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Unterweisung

Unterweisungen sind ein wichtiges Instrument des betrieblichen Arbeitsschutzes. Im Rahmen von Unterweisungen erhalten die Beschäftigten auf ihre Arbeitsplätze und Tätigkeiten zugeschnittene Informationen, Erläuterungen und Anweisungen, damit sie Gefährdungen erkennen und sich sicherheits- und gesundheitsgerecht verhalten können.
Die Verpflichtung zur Unterweisung ergibt sich aus einer Vielzahl von Gesetzen (z. B. Arbeitsschutzgesetz), Verordnungen und anderen Vorschriften wie der DGUV Vorschrift 1 „Grundsätze der Prävention“. Unterweisungen sind zu dokumentieren.
Unterweisungen werden als Erstunterweisung (z. B. bei Neueinstellung, Arbeitsplatzwechsel, Einführung neuer Verfahren, Maschinen u. ä.) und danach mindestens einmal jährlich als Wiederholungsunterweisung durchgeführt.
Gute und für die Beschäftigten interessante Unterweisungen erfordern eine sorgfältige Planung und Vorbereitung. Sehr hilfreich ist es, sich vor der Unterweisung über den geplanten Ablauf ein Konzept zu erstellen.
Betriebsanweisungen eignen sich gut als Grundlage für Unterweisungen, da sie in kurzer und prägnanter Form Sicherheits-und Gesundheitsgefährdungen mit vorgesehenen Maßnahmen aufführen.
Nach der Unterweisung ist es wichtig, dass der oder die Vorgesetzte das in der Unterweisung vermittelte Verhalten im Arbeitsalltag kontrolliert, anerkennend oder korrigierend anspricht und falls erforderlich unterbindet.
Mehr Infos zur Unterweisungsnachweis enthält das Kompendium Arbeitsschutz.

 


Varianten

  • Betriebsanweisung
  • CBT
  • Lernprogramme
  • Unterweisungen
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