Bitte beachten Sie: Seminarabsagen

Angesichts der aktuellen Corona-Lage sagt die BGHW die Seminare (SiB-Seminare, BS-, PS-, TS-Seminare) bis auf Weiteres ab. Der Fortgang der Seminare in der Sifa-Ausbildung ist noch in Klärung. Mit den Teilnehmenden, die von Seminarabsagen betroffen sind, nehmen wir Kontakt auf und werden versuchen ein entsprechendes Ersatzangebot zu unterbreiten.

Sobald uns grundsätzlich neue Informationen zum weiteren Fortgang der Seminarveranstaltungen vorliegen, finden Sie diese Infos auf dieser Seite.

Bei weiteren Fragen schreiben Sie bitte an ausbildung(at)bghw.de.

PS 64: Weiterbildung zum betrieblichen Gesundheitsmanager „Gesund mit System“

Mit Option zum BGHW-Gütesiegel „Gesund mit System“

Mit einem Mix aus Selbstlernphasen, Anwendungsphasen in Ihrem Betrieb und Präsenzseminaren bilden Sie sich zum Betrieblichen Gesundheitsmanager aus. Betriebliches Gesundheitsmanagement betreibt mehr als Prävention: Es erhält und fördert die Gesundheit der Mitarbeiter, steigert ihre Zufriedenheit, ihre Motivation und damit auch ihre Produktivität und Leistungsfähigkeit.

Das Wichtigste auf einen Blick

Zielgruppe: Von der Geschäftsführung beauftragte Personen für Gesundheit bei der Arbeit: Gesundheits­managerinnen und -manager, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Personalverantwortliche

Veranstaltungsdauer: Die Weiterbildung verläuft über einen Zeitraum von ca. 10-11 Monaten.

Sie beinhaltet:

  • die einleitende Selbstlernphase (Zugang 6 Wochen vor Seminarbeginn, Aufwand ca. 2 Tage)
  • Präsenzmodule 1, 2 und 3 (je 3 Tage)
  • Transferphasen 1 und 2 zwischen den Modulen (Aufwand pro Phase ca. 10 Tage)
  • Optional: Transferphase 3 für Interessenten am BGHW-Gütesiegel „Gesund mit System“

Blended Learning: Präsenz- und Selbstlernphase

 

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Die Weiterbildung zum betrieblichen Gesundheitsmanager „Gesund mit System“ basiert strukturell wie inhaltlich auf den BGHW-Qualitätskriterien „Gesund mit System“. Die Teilnehmenden werden Schritt für Schritt durch die Kriterien eines Gesundheitsmanagementsystems begleitet. In den 4-monatigen Transferphasen entwickeln sie anhand spezifischer Aufgabenstellungen gemeinsam mit den Entscheidungsträgern im Betrieb BGM-relevante Managementstrukturen und -prozesse. So wird zugleich auch die betriebliche Kompetenz im Bereich „Organisation von Gesundheit im Betrieb“ gefördert.

Dabei stehen qualifizierte Ansprechpartnerinnen und -partner der BGHW unterstützend zur Verfügung. Das Unternehmen und die BGHW investieren in eine intensive Zusammenarbeit, geprägt durch eine hohe Interaktivität zwischen den Teilnehmenden und starkem Praxistransfer. Nach der Weiterbildung kann ein Betrieb bei Erfüllung der BGHW-Qualitätskriterien „Gesund mit System“ die Auszeichnung „BGHW-Gütesiegel Gesund mit System“ erlangen.

Betriebliche Voraussetzungen

  • Das Unternehmen hat mindestens 50 Vollzeitbeschäftigte.
  • Das Unternehmen verfügt über eine etablierte Arbeitsschutzorganisation.
  • Die Geschäftsführung bestätigt die aktive Einbindung der Führungskräfte in die Prozesse des Betrieblichen Gesundheitsmanagements, sie gewährleistet die Teilnahme an allen drei Modulen sowie die konsequente Bearbeitung weiterer Aufgaben im Betrieb (Transferphasen 1 & 2) und sie bestätigt die Erfüllung der weiteren Voraussetzungen aus dem Abfragebogen zur Anmeldung
Die Weiterbildung im Überblick
Grafische Aufbereitung der Weiterbildung zum betrieblichen Gesundheitsmanager

Kompetenzen

Die Teilnehmenden können alle Führungsebenen im Betrieb qualifiziert zum BGM beraten und bei Aufbau und Nutzung geeigneter betrieblicher Strukturen und Prozesse sowie bei der Beachtung elementarer Erfolgsfaktoren unterstützen.

Sie schaffen Synergien in der Zusammenarbeit mit Entscheidungsträgern unterschiedlicher Unternehmensbereiche.

Gemeinsam mit den Prozessverantwortlichen können die Teilnehmenden ein Betriebliches Gesundheitsmanagement systematisch aufbauen sowie die zugehörigen Prozesse steuern.

Sie können das Planungstool „Gesund mit System“ effektiv einsetzen und so spezifische betriebliche Problemstellungen visualisieren sowie das weitere Vorgehen betriebsspezifisch vorantreiben.

Die Teilnehmenden können geeignete Analysemethoden auswählen und miteinander kombinieren, spezifische Bedarfe ableiten, bei der Formulierung der Handlungsziele mitwirken und zielführende Maßnahmen vorschlagen.

Abschließend können sie die Zielerreichung und die Qualität des Gesundheitsmanagementsystems beurteilen.

Insgesamt werden die betriebsbezogenen Kompetenzen im Bereich Organisation von Gesundheit kontinuierlich erweitert und gestärkt.

Themen

  • Rahmenbedingungen, Prozesse, Führung und Erfolgsfaktoren im BGM
  • Zentrale Akteure im BGM / Rollenverständnis
  • Einbindung der Führungsebenen
  • Kommunikation und Marketing
  • Einsatz des Planungstools „Gesund mit System“
  • Aufbau und Nutzung von Strukturen und Prozessen
  • Gesundheitsanalytik im Betrieb, Methoden und Verfahren
  • Zielebenen differenzieren, Ziele formulieren und Maßnahmen ableiten
  • Qualitätssicherung und Evaluation
  • Präsentation und kollegiale Beratung zum Praxistransfer
  • BGM strukturell und prozessual verankern: Gütesiegel „Gesund mit System“

Hinweise

Die Weiterbildung zum Betrieblichen Gesundheitsmanager erfüllt die Kriterien der DGUV Information 206-021 "Empfehlungen zur Qualifizierung: Betriebliche/r Gesundheitsmanager/in" und erfolgt auf Basis der Qualitätskriterien im Präventionsfeld "Gesundheit im Betrieb" der gesetzlichen Unfall­versicherungsträger und der DGUV. Bei erfolgreicher Absolvierung der Transferphasen 1-3 erfüllt die Weiterbildung die Qualitätskriterien des BGHW-Gütesiegels „Gesund mit System“ (Stufe: Bronze).

Technische Voraussetzungen: E-Mail-Adresse, Internetzugang, Möglichkeit zu Videokonferenzen (via Notebook, Smartphone, Tablet o.ä.)

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