren! Auf diese einfache Regel für mehr Sicherheit im Straßenverkehr verweist die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik (BGHW) zu Beginn der Winterzeit.
Sichtbarkeit schafft Sicherheit

Foto: Angela Rohde/ shutterstock.com

„Mach Dich sichtbar!“ ist auch Thema unseres Blogs auf gibmirnull.de

Schon von weitem leuchten

Bei Dämmerung und Dunkelheit passieren häufig Unfälle, weil Verkehrsteilnehmer schlecht sichtbar sind. Einige Berufsgruppen wie Zeitungszusteller haben ein besonders großes Risiko, weil sie grundsätzlich im Dunkeln unterwegs sind. „Schnell können Fußgänger, aber auch Radfahrer von PKW- und LKW-Fahrern erfasst werden, weil sie zu spät gesehen werden“, warnt Ulrich Süßner, Referatsleiter Verkehrssicherheit und Transport bei der BGHW. Dabei ist es nicht schwer, sich im Straßenverkehr schon von weitem sichtbar zu machen. Die Regel lautet: Trage helle, reflektierende Kleidung! Auch Transporthilfen wie Rucksäcke, Taschen oder Karren sollten mit Reflektoren versehen sein. „Wer auf dem Fahrrad unterwegs ist, kann sich mit einer Warnweste und einem Fahrradhelm mit Licht schützen. Zusätzliche Sicherheit beim Abbiegen im Dunkeln bieten Helme mit integrierten Blinkern“, sagt Süßner.

Licht gecheckt und freie Sicht?

Beim Fahrradfahren ist es außerdem wichtig, schon vor der Fahrt die Beleuchtung zu kontrollieren. Helle Scheinwerfer, die so eingestellt sind, dass sie andere nicht blenden, und Standlicht erhöhen die Sichtbarkeit. Zur Ausstattung eines verkehrssicheren Fahrrads gehören ebenso Reflektoren. „Vor allem zusätzliche Speichenreflektoren sind empfehlenswert, weil sie die reflektierende Fläche des Fahrrads vergrößern“,  weiß Süßner. Beim Autofahren gilt: Vereiste oder beschlagene  Scheiben vor der Fahrt freimachen, damit die Rundumsicht optimal ist. Auch Scheinwerfer müssen regelmäßig überprüft werden, ob sie noch einwandfrei funktionieren und sauber sind. Bei Minusgraden sollten Autofahrer für zudem an Frostschutzmittel im Scheibenwasser denken.

Gut beleuchtete Wege nutzen

Was können wir in punkto „Sichtbarkeit“ noch tun, um sicherer im Dunkeln zu sein? „Wo immer es möglich ist, sollten gut beleuchtete Wege gewählt werden“, empfiehlt Süßner. Aufpassen heißt es auch beim Überqueren der Straße: Lieber den Zebrastreifen oder die Fußgängerampel benutzen, als zwischen parkenden Autos auf die Straße treten.

Sehen im Dunkeln

Was viele nicht wissen: Die Sehschärfe und das Kontrastsehen sind nachts und bei Dämmerung deutlich schlechter als am Tag – auch bei völlig gesunden Augen. Ebenso können Alterungsprozesse  und Erkrankungen des Auges das Sehen im Dunkeln erschweren. Fachleute empfehlen, die Augen ab einem Alter von 40 Jahren regelmäßig untersuchen zu lassen. So können beginnende Veränderungen oder Erkrankungen frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Pressekontakt:

Siegrid Becker
Pressestelle der BGHW
Telefon 0621 183-5960
E-Mail presse@bghw.de
Internet: www.bghw.de

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